Christian Wulff, Ernst Jünger und das deutsche “Stahlgewitter”
Der Ton des medial assistierten Selbstgesprächs, in dem sich Christian Wulff in seiner Funktion als Noch-Präsident des „wieder gut gewordenen“ Deutschlands (Eike Geisel) über sich und seine Weltanschauung verständigt, ist über das Wochenende um einige bezeichnende Ober- und Untertöne schriller geworden.
Nämlich sieht Christian Wulff nunmehr nicht bloß den Feind über den „Rubikon“ geschritten und ergo im „Krieg“ mit sich, sondern er sieht sich inmitten eines „Stahlgewitters“ Ernst Jüngerscher Prägung; nach Berichten, die vom Pressesprecher des Bundespräsidialamtes weder bestätigt noch dementiert werden konnten.
Der scheinbare, also nur vermeintliche, Schwiegermutterschwarm aus der niedersächsischen Landeshauptstadt sieht sich in das kathartischen Finale eines heroischen Existenkampfes geworfen, wie ihn in weit weltbewegender Dimension das durch ihn repräsentierte historische Selbstmordkollektiv zuletzt in seiner vorläufig letzten faschistischen Periode mit Datum vom 8. Mai 1945 bestritt und zu seinem allergrößten Bedauern „unentschieden“ abbrechen musste?
Ich halte es für eine ganz besonders bösartige Unterstellung, dass in Laufweite des Schlosses Bellevue die Sicherheitsvorkehrungen vor Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen bereits verstärkt worden sind um die Öffentlichkeit vor dem sich abzeichnenden Amok-Lauf eines vierzig- bis fünfzigjährigen, unauffälligen weißen Mannes zu schützen, der gegebenenfalls nicht „nur“ Mailbox und Handy als Waffe benutzt; ein unwahrscheinliches Gerücht, denn von einer derartiger Menschenkenntnis darf man bei deutschen Sicherheitsbehörden nicht ausgehen.
Als Waffe in einem Existenzkampf à la Jünger, in dem Christian Wulff es oberflächlich betrachtet zu all dem gebracht hat, was die Sparkassenwerbung ihrer Klientel einmal in subtiler Selbstironie als Kennzeichen des guten Lebens vorbuchstabiert hat: Mein Haus, mein Auto, meine Frau.
Zum Dienstwagen hatte Christian Wulff es immerhin schon bei seinem letzten Arbeitgeber gebracht, für Haus und Frau hat er selber gesorgt – und gar nicht schlecht! Wie es heißt, mag ihm das im selben Anlauf gelungen sein, per One-stop-shopping am Steintor in Hannover.
Es dürfte an sich nicht der Rede wert sein, aber Friede Springer weiß, was sich gehört – und lässt Anrufe ihr persönlich unbekannter Männer grundsätzlich unbeantwortet; es ist eben doch die Kinderstube, die die Grenze zwischen Parvenüs und Etablierten demarkiert.
Dass Frau Dr. Merkel hingegen offensichtlich keinerlei Skrupel hatte, in ihrer Funktion als deutsche Bundeskanzlerin zu freizügig mit ihr anvertrauten Informationen umzugehen, mag an der guten alten DDR-Kinderstube liegen; ein Studium in Moskau gab es auch für Pastorentöchter vermutlich nicht zum Selbstkostenpreis.
An irgendetwas wird es wohl liegen, dass „Mutti“ ausgerechnet Herrn Gauck sich nun gar nicht als Bundespräsidenten vorstellen kann – den selben Gauck, bei dem das zehn Milliarden-Teile-Puzzle wieder zusammengeflickt werden soll, das der ostdeutsche Mob nach seinem Volks-„Sturm“ auf die Normannenstraße eben dort hinterlassen hat.
Festzuhalten ist bis dato, was bereits jemandem aufgefallen ist, als er sagte: „Kaum lügt die Bild-Zeitung einmal nicht, gibt es in Deutschland eine Staatskrise“. Ich weiß leider nicht mehr, wer es war, aber ich danke ihm für diese Einsicht.
