Während die Partei der Arbeiterklasse bedauerlicherweise im sozialistischen Wettbewerb zwischen den Kräften der Avantgarde des Weltproletariats und dem demokratischen Block etwas an Elan verloren hat, hat die Partei der kritischen Intelligenz ihre führende Rolle beim Aufbau des Sozialismus in unserem Lande entscheidend ausbauen können.
Getreu der bewährten Erkenntnis “Jugend will durch Jugend geführt werden” hat sich die revolutionäre Pionierorganisation der neuen Speerspitze des Marxismus-Leninismus kürzlich in Gelsenkirchen versammelt, um gemeinsam mit der ehrwürdigen Genossin Staatsratsvorsitzenden in spe, Claudia Roth, den Rahmen für die zukünftige Bewusstseinsarbeit im sterbenden Spätkapitalismus abzustecken.
Am Rande des Kongresses konnte Bluthilde in zahllosen Gesprächen mit führenden anwesenden Genoss_innen der Grünen Jugend auch einen Eindruck davon gewinnen, was das Erfolgsgeheimnis dieses parteipolitischen Tarnkappenbombers der Weltrevolution ausmacht.
Und in diesem Zusammenhang muss einfach auch an die Adresse der Partei der Arbeiterklasse die klare Aussage getragen werden, dass die Partei der kritischen Intelligenz, statt bloß aus der Passivität heraus eine Kultur der Mutlosigkeit zu kultivieren, klar das Heft des Handelns in die Hand nimmt und sich vorbehaltlos zu einer Renaissance der Verbotskultur in Deutschland bekennt.
Es reicht eben nicht aus, die Gefährlichkeit und Ungerechtigkeit von Atomkraft, Bankerboni, Countrymusik, Zionismus, christlichem Fundamentalismus, Rechtsextremismus, Unternehmensprofiten, Fast Food, Stuttgart 21, Google Street View, Sarrazin-Büchern, Individualverkehr, Flugreisen, Autos, Zigaretten, Waffen, Genderdiskriminierung, Fleisch, US-Kriegstreiberei, Mofas, Vertriebenenverbänden, Computerspielen, Glühbirnen oder der menschengemachten Erderwärmung zu beklagen und zu bejammern, sondern man muss auch klar und deutlich sagen, dass man an die Macht will, um als Sachwalter eines sozialistischen Staates, der sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Lebenszusammenhänge der Menschen im Lande aktiv zu gestalten, all diese Dinge kompromisslos und entschlossen zu verbieten.
Und gerade weil die Partei der kritischen Intelligenz diesen Mut aufbringt, hat sie es geschafft, die antikapitalistische Sehnsucht des deutschen Volkes so weit zu mobilisieren, dass sie bald zur stimmenstärksten und am Ende vielleicht sogar zur einzigen politischen Partei im Lande anwachsen könnte.

Bobby Car nach Art des faschistischen Ami-Schinkens "Cars", in dem Kinder auf subtile Weise mit Countrymusik und Propaganda für das regressive Kleinstadtleben in der amerikanischen Provinz beeinflusst werden
Dass sozialistische Bewusstseinsbildung a) als Querschnittsmaterie viele Lebensbereiche auf einmal umfasst und entsprechenden Weitblick voraussetzt und b) nie früh genug beginnen kann, zeigt exemplarisch eine Forderung, die zwar leider in der umfangreichen Berichterstattung der Mainstreammedien etwas untergegangen ist, aber aus unserer Sicht besonders illustrativ ist, wenn es darum geht, zu zeigen, wie vernetzt die fortschrittlichsten Elemente der kritischen Intelligenz zu denken imstande sind.
Was nämlich auch nach dem Willen des Grünen-Nachwuchses auf die Verbotsliste kommen muss, ist das so genannte “Bobby-Car”, auf den ersten Blick ein unscheinbares Spielzeug für Kleinkinder, in Wahrheit aber ein niederträchtiges Instrument der herrschenden Klasse und des militärisch-industriellen Komplexes der Yankees, um schon die Kleinsten gegen das Wohl des Planeten und die Partei, die die Menschheit verteidigt, aufzuhetzen.
