… titelt der Genosse Urs1978 soeben auf seinem Blog.
Und auf facebook und in der Blogosphäre war es gestern schon Thema, dass unsere Lena aus der zionistischen Entität null Punkte erhalten hat.
Gerüchten zu Folge soll man sogar Grand-Prix-Touristen, die sich auf See begeben hatten, um für Lena anzurufen und zu diesem Zwecke neben Hilfsgütern wie BZgA-Flyern und Kondomen auch Prepaid-Handys unter den fortschrittlichen und europabegeisterten Gaza-Bewohnern zu verteilen, an der Verwirklichung ihres Vorhabens gehindert haben.
Und wenn jetzt irgendjemand kommt von wegen “mit Äxten und Messern angegriffen”: Israels Militär hat die friedlichen Grand-Prix-TouristInnen beim friedlichen Essen gestört! Das Fleisch war während der langen Reise bloß schon etwas hart geworden…
Die Zionisten sollten eigentlich wissen: Nicht nur abweichende Meinungen sind im sozialistischen Europa unerwünscht, sondern auch ein abweichender Musikgeschmack…











Karl Eduard
Mai 31, 2010
Ja, irgendwas sollte beim Verschenken von U-Booten wenigstens herauskommen.
Komsomolze
Mai 31, 2010
Genosse Karl-Eduard, was ist denn Ihr Wappentier für ein Vogel?
Hätte Israel, das zionistische Gebilde, denn die geschenkten U-Boote einsetzen sollen?
Für die Regelung des Schiffsverkehrs sind U-Boote ungeeignet, sie eignen sich lediglich für dessen irreversible Korrektur!
IM Musikant
Mai 31, 2010
Eines dürfen wir nicht vergessen, Genossen.
Der Kollateralnutzen für die Türkei ist neben der Traumrolle der Primadonna im Chor der Rächer der Enterbten noch die wundersame Tatsache, dass jetzt auch keiner mehr über den Völkermord an den Armeniern spricht. Die Schrecksekunde nach Aghet ist vorbei und die linke Welt darf endlich gemeinsam mit der rechten ungestraft die Juden in die Pfanne hauen, ohne sich mit uralten Rechnungen aufhalten zu müssen. Der letzte Holocaust hatte ja sowieso auch mehrere Schönheitsfehler: Nicht nur, dass der Hitler- Stalin-Pakt im Eimer war, nein, die Juden galten im Nachhinein sogar plötzlich als unschuldig – diesmal präsentiert deshalb die volkseigene Presse der Werktätigen Bevölkerung aller LänderIsrael als Täter und, nachdem sich im Fall von Westergard ein totaler Stümper ausgetobt hat, hofft man nun, dass auch diese steinzeitliche Propagandawaffe endlich mit mehr Erfolg eingesetzt wird. Von wegen Ährenkranz und Hammer! Mit Axt & Sichelmond- Einig gegen Recht und Freiheit! in hoc signo vinces.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Mai 31, 2010
Lasset uns auch nicht vergessen, Brüder und Schwestern unter dem hehren Banner von Hammer und Sichel: dass die zionistischen Unterdrücker und Vergewaltiger des geheiligten Gaza-Streifens das heimtückische Angebot unterbreitet hatten, die gutmütig und liebenswert eingeschifften Friedenstauben mögen ihre hilfreiche Konterbande doch in dem ultra-orthodox-revanchistischen Hafen Ashdod löschen, der (horribile dictu) schon im Altkapitalistischen Testament eine konservativ-deistische Bastion war — von wo aus diese 10.000 Tonnen gelebter Solidarität auf Lastkraftwagen der israelischen Armee zu den Verhungernden transportiert würden.
Böse Zungen behaupten, dass dortselbst ein Nobelrestaurant nach dem anderen eröffnet wird, von wo aus man einen ungestörten Blick auf die Galgen und Richtbeile der revolutionär untadeligen und gerechten Hamas-Gerichtsbarkeit genießen kann. But that’s another story, beloved comrades.
Dieses Angebot konnte nur abgelehnt werden. Besonderer Dank sei an dieser Stelle unserem skandinavischen Genossen Henning Mankell ausgesprochen, der sich zwischen zwei Lesungen zu den Friedenstauben gesellt hatte; auch er verwahrte sich unter Einsatz seines Lebens wider die Anlandung an nichtsozialistischen Gestaden, wo kein — abermals horribile dictu; leider gab es im vorrevolutionären Georgien Lateinschulen, in einer welcher ich vom Zarismus vergattert wurde — also kein Schwein seine faden Romane verfilmt; er wäre lieber in Deutschland an Land gegangen, wo das linientreue staatliche Medienkombinat ihm aus der schwieligen Hand frisst. (Die leider manchmal, freilich nur unwissend oder versehentlich, Texte abtippt, die kapitalistische Autoren vor seiner Zeit abgesondert haben.) Jedenfalls, und hier dürfen wir dem auf der unverrückbaren Basis unserer Lehre stehenden Dichter vertrauen, hungert jeder Palästinenser, dass Lenin erbarm’. Denn auch die angeblich durch die UNO täglich verswchwenderisch gelieferten Nahrungsmittel sind eine Lüge.