Die Krise des Individuums als “Stahlgewitter”
Was nun den deutschen Noch-Präsidenten anbelangt, so deutet die von ihm zur Zeit angeblich präferierte Begrifflichkeit à la Jünger nur an, unter welchem enormen innerpsychischen Druck er in seiner Funktion als selbsternannte Elite und Leistungsträger anscheinend steht; in Hörweite Dritter von einem „Stahlgewitter“ zu reden, könnte genau so dumm gewesen sein, wie so viele seiner sich durch eine doch recht eigentümliche Vorstellung von Intelligenz auszeichnenden Handlungen in den letzten Wochen und Monaten.
Zu denken, dass er im Zentrum eines “Weltkrieges” steht, der um seine Person ausgefochten wird, schiene mir aus Christian Wulffs womöglich symptomatisch verschobener Wahrnehmung völlig plausibel und konsequent: Der Mann wird das wohl ernst meinen, was er vom “Stahlgewitter” geraunt haben soll. Fragt sich nur, ob sich bei den Teilnehmern (m/w) dieses internen Neujahrs-Empfangs im Schloss Bellevue jene Stimmung eingestellt hat, die bislang die Spezialität gewisser unterirdischer Bunkeranlagen der ehemaligen Welthauptstadt in spe gewesen sein soll – und wer die Crème des deutschen Staates diesmal aus der misslichen Lage befreit, in die sie sich schon wieder hineinmanövriert hat; es ist aber wohl nur ein Gerücht, dass der Mumm-Sekt dem Personal diesmal nicht richtig gemundet haben soll.
Denn unter größten persönlichen Opfern – eventuell auch anderer, unbeteiligter Dritter – hat er einen Lebensstandard erreicht, der in etwa der oberen Mittelschicht entspricht, inklusive Spießertrutzburg am Stadtrand von Hannover und repräsentativer Ehefrau. Wer wollte es ihm verdenken, wenn er alles dafür täte, seinen Besitzstand zu wahren?
Immerhin steht er im kapitalistischen Existenzkampf ganz alleine da, denn seine Gattin wird wohl kaum auch heute noch einen Beitrag zum gemeinsamen Lebensunterhalt leisten, durch eine leichte Nebentätigkeit, die nicht sehr ermüdet, und womöglich auch noch Freude bereitet: Putzen, Nachhilfe geben oder Taxifahren vielleicht.
Nicht angesichts der Eheleute Wulff stellt sich die Frage, inwieweit so manche Lebensgeschichte von gesellschaftlichem Aufstieg und Erfolg dem Einsatz des angetrauten Weibes geschuldet sein könnte; und eventuell auch ihrem Einsatz bis zum Äußersten – einem Äußersten, von dem der Herr Bundespräsident vielleicht ebenfalls als „Stahlgewitter“ träumt?
Es gibt diese Mentalität dem Begriff vom Häuserkampf einen ganz neuen Sinn; denn unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen, welchen persönlichen Schweinereien, mögen wohl die Eigenheime dem sozialen Dasein und Sosein abgetrotzt und abgerungen sein, die den „Speckgürtel“ deutscher Agglomerationen markieren?
Dass dieser “Häuserkampf” ausgerechnet dann reife gesellschaftliche Früchte trägt, wenn er in der Horizontalen geführt worden ist, scheint jedoch nur Ausnahmepersönlichkeiten wie etwa Domenica zu gelingen, und selbst die hat mit ihrem Schicksal gehadert.
Die von Christian Wulff gewählte Strategie scheint eigentümlich und bezeichnend zu sein. Ihre Anleihen bei Kriegsmetaphern wie dem besagten „Rubikon“ sind weniger bemerkenswert, sondern einfach nur eine angemessene Zustandsbeschreibung eines Egos im gesellschaftlichen Kampf aller gegen alle: Es wäre nicht besonders bemerkenswert, wenn auch der deutsche Bundespräsident einer wäre, der der Sparkassenwerbung vertraut, sondern einfach nur repräsentativ, oder auch typisch.
Hellhörig macht allein der kolportierte Rückgriff auf Ernst Jüngers „Stahlgewitter“, um sich sowohl als verfolgtes Opfer wie als zukünftigen Sieger eines Existenzkampfes zu inszenieren. Getreu der alten Väter Sitte, wonach „viel Feind“ dem Deutschen eben „viel Ehr‘“ bedeutet und “Angriff die beste Verteidigung” ist, eben als verfolgende Unschuld typisch deutscher Art – voilà, Monsieur Wulff?
