Ein weiterer großer Tag für unser AutorInnenkollektiv ist angebrochen – das wurde uns spätestens in jenem Moment klar, da die Nachricht vom Rücktritt des reaktionären CDU-Rechtsaußens Roland Kochs über die Bildschirme flimmerte.
Dem Politiker, der fortschrittlichen Menschen in Deutschland schon seit Jahren negativ aufgefallen war, dürfte es zum Verhängnis geworden sein, dass er den Hals nicht voll genug kriegte und dem ohnehin von den Menschen im Lande abgelehnten neoliberalen Sparkurs zum Trotz noch weitere Einschnitte forderte – vor allem im Bildungsbereich.
Wie lachhaft das ist, zeigen Untersuchungen, die dem deutschen Bildungssystem nur die besten Ergebnisse bescheinigen und – abseits von der Vermittlung vom Kapital diktierter und bei PISA abgefragter Sekundärtugenden wie Lesen, Schreiben und Rechnen - zeigen, dass deutsche SchülerInnen Dank dem sozialistischen System der Schulpflicht und dem Wirken fortschrittlicher Lehrkräfte jene Kenntnisse aufweisen, die für die Bildung einer sozialistischen Persönlichkeit und das Leben im Sozialismus wirklich zählen.
Während sich die SchülerInnen immer mehr dem Anspruchsdenken der Ausbeuterklassen entziehen, revisionistischer Propaganda die Zustimmung verweigern und sich der Verwerflichkeit kapitalistischer und zionistischer Machtpolitik bewusst sind, fällt es ihnen immer leichter, einen klaren Klassenstandpunkt einzunehmen und gehören sie dort zu den weltweit Führenden, wo Wissen im Interesse der Befreiung von bürgerlichen Zwängen und damit der Grundlage des Kapitalismus am Wichtigsten ist.
Es erfüllt jeden fortschrittlichen Menschen mit Genugtuung, dass nicht nur wir als intellektuelle Avantgarde den Wert proletarischer Bewusstseinsbildung im staatlichen Schulwesen zu schätzen wissen, sondern der klare Standpunkt der Massen selbst die CDU dazu zwingt, die Hetze faschistischer Einpeitscher gegen das heimische Bildungswesen in die Schranken zu weisen.
Der Union gehen allmählich wie es aussieht die Reaktionäre aus. Innerhalb des parlamentarischen Spektrums dürfte nun die F.D.P. – solange sie in den gesetzgebenden Körperschaften überhaupt noch vertreten ist - mit ihrem Versuch, einen europäischen Faschismus aufzubauen, langsam aber sicher sehr einsam sein.











Karl Eduard
Mai 25, 2010
Mit seiner absurden Theorie, Jugendliche hätten im Gefängnis keine Gelegenheit, sich körperlich gegen die verbale Gewalt furchtbarer Spiesserrentner in U-Bahnhöfen zu wehren, hat er sich endgültig ins Abseits gestellt. Der journalistischen Frage, ob er der Meinung wäre, Haftstrafen verringerten sogenannte Jugendkriminalität, hatte er nichts entgegenzusetzen. Da sieht man, was aufgeklärte Presse zu bewirken vermag.
Elisabeth
Mai 25, 2010
Wenn es keine gesundheitlichen Gründe waren, die Roland Koch zum Rücktritt bewegten, wie habt Ihr es dann geschafft, verehrte GenossInnen, diesen Reaktionär auszuschalten? War es wirklcih nur Euere kritische Berichterstattung oder gab es noch handfester Argumente?
Den aufmerksamen GenossInnen war aber seit diesem Versprecher der großen Vorsitzenden klar, dass Roland Koch auch für die CSU schon längst nicht mehr tragbar ist, vielleicht kam der Anstoß zum Rücktritt doch aus dieser Richtung http://www.youtube.com/watch?v=wcICoz14euA&feature=related
In wenigen Monaten wird man sich fragen, “Roland Kotz, wer ist das?”
Karl Eduard
Mai 25, 2010
Im Sozialismus sind es immer gesundheitliche Gründe, die die erfahrenen Lenker bewegen, das Feld Gesünderen zu räumen. Nur so können die Achzigjährigen zeigen, daß das Feuer der Jugend noch in ihnen lodert.
ostseestadion
Mai 25, 2010
zum Beispiel mit kraftvollen Ausrufen wie,
Ich liebe Euch doch alle, ich liebe Euch doch alle !
Sind eine Bereich… ähm, Thema verfehlt. sorry
antifo
Mai 25, 2010
OT:
Hier ein Link, der für das AutorInnenkollektiv von Interesse sein sollte:
stalinforum.de
Nostalgie
Mai 26, 2010
Bildung
Das höchste Ziel aller fortschrittlichen Bildung ist die erklärte Aussage von Kindern und Jugendlichen, frei nach Francis Bacon “Wir wissen nichts, macht nichts” und die Fähigkeit von keinerlei Sachkenntnis getrübt zu allem und jedem seine Meinung dazugeben zu können.
