(Gastbeitrag von Genossin Fräulein_Fidel)
Liebe Genossen, verehrte Genossinnen,
die Lage ist ernst! Voller Bestürzung und Sorge sehen wir dieser Tage nach Libyen, und dort erblicken wir nichts als Verwüstung und Elend. Nun ist es soweit: Die große Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija – sie liegt in Trümmern. Schien sie einst noch immun gegen den sich immer weiter ausbreitenden und überaus heimtückischen Virus „heliobacter capitalisti“, so fiel sie nun endgültig der zionistischen-US-amerikanischen Weltverschwörung zum Opfer. Der skrupellose Überfall raffgieriger Kreuzzügler stürzte nicht nur unschuldige Libyer_Innen ins Verderben, sondern auch den von uns hoch geschätzten und ehrenwerten Genossen Gaddafi. Und das, was wir nun sehen, ist selbstverständlich nichts anderes als ein weiteres Zeugnis der unbändigen kolonialistischen Aggression! (Unnötig zu erwähnen, dass die primitiven US-Agenten damit auch mal wieder gegen das Völkerrecht verstoßen haben.)
Libyen war stets ein Ort des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit. Ein Ort, an dem das sozial(istisch)e Miteinander noch von Harmonie und Nächstenliebe geprägt war. Eine klassenlose Gesellschaft, wo alle gleich, lediglich Genosse Gaddafi ein klitzekleines bisschen gleicher war. Ein Land, wo von westlicher Dekadenz infizierte Nörgler gefoltert wenigstens noch angemessen gegen diese heimtückische Krankheit therapiert wurden. Genosse Gaddafi, der den Verlockungen der westlichen Welt und den Intrigen der zionistischen Weltverschwörungen lange trotzte, ist und bleibt unser unangefochtene Held. Er gab seinem Volk alles, was es brauchte: Brot, Spiele und eine kostenlose Sozialversicherung. Und was bekam er im Gegenzug? Nichts als Undank! Allen Bemühungen zum Trotz infiltrierte der kapitalistische Virus die einst treuen libyschen Genoss_Innen und machte sie zu Spielbällen der Kolonialmächte. Hinterlistige Mossad-Agenten und raffgierige Sklaven des Kapitals redeten ihnen ein, dass Demokratie, iPads, Nike-Turnschuhe und Doppel-Whopper erstrebenswerter als Dschamahirija und grüne Bücher seien – und was geschah? Das Kollektiv folgte dem Ruf der skrupellosen Achsenmächte und rief zum Sturm auf die Bastille und Genosse Gaddafi auf!
Das Autor_Innenkollektiv Hilde Benjamin findet: Das geht so nicht! Schließlich war Muammar nicht nur ein Mann, der sein Volk fast genauso liebte wie das Öl. Nein, er war zugleich Schutzherr der Befreiungsbewegungen in aller Welt. Wo auch immer ein unterdrücktes Volk gegen die neoimperialistische Unterjochung durch westlich manipulierte Marionetten revoltierte, war Gaddafi sofort zur Stelle. Er unterstützte die mutigen Freiheitskämpfer_Innen in Palästina, die gegen den zionistischen Aggressor und manchmal auch für ihr legitimes Recht auf 5*-Hotels und Shoppingmalls kämpften. Er half den tapferen Pazifist_Innen in Irland im Kampf für eine klassenlose Gesellschaft ohne den ständigen Anblick der Visagen von Elisabeth, Kate und William. Und nicht zuletzt versuchte er auch, die deutschen Genoss_Innen vor vulgären, zügellos umher streunenden US-Soldaten zu schützen, indem er die Diskothek „La Belle“ in Berlin – ein Ort, wo der treue Kadernachwuchs durch Elvis und Jim Beam verseucht wurde – entsprechend umgestaltete. Er war es, der die Welt ein bisschen friedlicher machte, und hätte ihn die kapitalistische Weltverschwörung nicht zu Fall gebracht, so hätte er die zionistischen Agenten sicher noch ins Meer und uns Genossen in eine klassenlose Gesellschaft führen können.
Doch, liebe Genossen und Genossinnen, noch ist es nicht zu spät. Statt tatenlos zuzuschauen, fordern wir Solidarität mit Gaddafi! Helfen Sie mit, um den imperialistischen Aggressor endlich in die Schranken zu weisen! Das Autor_Innenkollektiv Hilde Benjamin erklärt Ihnen, was auch Sie tun können, um Gaddafi zu helfen:
1. Spenden Sie für Gaddafi!
Wie unsere Informellen Mitarbeiter vor Ort uns mitteilten, befindet sich der Genosse Gaddafi derzeit in argen finanziellen Nöten. Denn nachdem er in Anbetracht der Umstände gezwungen war, sein einst treues Volk ein wenig zu maßregeln, nutzte das kapitalistische NATO-Pack seine Chance und riss sich auch noch Gaddafis letzten Notgroschen unter den Nagel. Muammar braucht also dringend Geld, denn nur so kann er sein Land und zugleich die ganze Welt vor den Klauen der neoimperialistischen Unterdrückerregime beschützen!