Da klänge die historisch sattsam unter Beweis gestellte Bereitschaft aller aufrechten Deutschinnen und Deutschen durch, sich das zu holen, was das Leben ihnen “schuldig” geblieben ist – wenn es sein muss, mit Gewalt. Und die “muss eben sein”; und sei es “nur”, indem man die Mailbox als Waffe benutzt, in dem Überlebenskampf, aus dem der Stärkere als Sieger hervorzugehen pflegt, oder in dem Klügere nachgibt, so dass der Dümmere das Sagen hat?
Wie dem auch sei, Christian Wulff passt offensichtlich hervorragend zum Selbstbild selbsternannter gesellschaftlicher Eliten und ähnlicher “Leistungsträger”, die den Obdachlosen auf St. Pauli auch noch die städtische Pinkelbude neiden, die ihnen die Freie und Hansestadt hinstellen will; vom hohen Sitz ihrer vierradgetriebenen Sports-utilities Autos, „Pfützenpanzer“ genannt.
Das ist Ernst Jünger „light“ für die sinnentleerte Spaßgeneration. Das ist der German Way-of-life des Jahres 2012, und Broder hatte Unrecht, als er sich fragte, “zu welchem Deutschland Christian Wulff gehört”, denn Deutschland und sein Wulff haben einander wie Arsch und Eimer verdient.
Zu einem Deutschland, das sich und der Welt noch immer vormachen möchte, alles wäre wunderbar, würde ein Präsident passen, der anscheinend noch immer nicht einsehen möchte, was mit ihm nicht stimmt; nun ja, wenn man sich nur ausreichend mit Exportstatistiken oder Fernsehinterviews gegen die Anfeindungen der böse Wirklichkeit isoliert, mag man den Eindruck erwecken, dass es so wäre.
Mit einem könnte Christian Wulff dennoch recht behalten: Dass man ihn in einem Jahr bereits vergessen hat. Wenn die aufrechten Deutschen (m/w) sich auf eines verstehen, dann aufs zweckdienliche Vergessen, und im Fall ihres zukünftigen Ex-Bundespräsidenten mag es nicht einmal ein Jahr dauern, bis man sich an ihn mithilfe einer Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost erinnern muss; auf dass ihm alle guten Deutschen (m/w) dann den letzten Dienst erweisen und ihn hinten anlecken.












Иосиф Виссарионович Джугашвили
Januar 11, 2012
Ruhmreicher Genosse Steinzeitmarxist,
aus Ihrer Direktive spricht ein beklagenswerter Mangel an aufrechter marxistischer Gesinnung. Ist es nicht in den
Bibelnfundamentalen Werken unsererReligionHeilslehre verankert, daß dieBonzen Apparatschiksan die Stelle der Monarchen und Kapitalisten zu treten haben? Mit denselben Luxusgütern, Residenzen und Privilegien ausgestattet wie die besiegten Blutsauer?Mit welcher ideologischen Untermauerung verweigern Sie
einer Briefmarkeeinem loyalen Aktivisten der verdienten Staatsratsvorsitzenden Merkelowa die ihm für aufopfernde Parteiarbeit zustehenden Vergünstigungen? Als diese den Genossen Ulbricht, Honecker, Mielke, Schabowski et al. zuteil wurden, hatten Sie doch nicht das Geringste dagegen vorzubringen!Alles, was dem Genossen Präsident Wulff vorzuwerfen ist, ist die beschämende Tatsache, daß er sich stets vor einer Flagge ohne Zirkel, Hammer und Sichel ablichten läßt — ein Zugeständnis, das er dem Zeitgeist und der BRD-Reaktion vermutlich machen muss, um in Ruhe im Berliner Kreml unserer Sache zu dienen, dem endgültigen Untergang der Konterrevolution.
Ich bitte Sie eindringlich, Ihren kulakischen Neid linientreu zu zügeln.
steinzeitmarxist
Januar 12, 2012
Hochverehrter Genosse Großer Vorsitzender,
geehrt und beschämt fühlen wir uns durch Ihren Besuch, war es uns doch nur zu lange nicht vergönnt, Ihre geneigte Anwesenheit zu bewirken.