Es ist nicht nur die Tatsache, dass die Herstellung des billigen PVC, aus dem die Teile gefertigt werden, schwerste Schäden für das Klima nach sich zieht, die Bobby-Cars so unerträglich macht.
Es ist nicht zuletzt auch, dass Eltern, die ihren Kindern Bobby-Cars kaufen, damit billigend in Kauf nehmen, dass diese schon früh klimaschädliches und nicht gendergerechtes, geschlechterdiskriminierendes Verhalten und patriarchalische Stereotype einüben.
Schätzungen haben ergeben, dass das typische Bobby-Car-Kind 2 Jahre alt und männlich ist, keine rosa Klamotten trägt, später Mofa-Roller fährt und sich tendenziell für Sportwagen und Autorennen interessiert.
Nicht nur, dass Autorennen, wie der Anteil von Nascar-Begeisterten an der Wiederwahl des Affen Bush 2004 zeigte, generell eine regressive Einstellung in Gesellschaftsfragen fördern, nein, es werden keinerlei flankierende Maßnahmen getroffen, um Mädchen für diese Sportart zu begeistern, was nahelegt, dass das Interesse von Jungen an Autorennen den Zweck verfolgt, Frauen auszugrenzen.
Auch die Unsitten, Bobby Cars zu tunen oder sogar zum Sportgerät auszubauen, unterstreichen die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs. Die Nachwuchs-Grünen fordern deshalb auch zu Recht, bereits im Umlauf befindliche Spielgeräte zu konfiszieren.
Dass die Pionierorganisation der Partei der kritischen Intelligenz diesen so schnell erkannt hat und dem Genossen Özdemir in seiner Einschätzung folgt, der Staat müsse überall dort aktiv entgegensteuern, wo die Erziehung innerhalb der Familie unerwünschte und sozial ungerechte Inhalte transportiert, schafft Zuversicht dahingehend, dass auch die Massen am Ende erkennen, dass sie der Führung durch die revolutionären Intellektuellen bedürfen.












steinzeitmarxist
Oktober 25, 2010
Diese vorsintflutlichen Geräte sind nicht nur genderdiskriminierend und klimaschädlich, sondern dienen dem System auch zur Entfaltung von Lärmterror gegen verdiente Kämpfer_innen für die Kulturrevolution:
http://www.ksta.de/html/artikel/1285337987742.shtml
Wird wirklich Zeit, dass die Genoss_innen von der Partei der kritischen Intelligenz diesen subversiven Sabotagewerkzeugen den Garaus machen!
Claudia Rossi
Oktober 25, 2010
Genoss_Innen, natürlich ist es schön zu beobachten, dass die Pioniere
der Partei der kritischen Intelligenz Vorschläge zur Weiterentwicklung
des sozialistischen Gemeinwesens in der wiedervereinigten DDR und
natürlich darüber hinaus entwickeln. Allerdings muss befürchtet
werden, dass diese jungen Menschen mit genau den grausamen Methoden
sozialisiert worden sind, vor denen sie die kommenden Generationen
schützen wollen. Möglicherweise keimt auch in ihnen schon die Saat der
Reaktion.
Denken wir nur an das schreckliche Beispiel des Genossen Joschka
Fischer, der nach durchaus hoffnungsvollen Ansätzen vollends auf die
Seite des sterbenden Manchesterkapitalismus gewechselt ist. Um diese
Gefahr für den sozialistischen Aufbau im Keime zu ersticken und
gleichzeitig ein Symbol für die Machbarkeit signifikanter
CO2-Reduktion zu liefern, schlage ich kollektiven postnatalen Abort vor.
Heiko D.
Oktober 25, 2010
Ihr scheiß PI-, Stadtkewitz- und Pro Nrw Trottel, haut doch einfach ab in die USA, wenn es euch hier nicht gefällt!
Wer den menschengemachten Klimawandel leugnet und sich darüber lustig macht, hilft mit, die Menschheit auszurotten!!!
harrytisch2009
Oktober 25, 2010
Sagen wir schon lange, Genosse!
Slay all those who mock Al Gore!
