Die Haushalte klagen darüber, dass allenthalben der Gürtel enger geschnallt werden müsse. Die Bundesregierung hat kein Geld für Steuererleichterungen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen erheben Zusatzbeiträge, Versicherte der PKV klagen über Beitragsanpassungen.
Umso schöner ist es, zu wissen, wie verantwortungsvoll das Bundesgesundheitsministerium mit dem Geld umgeht und wofür unter anderem Steuermittel im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Neben fortschrittlichen Maßnahmen zur sexuellen Befreiung und zum Klimaschutz wie der Übernahme der Rechnungen für Schwangerschaftsabbrüche und Gottesgeschenke Verhütungsmittel für Minderjährige werden wir auch von der unverzichtbaren “Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung” (BzgA) in Radiospots, im Fernsehen, im Kino und auf Plakatwänden auf niveauvolle, tiefgründige und diesmal auch ähnlich herrlich romantische Art und Weise wie bei diesem Livesong (mit vorgeschaltetem Selbstzerstörungsmechanismus anfänglicher gehöriger Belehrung) daran erinnert, dass wir Menschen nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Evolutionstheorielehre nur zufällig aus dem Nichts erwachsene Abarten von Tieren sind. Auch im Urlaub…
Gleich 13 Plakatmotive wurden – der Vielfalt der Landschaften in diesem unserem Lande entsprechend - produziert und das mengenmäßige Verhältnis von Plakat zu AIDS-Infiziertem ist gefühlt sogar noch 20 mal größer als jenes zwischen MLPD-Plakaten und MLPD-Wählern im letzten Bundestagswahlkampf.
Über die Kosten schweigt sich die Informationsseite aus. Allerdings war bereits 2003 im Zusammenhang mit einer ähnlichen Kampagne von einem – zwar nur einstelligen, aber immerhin – Millionenetat die Rede. Dachte nicht, dass es eine “CIA” geben könnte, die wir mögen würden. Und da die Kosten im kostenlosen Gesundheitswesen in 7 Jahren nicht gesunken waren, dürfte sich auch der Etat der BzgA für diese Zwecke entsprechend angepasst haben.
Da lacht einem richtig das Herz, wenn man den Lohnzettel betrachtet und sehen kann, zu welch Großem und Erhabenem man mit seinem GKV-Beitrag beiträgt. Wir fordern: Mehr davon!












DFD-Vorsitzende
Mai 20, 2010
Genosse Harry,
du überdriffst dich wieder mal selbst.
Ist schon wichtisch mit der Verhüdung. Das kann gar nicht genug kosten. Mal von Aids abgesehen, aber auch so: das wachsen viel zu viel neue Fresser ran. Und nicht alle können wir auf unseren sozlistschen Weg bringen, sondern da gibt es immer wieder etliche Klassengegner darunter. Das muß aufhören.
Unsere DFD-Aktion Burka nähen ist am laufen. Das ist ja auch eine art Verhüdung.
Eine Ganzkörberverhüdung.
Die Geschlechter müssen einander angepaßt werden, eben mit Burkas, Zeltas oder Sackas. Dann hat Aids auch keine Chance mehr. Kann man diese Plakataktion nicht daraufhin erweitern?
Bei der Gestaltung der Sackas und Zeltas wie auch der Burkas werden wir selbstverständlich genügend Ausbeulungen einarbeiten, für diverse Selbstverteidigungsgeräte, wie sie nebenan im Bild der hochverdiente Genosse Josef W. trägt.
Übrigens unsere DFD-MännInnen sind nicht mehr glücklich mit dem Namen ihrer verdienten Organisation.
Anfrage an das ZK und die Einheitspartei: Dürfen wir uns DMD nennen? Demokrampfischer Männinnenbund Deutschlands?
Mid suzluschtischen Gruß
DMD-Vorsitzende
Dschuldigung die Fähler – hicks … mir feiern schon
harrytisch2009
Mai 21, 2010
England ist in Punkto fortschrittlichem Tabubruch noch einen Schritt weiter und geht noch offensiver an die Bekämpfung der Erderwärmung durch Beseitigung der Überbevölkerung ran. Warum sollte man auch dem Genossen Gröfaz überlassen, was man auch selbst machen kann? Man bewahrt die nicht geborenen Kinder immerhin auch vor einem Leben mit schlechter Küche (in England fällt es bei dem ganzen Fraß offenbar nicht mal mehr auf, wenn der Döner mal anders schmeckt) und in Mitten von kulturellem Zwergwuchs.