Selbstverständlich ist es uns völlig evident, dass unsere revolutionären Errungenschaften, die Leistungen der Arbeiterklasse auf dem Weg zum entwickelten Sozialismus, mustergültig repräsentiert gehören. Wir finden nur, dass dazu etwas mehr gehört als ein beschauliches Eigenheim in Burgwedel, dem Wandlitz von Hannover/Niedersachsen.
Wir geben zu, dass dieser Punkt deutlicher hätte herausgearbeitet werden können, und der ganze Aspekt des revolutionären Luxus vom entwickelten Klassenstandpunkt einfach viel zu kurz gekommen ist; immerhin hat sich dir Führung der Partei besondere Privilegien verdient, kämpft sie doch unermüdlich, bei Tag und bei Nacht und vermutlich auch im Schlaf, für das Recht – man sehe nur nach Nordkorea!
Ferner halten wir es für eine infame Unterstellung, dass Ehefrau Bettina demächst im lokalen Mäntelhaus Kaiser (DOB en gros und détail) mit einem Päckchen Nylons erwischt werden wird, für das sie keinen Kassnebon vorweisen kann , oder in der Parfümerie Liebe mit einem unbezahlten Nagelack oder Lippenstift.
Immerhin: Irgendwie repäsentativ sind die Wulffs – nur wie lange werden unsere Menschen soviel Repräsentation noch ertragen, ohne ihren Appetit auf die Rückseiten von Briefmarken zügeln zu können?
Eso-Vergelter
Januar 12, 2012
Der 2. Weltkrieg ist noch nicht beendet. Denn Hitler war nicht nur mit Mussolini verbündet. Sondern z. B. auch mit dem “Fakir von Ipi” im damaligen Britisch-Indien. Der “Fakir von Ipi” wurde nie besiegt. Die Briten verloren 1947 Indien mit Pakistan. Die USA verloren 2011 den Irakkrieg. Ab dem Jahr 2012 gibt es eine starke Zunahme des Rechtsterrorismus innerhalb der USA.
Und allgemein nehmen die Zerstörungen explosionsartig zu. Z. B. können Krampfadern mit der Linser-Methode ohne Operation zerstört werden. Zudem sind u. a. die Winter 20 % kürzer, als früher.
Aber nicht Nazis oder Islamisten werden die Völker der Erde regieren. Sondern u. a. nicht-grüne Ökos. Die herkömmlichen Autos werden durch 1 l-Autos ersetzt. Die widernatürliche Völkervermischung wird endlich gestoppt. Und die orthodoxe Wissenschaft wird durch Bionik ersetzt.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Januar 12, 2012
Natürlich ist der zweite Weltkrieg noch nicht beendet, Genosse Eso-Vergelter (was immer diese Bezeichnung für eine weitere kommende Abweichung von meiner seit 1925 geltenden Direktive zu bedeuten hat).
Meine einstigen Satrapen (Bulganin, Chruschtschow, Andropow, Jelzin et al.), allesamt Verräter und Revisionisten, deckt gottlob schon die Tundra Mütterchen Rußlands. Aber erst wenn meine kläglichen Epigonen Putin und Medjedew zu ihrem Auftrag der Wiederrichtung der UdSSR zurückgefunden haben, worauf die Hinweise sich verdichten, wird der Große Vaterländische Krieg mit dem verdienten Endsieg (der ehemalige Genoss A. Gitler sei bedankt für diesen Ausdruck) geendet haben.
Dann, aber erst dann, können wir den Dritten Weltkrieg vollends vom
Eisernen VorhangZaun brechen, den wir mit dem europäischen Weg zur EUdSSR erst unterschwellig, aber keineswegs erfolglos begonnen haben.Ordnen Sie Ihre Gedanken der großen Strategie des Marxismus, werter Genosse, und sehen Sie die Öko- und Bionik-Spinner als die nützlichen
IdiotenOchsen, die unsere Stalinorgeln durch den Schlamm ihrer Einfalt an die wahre Front schleppen!die wahre hilde
Januar 12, 2012
Lieber verehrter Genosse Eso-Vergelter,
Sie haben sehr interessante Interessen – Sie müssen mich bei Gelegnehit mals darüber aufklären. Please keep me posted!