Abschnittsbevollmächtigter
Oktober 27, 2010
Die Frage, Genosse Heiko D., ist doch nicht: Klimawandel verhindern oder Ausrottung der Menschheit, sondern die Aufgabe heißt Klimawandel verhindern durch Ausrottung der Menschheit.
Vater
Oktober 25, 2010
Mein Gott, hör bloß auf solches Zeug zu schreiben. Da muss ich mich immer unheimlich beherrschen im Büro nicht laut loszulachen.
Elisabeth
Oktober 25, 2010
Völlig richtig – darum hat bluthilde das Thema der Erderwärmung immer wieder aufgegriffen, wie auch hier: http://bluthilde.wordpress.com/2010/10/02/ja-zum-1010-klima-dschihad-erderwarmung-geht-uns-alle-an/
Aber in die USA auswandern zu müssen, wäre selbst für Erderwärmungsreligionskritiker eine viel zu große Strafe. Dem größten Trottel wünscht man doch nicht, mit Countrymusik vollgedudelt zu werden.
harrytisch2009
Oktober 25, 2010
In der Tat – während in Europa nur hochwertige Popularmusik wie jene von Lady Bitch Ray, St!nk oder Köti Perry (letztere beide in den USA auf Grund des dortigen regressiven Bewusstseinsstandes längst nicht annähernd so erfolgreich wie hier) verbreitet ist, sehen sich Radiosender in den Staaten gezwungen, auf Grund der Bildungsferne und Bigotterie der dortigen Bevölkerung diese mit “Neon Moon” oder “Georgia Rain” abzufüllen.
Wenn nicht gar blinde Zerstörungswut verherrlicht wird wie hier:
http://www.yallwire.com/player/rehabfhankwilliamsjrbartendersongsittinatabar.html?1=1&detect_bitrate=_700
harrytisch2009
Oktober 25, 2010
… oder gar jedwede Kultursensibilität in Vergessenheit gerät, wenn beispielsweise der Freiheitskampf der unterdrückten Massen in den islamischen Ländern diffamiert und zum Anlass für Kriegstreiberei genommen wird:
http://www.dailymotion.com/video/x1a96w_darryl-worley-have-you-forgotten_music
Igor
Oktober 25, 2010
Was ja nicht unbedingt schlecht für die Welt wäre
politbuerokrat
Oktober 25, 2010
Die grünen sind gegen motorroller, nicht gegen bobby-cars! Die waren doch erst letztes jahr mit diesen ökologisch erzeugten plastikdingern vor dem mainzer landtag rumgefahren, um notwendigen protest dagegen zu artikulieren, dass geld nicht dort unnütz in den wind geblasen wird, wo sie es gerne hätten (siehe video). Das gefährliche am nürburgring oder an stuttgart 21 ist nämlich nicht, dass dort steuergelder verschwendet werden –das ist die reaktionäre propaganda der marktradikalen und der tea-party-egoisten–, sondern dass es nicht dort geschieht, wo wir es wollen. Nicht auszudenken, wenn ein unwirtschaftlicher betonklotz in stuttgart vergraben wird, denn davon könnte man tausend unwirtschaftliche propellersäulen woanders hinstellen!
kroraina
Oktober 25, 2010
Genoss_in Heiko D.,
also in die USA werden wir uns nicht rübermachen tun. Warum?
Nun, ganz einfach. Die amerikanisch-zionistische Monopolbourgeosie hat längst beschlossen, eine Klassenfeind_in als nächste Präsident_in einzusetzen, deren Mörderhupen alle aufrichtigen Klassenkämpfer_innen mit naturgesetzlicher Notwendigkeit derart verwirren tun, dass sie wie dumme Hunde hinter der räudigen Hünd_in hinterher hecheln. Das ist ein ganz fieser kapitalistischer Trick, aber ein wirkungsvoller.