Zurück zu Ashdod: Dieses mosaische Angebot war ein trojanisches Schwein. (Ich zitiere aus meiner Lateinschul-Zeit, die mich wider Erwarten historisch sattelfest machte.) Denn wie soll man dem Frieden neuen Lebensatem einhauchen, wenn man nicht eine Seeblockade durchbricht, von der man seit Monaten Kenntnis hat — die aber auf der faschistischen Lüge beruht, auf dem Seeweg könnten dem friedliebenden palästinensischen Volk etwa Waffen zugespielt (pardon: zugespült) werden?
Und dann das Unfassbare: In internationalen (reaktionäre Zungen behaupten: in israelischen, was freilich eine durchschaubare Lüge ist) Gewässern wurden die Pioniere der Völkerfreundschaft hinterrücks überfallen — unter dem Vorwand, ihre humanitäre Fracht nach Waffen und Explosivstoffen durchsuchen zu müssen. Was diese Exponenten sozialistischer Nächstenliebe freilich nicht dulden konnten, war ihr Gewissen doch so rein wie jungfräulicher Schnee. Also nahmen sie die Machetes zur Hand, mit denen sie die an palästinensischen Gestaden wuchernden Mangroven zwecks unbehinderter Liebesdienste ein wenig beschneiden wollten (no pun intended, wie britische Manchesterkapitalisten zu sagen pflegen).
Und notgedrungen, um ihren niemals wankenden Friedenswillen zu dokumentieren, entrissen sie den zionistischen Horden deren Mordwaffen. Dass dies von den illegitimen Angreifern nicht als friedlich-humoristisches Bordkabarett begriffen wurde, erweist aufs neue deren menschenverachtenden Aggressionswillen, der sich einmal mehr gegen eine harmlose Kreuzfahrt von streichelzarten, handzahmen Philanthropen richtete.
Der Rest díeses schamlosen Handelns liegt noch im Dunklen. Doch wir werden das volle Ausmaß israelischer Barbarei noch erbarmungslos aufdecken, Genossen!
DFD-Vorsitzende
Mai 31, 2010
Vieles liegt im dunkeln, Genosse Dschugaschwille, haben unsere geliebten Mitgenossen heute nicht den King der reaktionären Restbestände politisch abgeschossen?
Ja, so machen wir das! Und warum? Weil der nicht wollte was wir wollten. Unser Klassenfeind bastelte – von uns unterwandert – einiges an sehr fortschrittlichen Gesetzen und dieser wollte manches einfach nicht unterschreiben. Vor allem wenn höchste Eile geboten war. Der hat uns doch nur Streß gemacht. Der hat erst mal gemauert, das ist nicht rechtens, muß er erst prüfen lassen usw. vors Verfassungsgericht – puh. Ja, dann werden wir eben böse, sehr böse ….
Wir wissen ja wie´s geht.
Außerdem – das dumme Volk hat den gemocht – aber die sollen uns m ö g e n.
Wir lieben die doch alle.
Karl Eduard
Juni 1, 2010
@Komsomolze
Das Tierchen begleitet stets den Vorspann meiner Sendungen, die den westdeutschen Imperialisten die Maske von der hässlichen Fratze reisst.
Karl Eduard
Juni 1, 2010
@Komsomolze
Und wenn Deutschland schon U-Boote verschenkt, für die Erforschung der Tiefsee, sollten doch ein paar Stimmen für die Genossin Lena abfallen.
IM Musikant
Juni 1, 2010
Bilder vom Heldenhaften Kampf der friedlichen Volksvertreter:
http://www.youtube.com/watch?v=gYjkLUcbJWo
http://www.youtube.com/watch?v=JvS9PXZ3RWM
http://www.youtube.com/watch?v=buzOWKxN2co
harrytisch2009
Juni 1, 2010
Da sieht man doch deutlich, dass die nur meinten, ein Theaterstück des Genossen Mankell zu proben. Der ermittelte diesmal auf See und Kommissar Willanders musste einen Fall aufklären, in dem Verschwörer eine Seekrankheitsepidemie herbeiführten…
Schade, dass ich zurzeit in der Pampa bin. Ab Freitag nehme ich mich des Themas hier intensiv an…
Freundschaft einstweilen!
IM Musikant
Juni 1, 2010
Siehe auch:
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2010/06/01/wirre-gedanken-eines-alten-schweden/
IM Musikant
Juni 2, 2010
Die Stimme der Konterrevolutionäre aus Moskau:
http://translate.google.de/translate?js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&layout=1&eotf=1&u=http://www.themoscowtimes.com/opinion/article/would-my-flotilla-to-khodorkovsky-be-shot/407327.html&sl=en&tl=de