die herrschende klasse und die hiesigen knechte des monopolkapitals lassen langsam, aber sicher ihre maske fallen und legen zunehmend letzte taktische tarnungs- und täuschungsmanöver ab, die sie an den tag gelegt hatten, um dem 1990 durch annexion der ddr entstandenen faschistischen großdeutschland 2.0 noch zumindest den formalen anschein einer demokratischen ordnung zu geben.
die für die herrschenden ungünstige entwicklung der gesellschaftlichen produktionsverhältnisse auf grund der – ist nichts neues, hat karl marx schon gewusst – krisenhaften entwicklung des spätkapitalismus, gemeinsam mit der stärkung des politischen bewusstseins der kritischen intelligenz, steigert die nervosität des klassenfeindes.

eine progressive regierung im großen vaterland des imperialistischen weltfeindes, 25% für sozialistische parteien bei der letzten bundestagswahl (und da sind die fortschrittlichen kräfte unter den sozialfaschisten und ldpd-affine freidemokraten wie die genossin schnarrendingsbums noch gar nicht dabei), eine beispiellose krise des aberglaubens infolge des missbrauchsskandals in der katholischen kirche, ein plus von 6.000 zugriffen auf dem bluthilde-blog alleine im februar und zunehmender widerstand gegen die kreuzfahrer in aller welt: kein wunder, dass die reaktionären lakaien der ausbeuterklasse da allmählich im doppelten sinne des wortes rot sehen.
was jahrzehntelange antikommunistische hetze in westdeutschland, wahlfälschung und die kapitalistische restauration 1989 nicht geschafft hatten, versuchte bundestagspräsident lammert gestern auf die harte tour: nachdem die abgeordneten jener partei, die nicht nur wie wir wissen immer recht hat, sondern es außerdem noch geschafft hatte, die faschistische kontinuität in staat, wirtschaft und gesellschaft in deutschland von 1949-1989 zu durchbrechen, im plenum der opfer des imperialistischen krieges in afghanistan gedachten, wurden sie kurzerhand aus jenem parlament geworfen, in das sie millionen kritischer und fortschrittlicher bürgerinnen gewählt hatten. dass die grüne fraktion nicht gleich mitgeflogen ist, liegt wohl nur daran, dass die herrschenden sie wegen des in ihren reihen fortgeschrittenen alzheimer-syndroms (viele derer, die jetzt in den chor der kriegsgegner einstimmen, hatten 2001 durch ihr stimmverhalten das mandat der bundeswehr am hindukusch erst ermöglicht) als geringere gefahr betrachten gemessen an den immer schon unbeugsamen genossinnen aus der partei der arbeiterklasse.
nicht genug dessen: wenn es die feinde der werktätigen massen schon nicht schaffen, die stimme des fortschritts zum verstummen zu bringen, versucht man, die betätigungsfelder für menschinnen, die sich ihren kritischen verstand trotz allen kapitalistischen blendwerks bewahrt haben, durch ausgrenzung und ausschluss aus der – offenbar dem gedanken der volksgemeinschaft nachempfundenen – rechtsgemeinschaft der staatsangehörigen des großdeutschen staates einzuengen.
nachdem die kreuzzugsartige kampagne der faschisten und der bürgerlichen reaktion bereits dazu geführt hatte, dass die verdiente genossin christel wegner – nur weil sie gewagt hatte, die wahrheit zu sagen – aus der niedersächsischen fraktion ausgeschlossen werden musste, ist es nun die genossin jannine menger-hamilton, der die mitwirkungsrechte im großdeutschen staat vorenthalten werden sollen. was für ein widerspruch: einerseits hat die brd den schon von den faschisten erhobenen anspruch, ein deutschland von island bis zum punjab zu errichten, dadurch prolongiert, dass sie die ddr nicht anerkannt und ihre bürger gegen deren willen nach der annexion zwangseingebürgert hat. andererseits verweigert sie einer aktivistin die einbürgerung, die diese 1990 ohnehin zwangsweise verliehen bekommen hätte, hätte die ddr das gleiche imperialistische anspruchsdenken an den tag gelegt.

