Ölpest: Nur Verstaatlichung schützt!

Geschrieben am Mai 22, 2010 von

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Dieser Schlammvulkan wurde von der kapitalistischen Ölgier verursacht.

Ein Mahn- und Warnmal gegen Profitstreben!

Es ist zum Spitzbartraufen! Erst sieht alle Welt die Umweltgefahren der Gier der Ölkonzerne, die bei immer höherem Ölpreis in immer tieferen Wasser nach Öl zu bohren, und dann wird die Partei mit dem einzig hilfreichen Konzept nicht in Regierungsverantwortung gebracht. Die Rede ist vom Untergang von Deepwater Horizon und der Ölpest und der Linkspartei in NRW. Während dir Öffentlichkeit nämlich in letzter Zeit immer wieder und immer neue und immer größere Umweltkatastrophen durch multinationale Ölkonzerne beobachtet, rückten Abgeordnete der Linkspartei von der einzig vernünftigen Lösung dieser Misere, der Verstaatlichung dieser Konzerne ab. Offenbar ist ein Politikwechsel weg von Klientel- und Konzernbegünstigung hin zu ProletarierInnen und MenschInnenbegünstigung und Geschäftemacherschlechtmacherei nicht nur mit Rot-Grün nicht möglich, sondern auch mit Rot-Rot-Grün kaum realistisch. Alle Parteien verraten dadurch die Prinzipien, auf denen das neue, postfaschistische Deutschland eigentlich begründet ist: Auf den Prinzipien der sozialistischen Markwirtschaft, des Gemeinnutzes vor dem Eigennutz und den Prinzipien des revolutionären Prinzipienwandels hin zur Menschlichkeit, wie wir sie von unserem Befreier von Naziherrschaft und Faschismus, dem Genossen Stalin gelernt haben sollten. Auch verraten sie die Prinzipien der Vernunft.

Hemingway hatte in dunkler Vorahnung für die Gefährdung seiner Fischereigebiete durch den Ölkapitalismus schon frühzeitig um Hilfe bei dem Maximo Líder nachgesucht.

In den Ländern, in denen die Energie- und Ölkonzerne nämlich verstaatlicht sind, wie in Venezuela, Iran oder Rußland, gibt es keine solchen Katastrophen. Nur auf einige Kriminelle oder jüngst verstorbene gehen manchmal Gerüchte von Ölverschmutzungen in diesen Ländern zurück, die von der kritischen Presse mangels ausreichender unabhängiger Bestätigung aber schnell als unglaubwürdig und deswegen uninteressant entlarvt werden. Die Vertuschung der Umweltschäden seitens des BP-Konzerns deckt hingegen wieder die widerliche Fratze des Kapitalismus auf. Leidtragende sind zum einen die armen Fischer im Golf von Mexico, wie zum Beispiel Ernest Hemingway. Aber auch die Arbeiter in den Fabriken für Ölsardinen sind in dem rücksichtslosen US-Wirtschaftssystem von Arbeitslosigkeit bedroht, seit die Fische bereits in Öl gefangen werden können. Auch die Hafenarbeiter und Seemenschen können nicht mehr arbeiten, weil die Schiffe der gierigen Reeder durch die Ölspur auf der Wasseroberfläche nicht mehr vor den Hafeneinfahrten abbremsen können, ohne ins Schleudern zu kommen.  Dadurch wird das Elend verschlimmert, an dem sich die herrschenden Eliten laben. Denn sie sind ja nicht abhängig vom internationalen Handel, weil sie ja nur von internationalen Devisenspekulation leben und damit den Armen das lebensnotwendige, vitaminreiche Geld vorenthalten.

Die Säuberung der Strände von der Ölpest sollte mit einer Säuberung der Wirtschaft von skrupellosen, demokratisch nicht legitimierten Heuschrecken, Kakerlaken und Monstern in Nadelstreifen.

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