Man betrachte nur diese Bilder…
http://2.bp.blogspot.com/_P3O6EY4r074/TH-jw1BtUwI/AAAAAAAAAVM/YwjAFbbpU6g/s1600/sarah_palin_5.jpg
http://1.bp.blogspot.com/_eaWGzhpX2zs/SL5_lmLaD9I/AAAAAAAAAnU/NQ6A-AyajUQ/s1600/palin1.jpg
http://4.bp.blogspot.com/_a-4KPwOP3rc/SwbYNDGXDOI/AAAAAAAACKk/HTUpeXKUVlk/s1600/sarah_palin_film_4.jpg
http://carpentersvilleplayhouse.files.wordpress.com/2008/10/sarah-palin-hot.jpg
… und es wird jedem sonnenklar, wie menschenverachtend die amerikanisch-zionistische Monopolbourgeosie ist. Aller Versuche unserer muslimischen Bündnispartner, die gefährlichen Mörderhupen der nächste Präsident_in durch Burkas und Ganzkörperverschleierung zu neutralisieren, schlugen bisher fehl und selbst Genoss_in Иосиф Виссарионович Джугашвили, durch jahrelange Gymnasikübungen mit den Traktorist_innen unserer Republik abgehärtet, hechelt nur noch mit glasigen Augen hinter den Mörderhupen her, seitdem er sie das erste Mal gesehen hat.
Hoch lebe die internationale Solidarität mit den friedliebenden Kellerassel_innen – Nieder mit den Amöb_innen und allen anderen Revisionist_innen!
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Oktober 26, 2010
Genoss_Innen!
Solange dekadentes Kinder_Innen-Spielzeug wie das “Bobby-Car”, trotz unablässiger Wachsamkeit der linientreuen Blockwarte und Sozialkommissare der neu erstandenen DDR, noch vor Plattenbauten, Kinderbewahranstalten sowie revanchistischen Enklaven (euphemistisch “Elternhäuser” genannt) zu sehen sind, haben wir unsere proletarische Pflicht nur unvollkommen erfüllt.
Obschon sich dieses Vehikel durch seine meist rote Farbe als sozialistisch tarnt, bleibt es flagrant konterrevolutionär und indoktriniert seine meist noch windelnassen Aufsitzer_Innen für die Hinwendung zum Kapitalismus.
Mein Diener Maik entsinnt sich: Schon in seiner Pankower Dienstzeit als Wanzenbeauftragter der Staatssicherheit, als das Arbeiter- und Bauernparadies noch durch den Antifaschistischen Wall vor imperialistischer Infiltration beschützt wurde, gelangte derlei Plastik-Konterbande mittels unzureichend gefilzter “Westpakete” vereinzelt unter die Hinterteile blutjunger Kommunisten — denen das wissenschaftliche Rüstzeug noch nicht ausreichend
eingeprügeltvermittelt worden war, um die Infamie dieses Danaergeschenks zu erkennen.Folglich ritten junge FDJ-Anwärter_innen — wie schon erwähnt, nicht ganz stubenrein — auf diesen Plastik-Propaganda-Kuckuckseiern und riefen: “Porsche! Maserati! Rolls-Royce!” Kein einziger dieser kleinen
PisserJungproletarier rief: “Trabbi! Lada! Stalinorgel!” (oder wenigstens “Katjuscha!”, was zutiefst beklagenswert ist.Man werte diese meine Meinung getrost als Kritik an der
Lahmarschigkeitnachlässigen Durchsetzung des Bolschewismus durch die unvereinigten DDR-Kombinate der pädagogischen Erneuerung des Proletariats. — Seltsamerweise, doch erfreut, habe ich den Eindruck, daß die Wiedervereinigung der von Thälmann und Luxemburg geformten Volksrepublik (auch Genosse Joseph Fischer hat diesbezüglich gewaltige Verdienste erworben) zu einer stringenteren Verwirklichung der unwiderlegbaren Direktiven jener Unsterblichen geführt hat.Welcher echte Sozialist könnte denn seine Augen und Ohren verschließen vor dem mutigen Voranschreiten der Genossin Merkelowa auf dem Großen Marsch, um nicht zu sagen: unaufhaltsam marschierend auf
der Autobahndem dornenreichen Pfad zur Weltregierung des Proletariats, dem nun auch unter der Bettdecke heilsame Direktiven erteilt werden.Aber lassen wir das: Genoss_in Wladimir I. Kroraina, mir geistesverwandt durch seine Aversion wider Amöb_innen — die in der Tat revanchistisch sind, behindern sie doch durch ihren Stoffwechsel die freie Propagandatätigkeit eines bolschewistischen Praeputiums, der wichtigsten Plakatwand unserer Bewegung im zwischenmenschlich_innen Bereich —, weist mich in lobenswerter Weise auf die Traktoristinnen hin, die mit mir ungezählte Stunden der geistigen und leiblichen progressiven Basisarbeit zubringen.