- nach dem erfolg der weltrevolution braucht man keine antifaschistischen schutzwälle mehr, sodass die fortschrittliche welt sich um den schutz der erdatmosphäre und des klimas kümmern kann
nicht dass die angehörigkeit zum großdeutschen staat für fortschrittliche antifaschistinnen erstrebenswert wäre, aber die möglichkeit, humanistische abgeordnete in die parlamente zu entsenden und auf diesem wege die ränkespiele der parteien des klassenfeindes untergraben zu können, ist eine erleichterung auf dem weg zur weltrevolution. was hilft uns die starke präsenz in den medien, in den schulen, im kulturbetrieb und vor allem an den universitäten, wenn uns die möglichkeit genommen wäre, bereits unter den verhältnissen des spätkapitalismus durch regierungsbeteiligungen der linken oder der grünen entscheidende weichen auf den weg in den sozialismus zu stellen, sozusagen der weltrevolution von morgen heute schon die infrastruktur zu schaffen?
das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin reagiert auf seine weise auf die provokationen des großdeutschen herrschaftsapparates und verleiht hiermit der genossin jannine menger-hamilton hier und heute bereits die anwartschaft auf eine staatsangehörigkeit zur sowjetischen volksdemokratischen sozialistischen volksrepublik der arbeiterschaft (svsvda), die – früher bekannt als die “sowjetunion in den grenzen von 2050″ – als weltbürgerschaft konzipiert ist und in kraft tritt, sobald nach dem erfolgreichen abschluss der weltrevolution die svsvda offiziell ausgerufen ist und ihre organe die regierungsgeschäfte übernommen haben.
darüber hinaus wird der genossin jannine menger-hamilton auch bereits vorab die ehrenbürgerschaft von hilde-benjamin-stadt verliehen. welche stadt diesen namen tragen wird, ist noch nicht entschieden. da sowohl die genossin dr. hilde benjamin aus bernburg stammt als auch der initiator des nach ihr benannten autorinnenkollektivs dort beheimatet ist, würde natürlich nahe liegen, bernburg in hilde-benjamin-stadt umzubenennen.
andererseits wurde aus dem kollektiv zu recht darauf hingewiesen, dass ja auch nicht trier, sondern chemnitz zu karl-marx-stadt wurde, was dafür sprechen würde, nicht bernburg nach der stadt größter tochter zu benennen. in diesem sinne sollen sich deshalb auch noch andere städte, etwa schwerin, bottrop, stockstadt oder lingen an der lahn hoffnungen machen können.











politbuerokrat
Februar 27, 2010
Genosse, das erschreckende ausmaß der verfolgung fortschrittlicher aktivistInnen in diesem unseren lande wurde mir erst jetzt richtig bewußt. Danke, dass sie mich dahingehend erfolgreich umerzogen haben!
Die ausweisung der genossInnen von der führenden partei der arbeiterklasse aus der bundeskammer war so erschreckend, da sie ja die namen der wirklich unschuldigen, internationalen opferInnen der nato-aggression hochgehalten haben, nicht die der schuldigeren opfer in uniform, die nur aus dem historisch belasteten deutschland sind. EinE genossIn von uns hat ja letztes jahr auf die historisch erwiesene minderwertigkeit der deutschen versagersoldaten hingewiesen.
Die verkrampfte abwehr dieser pazifistischen dialektik durch den nato-büttel lammert zeigt nur, wie nervös die imperialisten angesichts ihres unterganges/ihrer untergängin sind.
