Der Militarismus bedroht den Fortschritt!

Geschrieben am November 9, 2009 von

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Der Humanist Chávez (natürlich links im Bild) und sein ehem. Verteidigungsminister Baduel, der nach konterrevolutionärer Meinungsäußerung Verhaftet worden war.

Unser weiser, beliebter, friedliebender und fortschrittliche Präsident, unser Genosse Hugo Chávez sieht seine bolivarianische Revolution in Gefahr! Die imperialistischen USA und die reaktionäre Regierung Kolumbiens haben vereinbart, gemeinsam bewaffnet gegen Drogenanbau und -Schmuggel in Kolumbien vorzugehen. Das ist ein ganz klarer Rückschritt! Denn angebaut wird Koka, was verarbeitet zu Kokain eine beliebte Droge fortschrittlicher Intellektueller ist. Insbesondere Supermodels können auf den “Schnee” nicht verzichten, weil er ihr Hungergefühl unterdrückt und so ihrer Figur zu den eckigen Formen verhilft, die für ihre Freiheit von männlicher Unterdrückung von der fortschrittlichen Genossin Klum angeordnet sind.
Reaktionären Kräfte in den USA paßt das ausgermergelte Erscheinungsbild solcher Frauen überhaupt nicht in den Kram. Sie halten an der autoritären Fiktion fest, das Geschlecht sei biologisch bestimmt, nicht gesellschaftlich, und eine Frau habe deswegen auch weiblich-rund auszusehen und könne ruhig kleiner als die durchschnittliche männliche Körpergröße sein. Klar, damit man sie besser unterdrücken kann!
Schlimm sind auch die Sympathien der USA für das rückschrittliche Anliegen Kolumbiens, die Kämpfer der FARC zu bekämpfen, denn sie ist ein Leuchtturm der Revolution. Mit ihren Entführungen, Erpressungen, Morden und Drogenschmuggel führen ihre Aktivisten gekonnt die “Moral” der herrschenden Klasse ad absurdum.

Immer ein pazifistischen Kampflied auf den Lippen: Venezuelanische Soldaten.

So ist es gut und korrekt, daß Genosse Chávez diesem Militarismus mit der Entsendung von Truppen an die Grenze zu Kolumbien begegnet, wie er sie in seiner populären (nicht populistischen!) Fernsehshow “Aló Presidente!” Er droht auch konsequent mit Krieg, denn die Kriegslüsternheit und das Bestreben der USA, Lateinamerika zu dominieren, ist eine Unverschämtheit. Genosse General Chávez hingegen will in der Tiefe seines Herzens Frieden und ein möglichst unbedeutendes Land regieren. Aber die selbsternannten Hegemonen wollen das nicht lernen, denn schon im März letzten Jahres hat er 6000 Mann an die Grenze entsandt. Das war wohl nicht deutlich genug. Nun sind es 15000. Es ist löblich, daß er so offen von seinen Kriegsvorbereitungen spricht. Schändlich ist hingegen der US-Militarismus, der in elitären Latein sagt: Si vis pacem, para bellum.

Dazu ist den imperialistischen Monster jedes Mittel recht. Sie setzen sogar ihren Verbündeten Israel unter Druck, keine Rüstsätze für F-16-Kampfflugzeuge an Venezuela zu verkaufen.

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