Der Terminus “Möderhupen”, Towarischtsch Kroraina, gemahnt mich eher an die schwarzweißen Hollywoodfilme (igitt!) der vierziger und fünfziger Jahre, als um ihr existentielles Überleben kämpfende Revolutionäre z.B. in Chicago von mafiosen Staatsbütteln mit grellen Sirenentönen und Maschinenpistolen am Brotwerwerb gehindert wurden — es sei nur an unschuldig inhaftierte Genossen wie Al Capone erinnert. Sollten Sie damit, ungeachtet bester Intentionen, wenn auch in machismo-imperialistischer Wortwahl, sekundäre Gendermerkmale meiner über alles geschätzten Traktoristinnen meinen, so liegen Sie leider etwas daneben: Diese “Hupen” hupen nicht; sie werden durch stahlfaserverstärkte D-Körbchen vor marxistisch-leninistischem Überschwang bewahrt.
Wie in unseren Kreisen üblich. Wir wissen uns zu beherrschen. Zurück zu den unsäglichen “Bobby-Cars”: Hinweg mit ihnen! Solange nicht die Ganzmetall-Replika des legendären sowjetischen Panzers T-34 (der sogar den klerikalfaschistischen Panzerbauer Ferdinand Porsche zum Schielen brachte, um ihn nochmals zu erwähnen) zum Regelfall in deutschen Kinderbewahranstalten, Plattenbauten und Grundschulen geworden ist, um Kinder an den alltäglichen Straßenverkehr zu gewöhnen — so lange ist unser Kampf für die Weltrevolution nicht gewonnen.
Also: Erlahmet nicht, Brüder in
ChristoMurks, Engels und Lenin!kroraina
Oktober 26, 2010
Genoss_in Иосиф Виссарионович Джугашвили,
mit vollem Respekt vor ihrem gigantischen Lebenswerk sei dir in solidarischer Verbundenheit gesagt, dass Revanchist_innen und Revisionist_innen nicht dasselbe sind und es sind auch keine Möderhupen, sondern Mörderhupen gemeint.
Hoch lebe die internationale Solidarität mit den friedliebenden Kellerassel_innen – Nieder mit den Amöb_innen und allen anderen Revisionist_innen!
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Oktober 29, 2010
Ein Typfäler wie “Möderhupen” ist unverzeihlich? (Wenn Batterien für drahtlose Tastaturen erstens rar, zweitens ständig unterkühlt sind, Genosse, kann schon mal ein Buchstäblein auf der Strecke bleiben.)
Sind Revanchist_Innen nicht der Feind von außen, der die Revisionist_Innen von innen sind? (Ihre Ideologie mag differieren, ihre Ziele nicht.)
Ich ziehe es künftig vor, mein eigenes gigantisches Lebenswerk zu studieren, das mir heute epochaler erscheint denn damals, als ich es schrieb, und meine Zeit nicht mehr mit Haarspaltern und preußischen Oberlehrern à la kroraina zu verschwenden.
Ade, Bluthilde!
steinzeitmarxist
Oktober 30, 2010
Du hast ja Recht mit dem Revanchismus und Revisionismus, Genosse. Aber das ist eigentlich kein Grund, deshalb so rumzuzicken. Manchmal bist du echt ein Mädchen…
kroraina
November 1, 2010
Genoss_innen,
wenn er nur rumzicken tut bin ich nicht beunruhigt. Gefährlich wird es, wenn das Mädchen seine Tage hat und wieder überall Feinde sieht, wie bei der Verschwörung der Weisskittel. Da fliesst dann Blut und das schadet nachhaltig dem Ansehen der Partei. Noch heute werfen uns die Klassenfeind_innen allerlei blutrunstige Schandtaten vor, die Genoss_in Иосиф Виссарионович Джугашвили angeblich begangen haben soll.
