(Gastbeitrag von fluegeladjutant)
Exklusiv aus Berlin dürfen wir verlautbaren, dass es uns gelungen ist, das Protokoll einer Gedenkveranstaltung fortschrittlicher Sozialist_innen anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages zu ergattern. Es macht deutlich, dass es den Teilnehmer_innen vorbildlich gelungen ist, das Gedenken in einen Rahmen zu stellen, der zeitgemäßen Erfordernissen genügt. Insbesondere wurden die Teilnehmer_innen der Erfordernis gerecht, als Lehre aus Auschwitz zu mahnen, dass die Enkel der Opfer nicht zu Tätern werden mögen.
Hier der Ablauf im Detail:
9:00 Die Gäste treffen im Internationalen Friedenszentrum ein.
9:30 Gemeinsames Frühstück. Es gibt Spiegelei mit libanesischem Käse.
10:00 Ansprache des SED-Vorsitzenden zum Thema “Die Schuld der nicht-linken Deutschen am Holocaust” …
11:00 Pause.
11:15 Diskussionsrunde. Thema: “Der Holocaust im 21. Jahrhundert. Was kann ich tun, um zu helfen?”
12:30 Mittagessen. Tunesisches Buffet.
13:30 Die Gäste finden sich bei Musik wieder im Großen Saal ein.
14:00 Margot Käßmann hält ihre lang erwartete Rede, in der sie erzählt, wie Auschwitz von moralisierenden Predigern befreit wurde.
15:00 Es wird gemeinsam ein Lied gesungen. Dann wird ein Brief des Berliner Hamas-Vertreters vorgelesen.
15:30 Hans-Christian Ströbele erzählt, wie er von muslimischen Fundamentalisten aus dem KZ befreit wurde.
16:00 Die Geschichte glaubt ihm nicht mal Claudia Roth.
16:01 Mit leichter Verspätung erscheint Oskar Lafontaine und hält seine Rede zum Thema “Sozialismus nach dem Holocaust – Perspektiven für eine bessere Zukunft”.
17:00 Horst Mahler schlägt eine Vereinigung der nicht-antisemitischen Parteien unter dem Namen SED-NPD vor. Einige Vertreter der Grünen verlassen den Saal. Claudia Roth läuft in eine Seitenwand.
17:10 Schweigeminute für die Opfer der israelischen Besatzung und die Verbündeten des Dritten Reiches in Palästina.
17:20 Schweigeminute für die Opfer des Holocaust.
17:21 Die Anwesenden verlassen den Saal. Horst Mahler verließ den Saal schon während der letzten Schweigeminute.
17:30 Petra Pau ist immer noch im Saal. Sie hat das Ende der zweiten Schweigeminute verpasst.
18:00 Gemeinsames Abendessen mit Gebet von Frau Käßmann. Es gibt Kartoffeln aus Kanada.











Feliks Dzerzhinsky
Januar 27, 2011
Das ist mal interessant! Aber wer wird denn in Kanada verfolgt, dass man deren sicherlich nicht ganz gentechnikfreien Kartoffeln importieren muesste? Im Berliner Tiergarten kann man schliesslich bald auch wieder Kartoffeln ziehen!
kroraina
Januar 28, 2011
Genoss_Innen,
mit Freude im Herzen darf ich euch berichten, dass der vormals dem Affen Bush ergebenen und ehemals den Zionist_Innen hörige Blog “Achse des Guten” sich heute auf die Seite des revolutionären Proletariats gestellt hat, indem er obigen klassenkämpferischen Beitrag verlinkt hat. Damit erfolgte ein weiterer Fortschritt in der Entwicklung des Klassenbewusstseins der BRD!
Mit solchen fortschrittlichen Bündnispartnern steht nunmehr der proletarischen Revolution nichts mehr im Wege!
Genoss_Innen, der Sieg ist nahe!
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
harrytisch2009
Januar 28, 2011
Ich sage es ja schon immer: Wir als die revolutionäre Avantgarde des Weltproletariates hatten bislang nur aus dem Hintergrund die Direktiven für die heimische Medienlandschaft vorgegeben.
Mittlerweile sind immer mehr Publikationen bereit, offen dazu zu stehen, dass der durch die Partei formulierte Klassenauftrag für sie bindend ist. Erst der “European”, jetzt die “Achse”… da fällt eine Bastion des Monopolkapitalismus nach der anderen.
