um eine weitere Zweckentfremdung der Kommentarbereiche anderer Themen wirksam zu verhindern, erlauben wir Tschekist_innen der Tschekist_innenbrigade Vladimir I. uns, das Zentralorgan des Autor_innenkollektiv Dr. Hilde Benjamin in einem neuen Modus zu versetzen, in dem wir Tschekist_innen eine kurze Einführung einstellen und das Thema im Kommentarbereich von den Autor_innen des Autor_innenkollektivs Dr. Hilde Benjamin und Delegierten unserer Bündnispartner dann in der Tiefe behandelt wird.
Hic Rhodus – hic salta!
Wir Tschekist_innen sind sehr stolz auf die übermenschliche Leistung, die – allen voran – die Genoss_innen der Partei der kritischen Intelligenz unter Mitwirken der Sozialfaschistischen Partei Deutschlands und der Partei der Arbeiter_innenklasse, und die diesen Parteien nahestehenden Journalisten und Experten nicht zu vergessen, in den letzten Tagen vollbracht haben, um die thermonukleare Bedrohung von Japan in die imperialistische BRD zu verlagern.
Der Transfer einer thermonuklearen Bedrohung ist ein einmaliges naturwissenschaftliches Meisterstück, zu dem nur Menschen mit ausserordentlich gefestigtem proletarischem Klassenbewusstsein fähig sind. Zugleich gelang das Meisterstück, tausende Opfer des Tsunami hinter der thermonuklearen Bedrohung der imperialistischen BRD regelrecht verblassen zu lassen. Dies ist als ein Meisterstück menschenverachtender Instrumentalisierung des Leidens einer, um tausende unschuldige Opfer beraubten, stolzen Nation für die eigenen Zwecke des Machterwerbs zu würdigen.
Die thermonuklearen Bedrohung ist nämlich von immenser Bedeutung für die anstehenden Wahlkämpfe, denn den Parteien der kritischen Intelligenz, des Sozialfaschismus und der Arbeiter_innenklasse muss es einfach gelingen, die politische Herrschaft der Recht_innen zu beenden. Dazu sind alle Mittel erlaubt, auch das Schüren einer kernkraftophoben Massenhysterie.
Ganz besonders erfreut sind die Tschekist_innen der Tschekist_innenbrigade Vladimir I. über das Mitwirken der Partei der Arbeiter_innenklasse, nicht allein, weil sie die Glaubwürdigkeit des Antiatomprotests immens steigert, das Handeln der Partei war auch in Sachen Tschernobyl vorbildlich, sondern weil die Partei der Arbeiter_innenklasse den weiteren Fortschritt der BRD sicherstellt, denn nach Errichtung der Arbeiter_innenmacht wird es sich mit dem Antiatomprotest für immer und ewig erledig haben.
Die Partei der Arbeiter_innenklasse ist eine marxistische Kraft, die nach Wegen zum Kommunismus sucht. Möglich ist der Kommunismus allerdings nur auf der Grundlage einer immensen Entfaltung der Produktivkräfte, welche die Reduzierung der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit für einen jeden auf ein Minimum reduziert, womit es einem jeden ermöglicht wird, ich zitiere:
heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden. Karl Marx (1818-1883): Die Deutsche Ideologie (1845).
Aus diesem Grunde war und ist die Atomkraft in sozialistischen Ländern sehr beliebt. So setzt die fortschrittliche Volksrepublik China voll auf die Atomkraft als Reaktion auf Fukushima.
Trotz einer drohenden Kernschmelze in Japan will Peking den Ausbau der Atomkraft beschließen. Der Anteil an Atomstrom soll sich bis 2015 verdoppeln.
Die chinesischen Genoss_innen befinden sich in völliger Übereinstimmung mit dem Marxismus-Leninismus und auch die Partei der Arbeiter_innenklasse der imperialistischen BRD wird voll auf die Atomkraft setzen, wenn sie erst die Staatsmacht erobert hat. Wir Tschekist_innen der Tschekist_innenbrigade Vladimir I. unterstützen die fortschrittliche Politik der Volksrepublik China und können es kaum noch erwarten, dass unter der Führung der Partei der Arbeiter_innenklasse den fortschrittsfeindlichen Reaktionär_innen der BRD endlich das Maul gestopft wird.
Genoss_innen, es lebe der Fortschritt!











Leo Brux
März 15, 2011
Das ist alles zu Japan?
Mager. Und einfach nur blöd.
Wer liest denn so einen Blödsinn?
Ähem, ich, in diesem Fall.
Do bin i fei neidabbd. Fixhalleluja.
feliksdzerzhinsky
März 17, 2011
Genoss_In Brux – Japan ist Satire, siehe die Bielefeld-Verschwoerung. Das sieht man schon an der angeblichen Hymne fuer die angebliche Praefektur Miyagi.
politbuerokrat
März 17, 2011
In diesen hochintellektuellen artikel müssen hacker der atomlobby verleumdungen platziert haben, um ihn als satire aussehen zu lassen:
1. Sozialfaschisten in einem atemzug mit kritischer intelligenz und arbeiter_innenklasse zu nennen, ist geradezu volksverhetzend. Wir sind schliesslich die guten, der faschismus hingegen ist wissenschaftlich-kritischer forschung zufolge das BÖSE!
2. Menschenverachtend ist die berichterstattung der kritischen medien in der brd nicht, sondern nur die ausländischen medien, die sich erdreisten, von obdachlosen, hungernden und frierenden japanern schreiben. Sie verhöhnen damit all die deutschen kfz-arbeiter_innen, die wegen des ruinösen japanischen konkurrenzkampfes ihren arbeitsplatz verloren haben. Ausserdem verschliessen sie die augen vor den gesellschaftlichen ursachen des erdbebens, nämlich den gozillamonsterkapitalismus japanischer prägung. Das ist auch unverantwortlich gegenüber der demokratie, was sich die ausländische presse da leistet, muss doch das volk für die anstehenden landtagswahlen bearbeitet werden.