Besonders beachtenswert ist, dass die Verantwortlichen schwangeren Frauen helfen, ohne dies überhaupt zu beabsichtigen. Der Beitrag spricht ja davon, dass sie dies alles ungewollt machen. Denn wie ist es sonst zu verstehen “biete ungewollt schwangeren Frauen wertvollen Rat und Informationen”? Das mit den Bienchen und Blümchen wurde doch Dank sozialistischer Bildungspolitik seit dem Kindesalter ausgiebig erklärt…
Nostalgie
Mai 21, 2010
Das hier wollte ich euch nicht vorenthalten. http://logout.gmx.uimserv.net/?p=TG9nb3V0QWRQcm94eS5zZXJ2aWNlPXNraW5uYWJsZWxvZ291dCZzaXRlPWdteCZzZWN0aW9uPWdtMS9tYWlsL2xvZ291dC9hZF9keW5hbWlzY2gmcmVnaW9uPWRlJmFnb2Y9OTc3JnBhPTE5JnBnPXcmcHA9REVfNjkxMjY%3D
Allerdings ist es offensichtlich ein Affront gegen unsere Aktion “Burkas für den Sozialismus”
Nostalgie
Mai 21, 2010
Falscher Link, (War bestimmt Sabotage)
Hier das Richtige http://www.hm.com/de/fashion/fashionagainstaids__faa_2010.nhtml#/faa_2010/
Abschnittsbevollmächtigter
Mai 21, 2010
Geniale Idee von H&M. Einfach die Mode der Siebziger als »Mode gegen AIDS« auflegen. Da jeder weiß, daß es in den Siebzigern kein AIDS gab, sondern dies erst parallel zur Mode der Achtziger auftrat, ist es völlig klar, daß man in Siebziger-Klamotten AIDS-geschützt ist. Da hätte aber auch mal eher jemand drauf kommen können. Aber vielleicht sagen sich auch die meisten Leute: Lieber AIDS als nochmal das oder das.
Karl Eduard
Mai 21, 2010
Was um alle Welt ist AIDS, diese CIA-gemachte Biowaffe, und hilft nicht, wie die afrikanischen progressiven Staatsführer propagieren, der Saft von Rote Beeten oder ausgiebig Duschen dagegen? Manche sagen auch, der Sex mit jungfräulichen PionierInnen würde diese Geissel des Imperialismus von den Völkern nehmen, auf dem schwarzen Kontinent klappt das ganz gut.
DFD-Vorsitzende
Mai 21, 2010
Genosse Nostalgie, so vornehm geht es bei uns nicht zu.
Nicht fashion ist angesagt, sondern wir haben uns einfach paar Hängerladungen alte Säcke aus der LPG besorgt. Die riechen zwar bißchen, aber wir desinfizieren uns beim Nähen mit Wodka.
Das wird trotzdem alles ganz schick für uns MännInnen.
Hauptsache wir bringen unseren Beitrag zur Befreiung der MämmInnen für den Sieg des Sozialismus.
Hoch läbe die kommunistische-islamische Einheitspartei in der neuen Einheitsbekleidung.
Müßte eigentlich ein Orden raussringen.
Mit sozschalistschn grus
DMD-Vorsietzende
DFD-Vorsitzende
Mai 21, 2010
Genosse Karl-Eduard,
die BürgerInnen haben nicht alle Duschen, solche Dekadenz muß nicht sein. Ist dank unserer Burkas, Zeltas und Sackas auch nicht mehr nötig.
Die sind nämlich ein Ganzkörperverhütungssystem, wo alleine schon vom Geruch her (war mal Knochenmehl und sonstiges Tiermischfutter drin) keine Nähe gewünscht wird.
Unsere PionierInnen müssen die doch auch tragen, was denkst denn du? Da wollen die alten Kerle so eine Pionirin knacken, zerschlaatzen die Burka – und wer ist drin?
Iiiiich !!!!!! Na, wie die schnell fliehen, huuh.
Bei krassen Fällen kann man die Dinger auch unten noch zunähen, dann kann gar nichts mehr passieren mit AIDS, dann stinkts aber nicht bloß mehr nach Knochenmehl.
Genosse Karl-Eduard, du unterschätzt die Intellegenz von uns werktätigen MännInnen aber gewaltig. Du bist hier nicht im Westen?!
Wir machen auch aus Sch … Bongbongs, nämlich weil wir das k ö n n e n !!!!!
Ja Genosse, wir können alles.
Mit solischtischen grus
DMD-Vorsitzende
Elisabeth
Mai 21, 2010
Da macht mir die Arbeit heute wieder so richtig Spaß, wenn der hochgeschätzte Genosse Tisch – vielen Dank! – darauf hinweist, wie sinnvoll und wertvoll auch meine Steuern verwendet werden. Ich möchte auch nicht versäumen, auf die beachtenswerte Plakataktion des Bundes hinweisen, das aufruft, nicht länger z.B. Homosexuelle zu diskriminieren: http://www.rubinmedia.de/referenzen/projektansicht/projekt/antidiskriminierungskampagne/.
Wenn ein männlicher ? Glatzkopf sagt, “Meine Chefin kennt mich als zuverlässig, fair und verantwortungsbewußt. Das weiß auch mein Mann zu schätzen”, bleibt nur zu hoffen, dass solche Statements endlich zu einer Bewußtseinsänderung führen. Damit die Ewiggestrigen (gibt es von denen noch welche?) endlich aufhören, von Sünde zu schwafeln, wenn zwei gleichgeschlechtlich Liebende sich outen.
Nostalgie
Mai 21, 2010
Ich habe auf der Seite geguggt.
Die Message ist klar.
Also nur muslimische Kopftuchträgerinnen dürfen Frauen sein.