Sicherlich masslos übertrieben, denn es waren nur wenige Millionen Menschen, die dem Иосиф Виссарионович Джугашвили zum Opfer fielen, aber schon der Rechtsnachfolger unseres Khans Asparuch V.I Uljanov ahnte was da kommen wird. So äusserte er sich über Иосиф Виссарионович Джугашвили:
“Stalin ist zu grob, und dieser Fehler, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von dem Genossen Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, daß er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist. Es könnte so scheinen, als sei dieser Umstand eine winzige Kleinigkeit. Ich glaube jedoch, unter dem Gesichtspunkt der Vermeidung einer Spaltung und unter dem Gesichtspunkt der von mir oben geschilderten Beziehungen zwischen Stalin und Trotzki ist das keine Kleinigkeit oder eine solche Kleinigkeit, die entscheidende Bedeutung gewinnen kann.”
.. und weiter:
“Genosse Stalin hat dadurch, daß er Generalsekretär geworden ist, eine unermeßliche Macht in seinen Händen konzentriert, und ich bin nicht überzeugt, daß er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig genug Gebrauch zu machen. ”
Sicherlich wäre es besser gewesen, wenn nach Ableben des Giganten V.I Uljanov die Macht in der jungen Sowjetunion in wolgabolgarischer, hunnischer oder tatarischer Hand geblieben wäre, anstatt in den Händen dieses unhöflichen Grusinlars zu gelangen, denn wir sind ja weltweit dafür bekannt tolerant, loyal, höflich und den Genossen gegenüber aufmerksam und nicht launenhaft zu sein.
In diesem Sinne hoch lebe die internationale Solidarität mit den friedliebenden Kellerassel_innen – Nieder mit den Amöb_innen und allen anderen Revisionist_innen!
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Иосиф Виссарионович Джугашвили
November 2, 2010
An die verdienten, aber bisweilen dünnhäutigen Genoss_Innen steinzeitmarxist und kroraina:
Was Ihr als “Rumzicken” abzutun beliebt, war die Mutter meines unnachahmlichen Erfolgs in den Reihen der damals arg gebeutelten Bolschewiken. Und die Mädchenhaftigkeit “dieses unhöflichen Grusinlars” (müßte es nicht “Grunsinier” für einen echten Sohn der georgischen Scholle heißen?) ließ denselben den ungezieferverseuchten Acker der Kulaken, Ab- und Aufweichler, Renegaten und zaristischen Nostalgiker mit der nüchternen Entschlossenheit säubern, mit welcher sozialistische Traktoristinnen noch heute dem Kartoffelkäfer und dem Maiszinsler den Garaus machen. (Leider nicht der in Sibirien grassierenden Filzlaus-Plage, die selbst emeritierte Gulag-Mediziner vor Scham erbleichen läßt.)
Was der verewigte Genosse W.I. Uljanow in aufmüpfigen Momenten über mich abzusondern wagte, hat dieser (allerdings nicht ohne erzieherische Maßnahmen meiner bekannt jähzornigen Pranke) alsbald parteiverträglich relativiert; dazu bekennt er sich noch heute, wenn die rote Abendsonne in linientreuem Winkel auf seine Vitrine in der Kremlmauer scheint.
Wir sind Brüder und Schwestern, Genossen! Bleibet dessen eingedenk, sooft der neumodische Zeitgeist an Eurer revolutionären Gesinnung nagt. Und bedenket: Hätte ich den adipösen General Schukow nicht per mädchenhaftem Tritt in den Allerwert
losesten und andere Weichteile einfühlsam beflügelt, mit meiner Roten Armee im April 1945 flotter gen Westen zu marschieren, hätte es den fortschrittlichen DDR-Staat niemals gegeben, nach dessen Vorbild die heutige “BRD” gebraten und gebacken ist.Nixxx für ungut, Brüder
in Christoim Atheismus! Wenn auch nicht unfehlbar, wie mich so mancher Glaubensbruder nennt, habe ich dennoch etwas Respekt verdient — und Mitleid wegen des widerlichen Juckreizes an privaten Stellen meines unsterblichen Körpers. (Einreibungen mit Stolitschnaja wirken zumindestens kurzfristig lindernd; aber Maik sagt: “Lieber kratzen als nüchtern.”Ungute Aussichten für unsere nicht minder unsterbliche Bewegung. Dennoch scheide ich versöhnlich von Euch, wenn auch in der Nacht von heute auf morgen unser Genosse Barack H. Obama — weil er nicht entschlossen genug gegen den dekadenten Parlamentarismus vorging, den abzuschaffen erstes sozialistisches Ziel ist — herbe Einbußen im ZK unserer amerikanischen Kolonien wird hinnehmen müssen. O tempora, o mores!