2. Der kleine Muammar sucht ein Zuhause!
Die Lage wird täglich ernster, die Invasion der barbarischen Kreuzzügler ist kaum noch zu stoppen, so dass unser Genosse sich gezwungen sah, sein angestammtes Zelt zu verlassen. Nun ist er vermutlich obdachlos und sucht dringend eine Bleibe. Das Autor_Innenkollektiv bittet um Ihre Hilfe: Wenn Sie selbst oder jemand, den Sie kennen, Gaddafi bei sich aufnehmen könnte, dann schicken Sie uns bitte eine Email. Muammar ist sehr pflegeleicht, er benötigt lediglich ein Zelt sowie mehrere begehbare Kleiderschränke für seine schlichte Robe. Außerdem ist er sowohl der perfekter Partner für ausgedehnte Boycott-Israel-Aktionen, als auch die ideale Begleitung für bewaffnete humanitäre Hilfsflotten nach Gaza. Wenn Sie den Genossen Muammar also schon immer mal persönlich kennen lernen wollten und zudem etwas gegen die Störung des Weltfriedens durch räuberische Kolonialsten tun wollen, dann ist das jetzt Ihre Gelegenheit.
Also: Helfen Sie mit! Free Gaddafi from USrael!
PS: Mehr von der Genossin gibt’s hier…











aron2201sperber
August 28, 2011
Genosse Gaddafi gab vor allem westdeutschen Genossen Arbeit:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/05/17/gaddafis-deutsche-gehilfen/
Sie durften ihm gegen großzügige Bezahlung dabei helfen, konterrevolutionäre Exilanten zu ermorden.
Auch bei Terroranschlägen in Italien dürften fleißige deutsche Revolutionäre für Gaddafi aktiv gewesen sein:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/08/20/neue-ermittlungen-gegen-thomas-kram/
sogar die Genossen von der italienischen Justiz kommen jetzt nicht mehr darum herum, gegen unsere Genossen zu ermitteln.
Deutsch-Libysche Solidarität
August 29, 2011
Wenn die NATO nicht so liebensgewürzig wäre, könnte man fast lachen…
http://wp.me/p1Noxs-Q
disciple
August 29, 2011
اينا اقلكم؟
Karl Eduard
August 29, 2011
Genossen, wo es um ein besseres Leben geht, da müssen auch schon mal Menschen so lange totgeschossen werden, bis das bessere Leben für sie erkämpft wurde. Freilich. Viele der Toten wissen ihr besseres Leben dann nicht zu schätzen und nörgeln und kritteln herum an den westlichen Freiheiten, die darin bestehen, das laut sagen zu dürfen, was die Masse laut sagen darf oder die dafür zuständigen Massenmedien. Diese Menschen sind, sagen wir es klar, undankbar. Sie haben den Tod einfach nicht verdient, der so hart für sie errungen wurde. Es ist eine Schande.
Sophist X
August 30, 2011
@Deutsch-Libysche Solidarität
Wenn es der sache der unverbrüchlichen libysch-deutschen freundschaft dient, kann das abgereicherte uran, mit dem die konterrevolution die volks-dschamahirija versucht niederzukartätschen, auch mal publizistisch zu angereichertem uran transmutiert werden.
***
Im übrigen bleibt der hoffnungsschimmer, dass sich nach abzug der natosöldner die fortschrittlichen gesellschaftlichen kräfte in libyen verbünden und den imperialistischen abenteurern wie 1979 in persien eine verichtende niederlage bereiten.
Grafenwalder
August 30, 2011
Gut, dass die gleichgeschaltete, linke aufgeklärte und kritische deutsche Presse nun den neokonservativen und neoliberalen Turbokapitalisten Westerwelle absägt!
Hatte diese Lusche sich doch im Sicherheitsrat enthalten, als es darum ging, zusammen mit der NATO den scheinsozialistischen Hunde- Wüstensohn Gaddafi pazifistisch progressiv-gerecht wegzubomben! Das stellte nicht nur der alt-pazifistische grüne Kosovo-Bomber Fischer so fest. Auch die derzeitige grün-rote Einheitsfront aller fortschrittlichen Kräfte stimmen Fischer hier zu. Ein Faux-pas erster Güte, den sich der Guido da geleistet hat. Lediglich die stalinistischen Freunde Freunde von der Linken scheren bedauerlicher Weise in fast schon trotzkistischer Manier aus. Das verwirrt mich ein wenig. Man weiß ja bald nicht mehr, was man zu glauben hat. Bitte sorgt doch hier mal für Klarheit, danke.