In jahrzehntelanger sozialistischer Bildungspolitik im Lande Hessen wurde sich diesem Ziel sukkzessive genähert, solange bis die Konterrevolution zuschlug.
Aber offensichtlich hat in Hessen die Faulheit der Leute wieder gesiegt und bald kann wieder munter diskutiert und sich auf Kosten der Steuerzahler (Helaba Skandal) sexuell befreit werden.
harrytisch2009
Mai 26, 2010
Sir Francis Bacon… ist das nicht der, nach dem die Beilagen bei Burger King benannt sind?
@ antifo
Das gehört zu “stalinwerke” – ist natürlich schon längst auf der Party-Approved-Blogroll…
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Mai 26, 2010
Seit langem schon, Genosse Tisch — wie auch Ihnen anzumerken —, erregt die monarchistisch-atavistische Bezeichnung “Burger King” Anstoß in fortschrittlichen Kreisen. Der monopolkapitalistische Konzern jedoch, eingedenk seiner überwiegend proletarischen, praktikantischen sowie menschenverachtend verhartzten Kunden, hat die Bereitschaft signalisiert, sich in “Bürger Towarischtsch” umzubenennen. Was naturgemäß nur ein halber Schritt ist, denn ein Burgeois kann nur posthum zum Genossen werden; dazu bedarf es freilich des sozialistisch bewährten Henkersknotens oder der unverdient humaneren, aber emotional geringer überfrachteten Genickschuß-Therapie.
Beide Heilverfahren sind als homöopathisch anzusehen und auch ohne den hippokratischen Meineid sowohl gerecht als auch sozial verträglich zu applizieren.
Letzteres um so mehr, als der Renegat “Sir” Francis Bacon gar kein Ham-Burger war, sondern ein manchester-kapitalistischer Junker, der den Schinken seiner in Leibeigenschaft gezüchteten Schweine sich und seinen burgeoisen Freunden vorbehielt und nur den ranzigen Speck der entrechteten Tiere zwischen die hungernden Zähne der werktätigen Massen geraten ließ.
Burger King also beginnt endlich zu begreifen. Die nächste einzunehmende Bastion heißt MacDonald’s, dem Namen nach offenbar von schottischen Großgrundbesitzern begründet (“Old MacDonald had a farm” — allein das an die Hookline der Firmenhymne geklebte “iiiii-ei-iiiii-ei-oh” ist eine Verhöhnung der Luft in den Lohntüten der Arbeiterklasse), und wird eine härtere Nuß sein als die längst bekehrte Genossin A. Merkelowa, deren Widerstand durch einen Hinweis auf ihre geradezu zaristisch bemessenen Altersbezüge leicht zu überwinden war.
DFD-Vorsitzende
Mai 26, 2010
Hochverehrter Genosse Josef W. Dschugaschwilli,
mir sind begeistert, was für ein Sieg!
Unsere DMD-Gruppe schlägt vor, die Bürger Towarischtsch´s mit ideologisch korrektem Rotkraut zu bestücken statt mit undefinierbaren Salatfetzen und natürlich mit Hammer und Sichel zu servieren. Auch an die KindInnen denken, das kleine Spielzeug in der Tüte, Kalaschnikows, Fußketten, das Kummonistische Manifest usw.
Hoch lebe der Towarischtsch Dschugaschwilli.
Daß mir daaas noch erläben dürfen, der Genosse Stalin ist wieder da. Mir sind gerührt.
DMD-Vors.
harrytisch2009
Mai 26, 2010
Großer Genosse, nach der Revolution wird dieses imperialistische Zeugs umgewidmet, in “Burger Prole” umbenannt und statt Crispy Chicken Burger heißt es dann wieder “Broilerschrippe”.
Das Problem mit dem Bacon wird sich durch die freiwillige Selbstverpflichtung der Fressbuden zu Halal-Produkten von selbst erübrigen und der angesprochene Song heißt dann nur noch “Old McDonalds worked on a collective farm”, da der Gute dann seinen Platz in der Kolchose einnehmen wird. Als sie den Song “Strawberry Fields Forever” geschrieben hatten, dachten die Beatles ja auch an kollektivierte Landwirtschaft und wollten ein Bekenntnis dazu abgeben…
Elisabeth
Mai 31, 2010
Und nochmals “Tschüss”:
http://www.focus.de/politik/deutschland/berlin-bundespraesident-koehler-erklaert-ruecktritt_aid_514168.html
Ist nun die Stunde der Käßperson gekommen????