Andere MenschInnen, mit der Genkombination XX auf dem 46ten Chromosomenpaar, müssen Motorrad fahren und Karriere machen, außer sie sitzen im Rollstuhl.
Elisabeth
Mai 21, 2010
Schon, Deine Deutung klingt schlüssig. Ich überlege aber immer noch, was der Anzugtyp soll, der angeblich Humor hat? Eigentlich finde ich die gesamte Plakataktion kryptisch. Vielleicht werden hier Geheimbotschaften übermittelt…
Nostalgie
Mai 21, 2010
Langsam verstehe ich den Segen und das revolutionäre Potential der Burkas, Sackas und dergl.
In Verbindung mit der Auflösung der bürgerlichen Kleinfamilie, ist das “anmachen” dann so eine Art Lotterie.
Wer steckt drin? Männlein, Weiblein, alt, jung, hässlich oder schön?
Das kriegt man dann erst heraus, wenn es zuspät ist.
Wahrhaftig der Islam ist der wahre Hort von Fortschritt, Frieden und Sozialismus.
Elisabeth
Mai 21, 2010
Männlein, Weiblein, alt, jung, hässlich oder schön ist doch egal. Du musst ja auch nicht alles auspacken. Außerdem gilt noch der alte Slogan “Vodka macht Burkainhalt schön”.
DFD-Vorsitzende
Mai 21, 2010
Ist es noch nicht durchgedrungen, daß unsere hochgeschätzte Genossin Margot H. in einem dementprechenden Kleidungszelt längst wieder in Deutschland ist und hier lustwandelt?
Ich würde also keinem raten, da leichtsinnig eine PersonIn anzumachen, es könnte eine böse Überraschung geben. Eine gute natürlich, daß die Genossin wieder unter uns weilt.
DFD-Vorsitzende
Mai 21, 2010
Genosse Nostalgie,
Du propagandierst: ´Also nur muslimische Kopftuchträgerinnen dürfen Frauen sein.
Andere MenschInnen, mit der Genkombination XX auf dem 46ten Chromosomenpaar, müssen Motorrad fahren und Karriere machen, außer sie sitzen im Rollstuhl.´
Ich zähle mich, wenn ich jetzt meine neue Sacka anziehe, als kummonistische PersonIn. Die aber auch MotorradfahrerlaubnisIn hat, KarrierIn gemacht hat (vorbei, vorbei – wo sind die goldenen Zeit hin, huu – was gülten wir denn noch, ihr lieben GenossenInnen und KampfgefährtInnen?) – im RollstuhlIn sitze ich nur in meinen DMD-Vors.-Bürrro.
Demnach bin ich also keine gewöhnliche MännIn sondern schon eine hochqualifizierte PersonIn – aber keine FrauIn, denn da müßte ich muselmännische Kopftuchträgerin sein.
Genosse Tisch müßte das mal ins ZK bringen, wir brauchen darüber ein Kommunique, ein Komittee, ach scheiße ….
ostseestadion
Mai 21, 2010
DFdings – Warum schreibstn Scheiße nich groß ? Hm?
@alledogewwer: Was sagtn ihr zur neuen Frisur des Genossen ABV ?
harrytisch2009
Mai 21, 2010
“Scheiße” ist ein Adjektiv in statu nascendi. In “Du hast ne echt scheiße Frisur”, “echt scheiße Nazis” oder “Deine Klamotten sehen scheiße aus” wird das Wort zweifelsfrei adjektivisch gebraucht. Eines Tages wird das auch der/die DudenIn begreifen, auch wenn er/sie dies wie weiland 1989 die Einführung des Binnen-I durch den Berliner Senat “mit Schaudern” quittieren sollte.
ostseestadion
Mai 21, 2010
So schlecht ist die nun auch nicht.
DFD-Vorsitzende
Mai 21, 2010
Genosse Ostseestadion,
warum beanstandest du meine kleine scheiße, aber meine bahnbrechenden gesellschaftlichen Planziele übersiehst du?
Das sind gefährliche bürgerliche Tendenzen, die unseren Klassenkampf unterwandern und Genossin Hilde sollte sich mal der Sache annehmen.
Mit sozuluschischem Gruß DMD-Vors.
ostseestadion
Mai 21, 2010
Ich beanstande doch nicht, sondern hinterfrage.
In unserem gerechten Kampf dürfen einfach keine relevanten Worte und Wort_Innen verlorengehn oder diskriminiert werden !
Und wenn die arme Scheisse nun völlig genderungerecht kleingeschrieben wurde, fehlt dahinter doch ein_e Wort_In.
Das ist ganz einfach Scheisseverachtend !
Das soll keine KritikIn an Deinen dankens und beachtungswürdigen sonstigen Ausarbeitungen sein.
Lediglich eine HinweisIn auf unkorrekte Benachteiligung von nicht ausreichend im Grundgesetz geschützten MinderheitenInnen.
Jesus Punk
Juni 3, 2011
Danke für den Beitrag. Interessant, wusste ich noch nicht mit den Steuern usw. bzw. hab ich mir nie Gedanken drum gemacht. Wobei… das Strandkorbplakat hat nun echt was