Doch nicht um uns zu vernichten sendet
der Herrder Antichrist seine Prüfungen über uns, sondern um uns zu stärken. Bleibet frohgemut!Иосиф Виссарионович Джугашвили
November 2, 2010
Ich bitte um Vergebung für “Grunsinier”. Streichet wohlwollend das erste “n”, GenossInnen.
Patriot
November 5, 2010
Ist amerikanische Countrymusic nun auch noch verpönt? Was soll man sich denn sonst noch anhören? Multi-Kulti-Scheiße etwa, so wie bei DSDS oder European Songcontest? Ihr Grünen habt doch alle was an der Murmel! Ich bin gespannt, ob bei einer unserer nächsten Country-Fehten eine Gegendeomonstration rot-rot-grüner Kommunistenchaoten stattfindet! Seid aber vorsichtig, unsere Cowboystiefel sind vorne spitz, die bleiben stecken, wenn wir euch damit in den Arsch treten!
kroraina
November 5, 2010
Genoss_in Patriot,
was man sich denn sonst noch anhören soll?
Nun, werte Genoss_in, Lieder, welche Genoss_in Tamara, ich und alle anderen wackeren Tschekisten täglich anhören. Beispielsweise diese epochale hochkünstlerische, hochvirtuose und hochmusikalische proletarische Glanzleistung:
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Thomas
November 5, 2010
Sehr richtig, Genoss_in kroraina! Solch revanchistische Thesen sind absolut abzulehnen! Um die Fortführung der proletarischen Revolution sicherzustellen, ist eine proletarische Intelligenz notwendig! Wie schon der Genosse Stalin im Rechenschaftsbericht über die Arbeit des ZK an den 18. Parteitag der KPdSU ausführte, und hier zitiere ich wörtlich, ist “die Entstehung dieser neuen, sozialistischen Volksintelligenz eines der wichtigsten Ergebnisse der Kulturrevolution in unserem Lande”. Wahrhaftig ist die sozialistisch-proletarische Komposition Fortschritt, selbst wenn sie tausend Jahre alt ist!
Patriot
November 6, 2010
@ Genosse Thomas
Hast Du Deinen Beitrag im SED-Zentralorgan !Neues Deutschland” abgeschrieben?
Thomas
November 6, 2010
Genoss_in Patriot, das “Neue Deutschland” wird von proletarisch-progressiven Kräften abgelehnt, da sich in ihm das national-reaktionäre Sektierertum manifestiert. Die marxistische Revolution ist eine Weltrevolution, in der die Nationalstaaten überwunden werden.
Der wahre Klassenkämpfer läßt sich nicht in einen bougeoisen, klerikalfaschistischen Nationenbegriff pressen! Wir erörtern derzeit im Kollektiv die Herausgabe eines eigenen revolutionären Kampfblattes mit dem Namen “Bewegung der proletarischen Revolution auf dem Boden des früheren Deutschlands”. Allerdings ringen wir noch um die konkrete Formulierung, schließlich sind sämtliche Bezeichnungen, die in irgendeiner Weise als Manifestation des patriarchaisch-faschistischen Gesellschaftssystem verstanden werden könnten, zu vermeiden.
ostseestadion
November 6, 2010
Bunte ReflektiererInnen der weltanschaulich konkret politischen Korrektheit Europas.
Kurz : BRdwkopoKoEU.
Olaf
November 8, 2010
Sehr interessanter Beitrag! Schadet wohl nicht, sich damit näher zu befassen! Freu mich auf die nächsten Posts!