Karl Eduard
Februar 27, 2010
Nicht jede Genossin verdient die Einbürgerung in die entwickelte deutsche sozialistische Gesellschaft, wenn weder Erfahrungen im bewaffneten Kampf zur Befreiung des kurdischen, palästinensischen, baskischen , georgischen oder albanischen Volkes vorliegen, noch nachweisbare Aktivitäten gegen Repräsentanten der Reste des repressiven faschistischen Staates innerhalb einer der Gruppen, die sich der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald verschrieben haben oder der Durchsetzung des Rechtes auf unbegrenzten Jahresurlaub bei dynamisch steigendem bedingungslosen Grundeinkommen. Da reicht es nicht, die Tochter von diesem und jenem zu sein, um des Glückes teilhaftig zu werden, stolz den biometrischen fälschungssicheren deutschen Ausweis zu tragen, wie das blaue Halstuch oder die Rote Fahne. Außerdem, braucht man nicht zwei Bürgen? Bürgerin des zweiten sozialistischen Staates auf deutschem Boden zu werden, das muß man sich verdienen! Durch Aktionen als Partisanin gegen Strecken der faschistischen deutschen Reichsbahn oder durch das Unterbrechen kriegswichtiger Stromversorgungen. Oder sollen alle die großen sozialistischen Heldinnen, wie Frieda Hockauf oder Valentina Tereschkowa, umsonst gestorben sein?
Daniel
Februar 27, 2010
Was für ein schwachsinniges Blog!
politbuerokrat
Februar 27, 2010
Immerhin haben wir Marx und Engels wirklich gelesen. Schwachsinnig ist ehr, ein neues Fahrrad zu kaufen, wenn nur ein paar Komponenten verschlissen sind. Reparieren war definitiv eine Tugend in der DDR. Das meine ich jetzt ernst. Ich selber spare damit viel Geld: 90€ für Kette, Zahnräder und Tretlager und ich brauche mein 300€ Fahrrad nicht zu ersetzen.
Daniel
Februar 27, 2010
*lol* Was für eine politische Argumentation!
Als ob wir nicht wüssten, aus welcher Ecke Bezeichnungen wie “Nationalbolschewist”.
Ihr seit wahrscheinlich eine Satire eines linken Blogs, denn Ernst kann man Euch selbst mit besten Willen nicht.
Aber selbst als Satire seit Ihr nur unterdurchschnittliches Mittelmaß.
harrytisch2009
Februar 27, 2010
links-grüne realsatire wie “initiativgruppe” ist in der tat unschlagbar. so was würde nicht mal uns einfallen. *lol*
steinzeitmarxist
Februar 27, 2010
weiß auch gar nicht, was für ein problem er mit “nationalbolschewisten” hat.
in der npd sind die zb gern gesehen. und die würdigt nicht nur den einsatz verdienter genossinnen für die sicherheit des antifaschistischen deutschen staates, eröffnet rebellinnen der kritischen intelligenz aus der ruhmreichen studentinnenbewegung von 1968 neue perspektiven, sondern setzt sich wie unsere grünen genossinnen oder schnarris freundinnen von der “humanistischen union” für eine befreite sexualität und deren freie entfaltung schon im kindesalter ein. fortschrittlicher geht`s kaum noch!
ostseestadion
Februar 27, 2010
*daniel
hut ab. um es mal moderat auszudrücken.
intellektuell und rhetorisch ganz ganz großes kino , der kommentar.
tatsächlich sämtliche bestandteile selbst ausgedacht ?
oder sind teile davon von anderen abgeschrieben ?
was , ob der brillianz, verständlich wäre.
netzwerkrecherche
März 4, 2010
GenossIn Daniel ist in unserer analfaschistischen Selbstfindungsgruppe Beta 2.0 der Chef, also bitte keine despektierlichen Äußerungen, sonst Gulag!
ostseestadion
Februar 27, 2010
ps: bezog sich auf den ersten.
Daniel
Februar 27, 2010
*gähn*
Na spielt mal schön weiter, ich hab wichtigeres zu tun.
politbuerokrat
Februar 27, 2010
Was meinst Du damit? Kommentare zu löschen, die Dir nicht gefallen oder eigenes Geld zu verschwenden? Oder Deinen Blog verbessern? Du solltest viel mehr eigenes schreiben, damit Du das satirische Niveau von Genossin Angela erreichst. Aber das mit den Nazi-penissen ist ja immerhin schon ein kleiner fortschritt zu intelligenter Agitprop.