Vielleicht wird, wenn die Entwicklung anhält, der ehrwürdige Genosse Große Führer Kim eines Tages nicht mehr nur in der “Süddeutschen”, sondern in allen deutschen Leitmedien persönlich die Leitartikel diktieren!
kroraina
Januar 28, 2011
Genoss_Innen,
die Tschekist_Innenbrigade Vladimir I. schlägt die Aufnahme des ehrwürdigen Genoss_In, der grosse Führer_In Kim Jong Il in das autor_innenkollektiv dr. hilde benjamin vor.
Der grosse Führer_In Kim Kim Jong Il zeichnet sich nämlich durch ein ausserordentlich gefestigtes proletarisches Klassenbewusstsein aus. Beiträge seinerseits wären eine enorme Bereicherung für unser Zentralorgan.
Ferner möchte die Tschekist_Innenbrigade darauf hinweisen, dass der grosse Führer_In Kim Kim Jong Il ein ausserordentlicher Liebhaber des Cognac Hennessy ist und als Welt-grösster Abnehmer jährlich für $650,000 bis $720,000 des Cognac Hennessy einkauft. Das tut er immer noch, obwohl sein Arzt ihm den Genuss des Branntweins verboten hat. Der grosse Führer_In Kim Kim Jong Il hortet folglich eine grosse Menge Cognac Hennessy, die wir mit seinem Einverständnis unter das pauperisierte Proletariat verteilen werden, was der Einheit der Partei der Arbeiter_Innenklasse, insbesondere in Zeiten der Bedrohung durch innere Antikommunist_innen, förderlich ist und die Verankerung der Partei im klassenbewussten Proletariat stärkt.
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
brotherlove68
Januar 28, 2011
Der Genosse Kim ist hier präsent durch die Weisheit und die Erbauung, die wir ihm verdanken. Selbst wenn ihm der Griff an die Tastatur, um auf unsere Seite zu gelangen, bisweilen schwer fallen mag.
Denn es gilt hier, heute und jeden Tag für unseren Juche-Großmeister:
“Auch wenn zu viel Branntwein die Kehl’ hinabgeflossen
schreibt er im Geist in unseren Reihen mit… “
germanpsycho
Januar 28, 2011
Verehrte Genossen. Nach meiner Regeneration in einem Ihrer vorbildlich geführten und progressiv-ganzheitliche Lehrangebote unterbreitenden Lager bin ich nun wieder reingewaschen von den bösartigen Resten einer vom Klassenfeind indoktrinierten Bourgeoisie!
Ich bin den Genossen dankbar, mir die Fehler meines Denkens auf so moderne Art aufgezeigt zu haben.
Daher stelle ich auch mit Freude fest, daß ich auf Anhieb das Konzept dieses wohldurchdachten Seminares intuitiv verstehe und nur in einem Punkt meine Verwunderung aussprechen möchte: Wie können denn in Zeiten des neoliberalistischen Dioxinskandals Eier auch nur überhaupt auf der Tagesordnung erwähnt werden? Als ganzheitlicher Gesundheitsexperte muß ich zudem kritisieren, daß Eier dem angestrebten Endziel der Fruit-Arisierung unserer Gesellschaft zuwiderlaufen!
Ich bitte daher um Korrektur des Speiseplans.
Es sei denn natürlich, es handele sich um Eier aus einem anderen Kulturkreis, in dem Fall möchte ich natürlich keinesfalls unsere westlich-faschistische Sichtweise dem edlen Wilden aufdrängen und werde mit Freude und Friede Eier essen.
Nach Diktat verreist.
Komsomolze
Januar 30, 2011
Wo liegt denn “Diktat”?
Feliks Dzerzhinsky
Januar 30, 2011
Neben Cognito und Communicado, Genoss_In Komsomolze!!! In Argentinien auch Desaparecido genannt …
anti3anti
Januar 28, 2011
Brudergrüße und -küsse von der SI!
http://anti3anti.wordpress.com/2011/01/21/diktatoren-der-si/
kroraina
Januar 28, 2011
Genoss_In germanpsycho,
die Tschekist_Innenbrigade Vladimir I. gratuliert dir zur erfolgreichen Rehabilitation nach deinem langjährigen Aufenthalt im Umerziehungslager. Wir werden allerdings jedes deiner Worte weiterhin ktitisch beäugen, ob da eventuell noch Reste kleinbürgerlichen Bewusstseins oder gar Einflüsse der Wühltätigkeit trotzkistisch-zinov’evistischer Scheusal_innen vorhanden sind.
Bezüglich deiner Vorbehalte gegenüber unseren Eiern vergewissert dir die Tschekist_Innenbrigade Vladimir I.:
Unsere Eier sind garantiert Dioxin-frei!
