Da der Versuch, eine Fernsehshow, die zum Ziel haben soll, ProletarierInnen mit bürgerlicher Kochkultur vertraut zu machen und sie auf diese Weise zum Klassenverrat anzustiften, kläglich gescheitert ist, nachdem die Nahrungsmittelkonzerne offenbar auch noch illegale Akkordabsprachen mit dem Veranstalter bezüglich des Schneidens von Zwiebeln getroffen hatten, blieb für die hungrigen Kapitalisten am Ende nur ein Souffleé nach dem Rezept des Genossen Armin Meiwes übrig. Sozusagen eine alternative Variante von “Finger-Food”.
O-Ton einer Teilnehmerin: ”Auf einmal bin ich abgerutscht und es fing an zu bluten. Ich hab meine Hand an der weißen Schürze abgewischt und weitergeschnitten.”
Manchmal ist eben die einfachere Lösung doch die bessere:











Karl Eduard
August 29, 2010
Sie gaben ihr Blut für eine gute Sache. Das Wissen hätte ihnen später, in den volkseigenen Kantinen, aber nichts genützt, wo gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Aber, Genossen, auch der Werktätige im Sozialismus weiß eine leckere Mahlzeit zu schätzen, wenn er müde vom Klassen – oder Kampf für den Frieden, an die heimische Mikrowelle zurückkehrt. Erinnern wir uns an die schwarz – weiße Kochshow mit dem berühmten Fernsehkoch Kurt Drummer, die so beliebt war, weil der Arbeiter sah, was er hätte zubereiten können, hätte es die Zutaten gegeben und der Klassenfeind war baff erstaunt von der Reichhaltigkeit der Gaben, die der sozialistische Staat den Äckern, Weiden, Plantagen und den Rinderoffenställen abrang. Würde es in der Koreanischen Volksrepublik regelmässige Kochshows geben, niemand käme auf die Idee, die Genossen Arbeiter würden aus Hunger mit Reis vermischte Erde essen, und nicht wegen der wertvollen Ballaststoffe. Kochshows sind ein Fenster auf den Küchentisch eines Staates. Das sollte man nicht unterschätzen.
politbuerokrat
August 30, 2010
Schlimm! Dieses blutbad in der casting-show wäre nicht passiert, wenn alle beteiligten sich mehr bei uns gebildet hätten, denn wir haben schon früh vor den gefahren von messern gewarnt und ihr verbot gefordert.