Karl Eduard
Februar 28, 2010
Selbstkritik, das Zaubermittel, für den Mann im Arbeitskittel.
Außerdem, Genossen, was kann man denn von einem sogenannten Daniel erwarten, der in die Parteiversammlung platzt und kritisiert, ohne erst einmal seine eigenen Mängel, Fehler und kleinbürgerlichen Verhaltensweisen anzuprangern, was ihn moralisch erst dazu befähigte, die Unvollkommenheiten hier im Blog, die unzweifelhaft auf die Wühltätigkeiten des Klassenfeindes zurückzuführen sind, anzuprangern?
Ist dieser sogenannte Daniel überhaupt reif, um mit uns den zügigen Aufbau der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in Deutschland zu diskutieren oder bedarf er nicht eher der Hilfe unseres Kollektivs, damit er, gesellschaftlich gesehen, nicht zurückbleibt auf dem Weg, den uns die Klassiker der modernen Musik und des Marxismus-Leninismus vorzeichneten?
Wir dürfen keinen dieser sogenannten Daniels zurücklassen, denn der Fortschritt, wie ihn die Genossin Angela und Margot vorzeichnen, hin, zur klassen- und industriearbeiterlosen Gesellschaft, der braucht jeden.
netzwerkrecherche
März 4, 2010
Ja, nehmen wir ihn/sie mit in die genderneutrale Zukunft der NichtwerktätigInnen. Niemand darf zurückbleiben, weder geistig noch körperlich! Auch DanielA nicht!
Nostalgie
Februar 28, 2010
Genosse Karl Eduard der Genosse Stalin und überhaupt alle Genossen, die überhaupt etwas taugen sahen das mit dem Zurücklassen aber anders.
Jeder der nicht freiwillig öffentliche Selbstkritik übt, der taugt nicht für das Paradies der Werktätigen.
netzwerkrecherche
März 4, 2010
Nein, GenossIn Stalin hat den MenschInnen wenigstens die Chance gegeben, im Sozialismus anzukommen. Daniel_a hingegen ist von der genderfaschistoiden Rassengesellschaft geprägt und verwirrt worden, er/sie hat nie die Möglichkeit gehabt, im wirklich freien Individualkollektiv am Fortschritt wirken zu dürfen. Daher ist fairständlich, daß dem traditionärfaschistoiden Ungeist unsere fortschrittlichen Diskussionen fremd und unbehaglich erscheinen, obwohl sie den Weg auch zu seinem/ihrem Glück eröffnen!
Auch Daniel_a gehört zu uns MenschInnen und TierInnen!
Friederich
März 4, 2010
Das ist doch Versöhnlertum und Humanitätsduselei. Wo bleibt da die revolutionäre Wachsamkeit? Ich werde mal beim NKWD nachfragen, ob das Links- oder Rechtsabweichlertum ist. Die Genossen werden sich mit Dir in Verbindung setzen. Vielleicht kannst Du sie durch Selbstkritik gnädig stimmen.
Üch
März 2, 2010
Die Genossen vom HVD sollen sogar erlaubt haben, CDU zu wählen:
http://neueatheisten.wordpress.com/2010/03/02/hvd-nur-fast-ganz-links/
Geier
März 2, 2010
Also ehrlich, Gen. Tisch, als ich letztens das hier auf indymedia gelesen habe, war ich mir wirklich nicht sicher, ob das nicht ein Gastschreiber aus der Brigade Hilde Benjamin war. Wer schreibt hier eigentlich von wem ab?!
steinzeitmarxist
März 2, 2010
@ geier
indymedia und initiativgruppe sind zwei von rechtsreaktionären fundichristen, bush-freunden und zionistischen agenten betriebene satireseiten. die wollen nur fortschrittliche gedanken parodieren und dadurch lächerlich machen.
für authentische sozialistinnen wie uns ärgerlich, aber sie werden die weltrevolution nicht aufhalten.