Wir beziehen sie nämlich aus der Demokratischen Volksrepublik Korea von Kim Kim Jong Il persönlich. Der Fortschritt in der Demokratischen Volksrepublik Korea ist derart weit vorangeschritten, dass die Koreanischen Genoss_Innen noch nicht wissen, was Dioxin ist. Du kannst also ganz beruhigt sein.
Mit sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Fanny Kaplan Schütz_innen-Gilde
Januar 28, 2011
Allen ein herzliches “Gut Schabbos”.
Besonders den verkappten Zionist_innen unter euch.
steinzeitmarxist
Januar 28, 2011
Sei bedankt und erwidert, Genossin!
Aber verkappte Zionist_innen – hier in unseren Reihen? Unmöglich! Und wenn, dann wird es die erst geben, wenn gröbere Abweichungen zum Fünfjahresplan auftreten und diese auch nach den ersten größeren Säuberungswelle immer noch nicht verschwunden sein sollten.
kroraina
Januar 29, 2011
Genoss_In Fanny Kaplan Schütz_innen-Gil,
verkappte Zionist_innen gibt es hier nicht. Wir sind überhaupt nie verkappt, sondern unverkappte Marxist_innen-Leninist_innen, die sich auch am Schabbes streng an das Gebot des Propheten Murx halten, welches Verkapptes streng verbietet:
“Die Kommunist_innen verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.”
Mit unverkappten sozialistischen Grüss_innen
Genoss_in Vladimir Ilyich Kroraina
Feliks Dzerzhinsky
Januar 29, 2011
Genoss_Innen, wer genug Hennessy trinkt muss sich um Dioxin in (seinen) Eiern keine Sorgen machen.
Eine proletarische Leber waechst mit Ihren Aufgaben, Juche!
anti3anti
Januar 29, 2011
Ich bevorzuge Single Malz Scotch, schmeckt sozialistischer!
S. Leserbriefe zur “Die Diktatoren der Sozialistischen Internationale”
http://anti3anti.wordpress.com/2011/01/21/diktatoren-der-si/#comment-58#comment-58
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Januar 29, 2011
“Single Malz” — was ist das denn?
Single Malt, das kennen wir aus den Kellern von Wandlitz; wirkte aber, äußerlich angewandt, nicht so pralle gegen
zaristische Sackrattensibirische Filzläuse. Gegen die, Gesoss_In, so leid es mir tut, helfen nur die beherzt wodka-emulierenden Produkte aus neorevolutionären NLP-Kolchosen, dortselbst mitternächtlich im Klang bewährter KPdSU-Hymnen destilliert:Der Methylgehalt ist naturgemäß ostblöckisch und solidarisch. Aber die Marke
“Single Blindenhund”
wird — nicht anders als die einst von schwieligen Arbeiter- und Bauernhänden handgekelterte Limonade “Rotkäppchen” — demnächst auch die kapitalistisch-hedonistischen Märkte erobern, sponsored by Fielmann and Apollo.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Januar 30, 2011
Pardon: Ich wollte “Geschoss_In” schreiben, um den lobenswert aufkeimenden, wenn auch in sozialistischer
TreibstoffGetränkekunde noch unzureichend kämpferischen Standpunkt von anti3anti zu würdigen; aber die von kapitalistischen Internetzniks infiltrierte volkseigene Elektronik verschluckte ein paar Zeichen.Bleiben wir bei “Genoss_In”, Genoss_Innen! Immerhin geht es um Schnaps, und da sind wir weltweit
leberfederführend.Wir haben uns endlich von dem Schock erholt, daß ein miserabler Countrymusic-Jodler namens George “Dabbl-Juh” Bush uns fast die alkoholische Pole Position entriß. Aber lasset uns auch seinen Nachfolger genau beobachten! Stille Wasser sind oft destilliert.
Feliks Dzerzhinsky
Januar 30, 2011
Genoss_In Anti_Intrigandhi, eine Frage: Single? Fuehrt heimliches trinken nicht zu Suchtproblemen? Schon drum war ich immer fuer Double. Was viele ja nicht wissen, der Marsch durch die Institutionen wurde in Polen vorbereitet. Als wir nach der Ablieferung eines Hilfstransports 1981 fuer
die SolidarnoscGenossen Jaruzelski uns dann an einer polnischenSalatBar verlustierten und unsereschwarz getauschtenschwer verdienten Zloty in Wodka tauschen wollten stand am Zapfhahn “Let’s Go West”.