Grafenwalder
August 30, 2011
Oje, jetzt werden meine Streichungen nicht erkannt!
gleichgeschaltete, linkeundHunde-muss natürlich gestrichen werden.James T. Kirk
September 1, 2011
Ey, ihr TÜÜÜT. Endlich spricht es mal einer aus, was sich niemand zu sagen traut.
Ein Hoch auf Guido Westerwelle.
politbuerokrat_in
September 1, 2011
Ich habe die niewolose beleidigung “minderwertigen Kommunistenschweine” mal zensiert, damit sie keiner liest und keiner eingeschüchtert wird, einE kommunist_in zu werden.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
September 2, 2011
Genoss_Innen!
Schmerzlich vermisse ich eure überfällige Erkenntnis, daß die Revolution gesiegt hat: unwiderruflich, irreversibel, unaufhaltsam, für immer und ewig!
Schaut euch wachen Auges um, und ihr werdet sehen, wie flächendeckend die Lehre unserer geheiligten Genossen Murks, Lenin, Mao, Honecker, Guevara et al. den Kapitalismus untergraben und damit zielstrebig entlarvt hat. Die Arbeiterklasse schreitet ihrem lange erwarteten und verdienten Endsieg entgegen.
Ich erwähne aus Platzgründen nur einige wenige Aktivisten und Maulwürfe, denen wir diesen langen Marsch und späten Sieg verdanken:
Wilhelm II. (Preußen)
Franz Joseph (Österreich-Ungarn)*
Brüning
Thälmann
Luxemburg (recte Jean Claude Juncker)
Chamberlain
Gitler
Churchill
mich (vulgo Stalin)
F.D. Roosevelt
Wehner (Blockwart im Hotel Lux, Moskau)
Grass, Blechtrommler
Brandt
…. (in Kürze; auch die Shortlist gerät zu lang) ….
Merkelowa
Kauder
Seehofer
Gabriel
Steinmeier
Steinbrück
Westerwelle
Rösler
Trittin
Roth
Nahles
Wowereit
Clinton
Obama
ARD
ZDF
RTL
Sat1
… und x andere Kämpfer für die bis aufs Blut ausgebeuteten Werktätigen; die Printmedien sind eh alle linientreu auf unserer Seite, müssen also nicht aufgezählt werden
KInipset die Filzläuse aus, öffnet den Schwarzgebrannten, küsset die Traktoristinnen (so ihr welche auffinden könnt in eurer westlichen, EUdSSR-subventionierten Dekandenz), und frohlocket!
Euer Josef
waechterrat
September 6, 2011
Liebes Fräulein Fidel,
ich danke Ihnen insbesondere für ihre zielführenden Vorschläge zur sozialrevolutionären Innenraumgestaltung am Beispiel “La Belle” – denn im selben Moment, in dem mir dieses Beispiel in den Sinn kam, hatten Sie es schon ausgesprochen.
Ich selbst habe meinen schmalen Wohnraum nach der Lektüre Ihrer äußerst erhellenden Zeilen sofort in einen offiziellen Muammar-Gaddafi-Schutzraum umgewidmet um mich mit allen von Freedom & Democracy verfolgten, gesellschaftlich progressiv gestimmten Kräftinnen und Kräften solidarisch zu erklären; einer Förderung durch die Friedrich-Naumann-Stiftung sehe ich übrigens optimistisch entgegen.
Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow
September 19, 2011
Werter Genosse Иосиф Виссарионович Джугашвили,
leider hast Du den 20. Parteitag der KPDSU aus 1956 mit dem Genossen Nikita Sergejewitsch vergessen. Und Genosse Nikata Sergejewitsch findet das gar nicht so lustig, was Du so alles seit Lenins Tod veranstaltet hast.
Allerdings kann ich verstehen, daß Du diese Kritik nach deinem Ableben nicht mehr wahr genommen hast.
Ich würde mich allerdings nach meinem Ableben ein wenig zurückhaltender äußern, wenn mir etwas an meinem Leben läge.
Aber dank deiner aufopfernden Tätigkeit sind ja viele der treuesten Genossen unverzüglich in den immerwährenden Kommunismus zum Genossen Wladimir Iljitsch aufgefahren.
Es wäre natürlich sehr interessant, was diese ehemaligen Genossen über Dich berichten.
Auch wenn Du es denkst, bis dort reicht auch dein Arm nicht mein geliebter Genosse Yossip Wissarionowitsch.
Als dein treuer Weggenosse in vielen schweren und aussichtlosen Zeiten für die wir natürlich niemals verantwortlich waren
verbleibe ich mit kommunistischen Grüßen
Dein W. M.
hessenhenker
Oktober 25, 2011
Alles Lüge, meiner wendischen Befreiungsbewegung hat er damals keinen Pfennig nach Cottbus überwiesen!