Geier
März 3, 2010
No paseran!
jahresendfluegelpuppe
März 3, 2010
es ist in der tat billige propaganda, mittels derer die aufbauarbeit fortschrittlicher genossinnen durch parodistische überzeichnungen sabotiert werden soll.
wer etwa das initiativgruppenblog liest, sollte wohl denken, dass alle grünen durchgeknallte, psychopathische genderkrüppel und hauptberufliche blogtrolle mit 13. und 14. monatsgehalt wären.
indymedia wiederum parodiert einen teil unserer erkenntnisse aus der revolutionären debatte zum thema “kindesmissbrauch bei jesuiten”: http://ostseestadion.wordpress.com/2010/01/31/yess-fight-for-their-rightss/
manchmal sagt der name ja schon alles: “indymedia” erinnert an indy car, eine beliebte rennserie in den usa. da kann das ja nur von dort gesteuert sein.
und bei “altermedia”, jener satireseite, die nationale sozialistinnen parodieren und als anpassungstechnisch herausgeforderte teile des lumpenproletariats hinstellen soll, dürfte der türkische auslandsgeheimdienst seine finger drin haben.
immerhin steckt in deren namen schon eine beliebte anredeform unter jugendlichen mit migrationshintergrund in so genannten sozialen brennpunkten drin (“ey alter, bissu schwul oder was?”, “ey alter, hassu problem?”).
im lichte der ergebnisse unserer gruppendiskussion zum thema “sicherheit durch waffenfreiheit” sollte sich in den genannten kreisen jedoch schon bald eine verbreitete unmutsäußerung semantisch wandeln: “ey alter, isch masch disch löffel!”…
Karl Eduard
März 3, 2010
Ja, Löffel werden von den Herrschenden oft unterschätzt. Ein Vorteil für die revolutionäre Masse, die gezwungen ist, die Suppe auszulöffeln.
steinzeitmarxist
März 3, 2010
wobei sich insbesondere innerhalb grüner fraktionen nicht selten revolutionäre masse in ästhetisch herausgeforderter art und weise auf nominell weibliche einzelpersönlichkeiten verteilen kann…
Felix Djerschinski
März 3, 2010
“hat die brd den schon von den faschisten erhobenen anspruch, ein deutschland von island bis zum punjab zu errichten, [...] prolongiert”
Ausdehnungsmäßig nicht unbedingt, aber immerhin hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte der gefühlte halbe Punjab auf deutschem Boden versammelt.
Nostalgie
März 4, 2010
Wenn im nächsten Winter die Klimaerwärmung wieder so zuschlägt, dann könnte man eine Eisbahn von Island zu uns bauen.
steinzeitmarxist
März 5, 2010
gute idee – es ist dann bloß zu hoffen, dass nicht einer von den streckenposten dann gerard kemkers heißt…
politbuerokrat
März 4, 2010
Die pogromstimmung bricht immer dann auf, wenn genossInnen auf die opfer des westlich-hegemonialistischen bombenterrors hinweisen. Schon 2005 sind in einen ähnlichen fall genossInnen aus einem parlament der brd gegangen.
steinzeitmarxist
März 4, 2010
die herrschende klasse möchte eben ihr revisionistisches geschichtsbild kultivieren. während die amerikkkanischen imperialisten den krieg aus der luft führten, um den konzernen die profite während des wiederaufbaus zu sichern, hat die ruhmreiche sowjetarmee das faschistische deutschland mit bodentruppen erobert, die unmittelbar nach der einnahme des feindlichen gebietes daran gingen, verteilungsgerechtigkeit herzustellen und frauen zur sexuellen befreiung und zur überwindung noch vorhandener bürgerlicher hemmungen zu verhelfen.
da westdeutschland diese form der befreiung erst 1968 erlebte und bis zu diesem zeitpunkt in faschistischer kontinuität vegetieren musste, war die ddr auch deshalb gezwungen, den antifaschistischen schutzwall zu bauen, um den zu erwartenden ansturm der massen, die – wäre 1968 nicht gekommen – spätestens mitte der 70er-jahre ostwärts in den fortschritt geflohen wären, besser bewältigen zu können.