Ärzte ohne Schamgrenzen

Geschrieben am August 19, 2010 von

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Einen Hilde-Benjamin-Sonderaward für die konsequente Hinterfragung bigotter und hegemonialer Vorstellungen des westlich-kapitalistischen Kulturimperialismus und für kultursensibles Vorgehen gegenüber fortschrittlicheren, dem urkommunistischen Naturzustand näheren Gesellschaften hat sich die Organisation “Ärzte ohne Grenzen” verdient.

Die “Achse des Guten” berichtet:

“Am 12. August verbreitete der evangelische pressedienst (epd) ein Interview mit dem Vorsitzenden der deutschen Sektion der “Ärzte ohne Grenzen”, Tankred Stöbe. Darin sagte der Arzt u.a., es sei selbstverständlich, dass seine Kolleginnen dort Kopftücher trügen, um auch von der Bevölkerung akzeptiert zu werden, Frauen im Katastrophengebiet würden auch nur von Ärztinnen oder Krankenschwestern behandelt, nicht von männlichen Medizinern, der Respekt vor der Kultur gehe soweit, dass Frauen nicht behandelt würden, wenn der Ehemann das ablehne.”

Es ist zu hoffen, dass die “Ärzte ohne Grenzen” sich in weiterer Folge bald auch konsequenterweise von der Schulmedizin selbst distanzieren, weil diese bekanntlich – wie uns alternative Stimmen mitteilen – auch nur einen Versuch des internationalen Finanzjudentums darstellt, der Pharmaindustrie Milliardenprofite zu verschaffen und die Welt zu unterjochen. Solange dies nicht der Fall, ist es ja auch verständlich, dass die Taliban-Friedenskämpfer die Helfer als imperialistische Agenten betrachteten und den Helfern “Anschläge, Entführungen, Erpressungen und Tötungen” drohen.

Bluthilde gratuliert der Organisation zu ihrem entwickelten Klassenstandpunkt, der erkennt, dass Werterelativismus ein wesentliches Element zur Dekonstruktion des Überbaus der kapitalistischen Produktionsverhältnisse darstellt. Die bedingungslose Kapitulation vor den Taliban auf allen Ebenen ist ein wichtiger Schritt zur Wiedergutmachung für das Elend und Leid, dass die vom Westen betriebene Ausbeutung des Menschen durch den Menschen den urtümlichen Gesellschaften und dem gesamten Planeten zugefügt hat.

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