Und tschüss…

Geschrieben am Mai 25, 2010 von

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Ein weiterer großer Tag für unser AutorInnenkollektiv ist angebrochen – das wurde uns spätestens in jenem Moment klar, da die Nachricht vom Rücktritt des reaktionären CDU-Rechtsaußens Roland Kochs über die Bildschirme flimmerte.

Dem Politiker, der fortschrittlichen Menschen in Deutschland schon seit Jahren negativ aufgefallen war, dürfte es zum Verhängnis geworden sein, dass er den Hals nicht voll genug kriegte und dem ohnehin von den Menschen im Lande abgelehnten neoliberalen Sparkurs zum Trotz noch weitere Einschnitte forderte – vor allem im Bildungsbereich.

Wie lachhaft das ist, zeigen Untersuchungen, die dem deutschen Bildungssystem nur die besten Ergebnisse bescheinigen und – abseits von der Vermittlung vom Kapital diktierter und bei PISA abgefragter Sekundärtugenden wie Lesen, Schreiben und Rechnen - zeigen, dass deutsche SchülerInnen Dank dem sozialistischen System der Schulpflicht und dem Wirken fortschrittlicher Lehrkräfte jene Kenntnisse aufweisen, die für die Bildung einer sozialistischen Persönlichkeit und das Leben im Sozialismus wirklich zählen.

Während sich die SchülerInnen immer mehr dem Anspruchsdenken der Ausbeuterklassen entziehen, revisionistischer Propaganda die Zustimmung verweigern und sich der Verwerflichkeit kapitalistischer und zionistischer Machtpolitik bewusst sind, fällt es ihnen immer leichter, einen klaren Klassenstandpunkt einzunehmen und gehören sie dort zu den weltweit Führenden, wo Wissen im Interesse der Befreiung von bürgerlichen Zwängen und damit der Grundlage des Kapitalismus am Wichtigsten ist.

Es erfüllt jeden fortschrittlichen Menschen mit Genugtuung, dass nicht nur wir als intellektuelle Avantgarde den Wert proletarischer Bewusstseinsbildung im staatlichen Schulwesen zu schätzen wissen, sondern der klare Standpunkt der Massen selbst die CDU dazu zwingt, die Hetze faschistischer Einpeitscher gegen das heimische Bildungswesen in die Schranken zu weisen.

Der Union gehen allmählich wie es aussieht die Reaktionäre aus. Innerhalb des parlamentarischen Spektrums dürfte nun die F.D.P. – solange sie in den gesetzgebenden Körperschaften überhaupt noch vertreten ist - mit ihrem Versuch, einen europäischen Faschismus aufzubauen, langsam aber sicher sehr einsam sein.

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