Bye-bye,
die wahre Hilde
Eso-Vergelter
Januar 13, 2012
@ die wahre hilde
Ich vergaß zu sagen, dass der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden soll. Dann ist eine leistungslose Geldvermehrung der Reichen nicht mehr möglich. Wie denken Sie darüber?
waechterrat
Januar 14, 2012
Lieber Eso-Vergelter;
das haben Sie völlig Recht und wir wünschen Ihnen eine weiterhin ideologisch fruchtbare Lektüre von Silvio Gesell oder attac – wo mit auch immer Sie es sich einfacher besorgen können.
Mit geldreformerischen Grüßen an Ihre Lebenskraft-Bewegung und den Socialismo XXI
i.V. der Wächterrat
PS: Die “wahre hilde” lässt sich entschuldigen, aber sie hat heute ihren freien Tag. Ihre Haushaltshilfe aber ist am Neuen Wall unterwegs, erst Prada, dann Gucci und am ende noch Bulgari, Sie verstehen; Geld ausgeben, bevor es uns von Leuten wie Ihnen weggenommen wird.
Dr. H.R. Goetting (@DrHRGoetting)
Februar 20, 2012
US book publisher spies on employees w/ C.I.A. methods; boycott John Wiley & Sons; reward publishers who protect secrets
Is the criminal versatile John Wiley & Sons publishing empire violating the right to privacy in the workplace under U.S. Constitution’s 4th Amendment as well as Chinese, German and EU privacy laws?
Yes, John Wiley & Sons (SOPA shark) commits felonies by secretly listening on employee conversations at the workplace. John Wiley & Sons culture is a fangs-out, snoop-snoop-snoop culture. This nightmare is aided and abetted by Chairman Peter Booth Wiley and his entourage, who engage vulnerable employees in the literary equivalent of trench warfare. The smoldering banality of evil by Chairman Peter Booth Wiley creates an employee/public-relations disaster in the name of John Wiley & Sons.
The magnitude of information John Wiley & Sons has available about each of its employees for discriminatory practices must be enough to create digital Doppelgangers of their employees. In the US private companies such as SPOKEO provide John Wiley & Sons with information how many cars their employees have, their job history, their political leanings, in which year they bought (or lost) a house, what their employees do on social networks and what they talk about, what books or magazines they read and what brand of coffee they drink, which sexual relationships they have or if they got divorced, if they ever declared bankruptcy, their dieting habits and depression or addiction history. John Wiley & Sons predictive analytics team makes sense of the demographic data to figure out how John Wiley & Sons employees might think and behave and to hire and fire or demote and promote. There are no laws in the US to tell employees what information John Wiley & Sons has bought about them.
To write my strange memoir about criminal secrets, I worked for eighteen months at John Wiley & Sons’ San Francisco archive, located in Chairman Peter Booth Wiley’s office. After eighteen months of interviews with Chairman Peter Booth Wiley, the quotes from him were a big pile of unorganized papers in a shoe-box containing only my hand-scribbled notes before I edited and made them ready for publication.
I tried to report word by word what I had penciled down during the intimate ‘interviews’, in which he had a penchant for screaming at me. I also played the devil’s advocate by brainstorming and debating the tongue wagging of Chairman Peter Booth Wiley. I gave his words satirical interpretations and used the method of dramatizing and narrating. My sarcastic undertones fall under the protection of the First Amendment. It’s a new kind of investigative journalism, where obsolete rules where thrown out. I use an intermediate standard for publishing, since the quotes from Chairman Peter Booth Wiley do not lend themselves to firm corroboration. Should I check out my ‘Deep-Throat’ with U.S. authorities?
As editor I was not only participant in reconstructing the conversations, its perverse drama of unwanted soap opera homo-sex (there was no DSK-button in his office) and the Chairman’s alcoholism, but also commentator of John Wiley & Sons ugly history. It is an opinion-driven investigation that has an interview basis, in which I tried to get answers from Chairman-no-shame Peter Booth Wiley.
Find out the story behind the story: Black-ops textbook publisher John Wiley & Sons is snooping with Orwellian intelligence methods on its own employees. No matter what the human cost, greed rules at John Wiley & Sons. Quote from Chairman Peter Booth Wiley’s Mission Statement: “We can intercept telephone conversations, supervise e-mail messages and get through a contractor banking information”. Demagogue & Chairman Peter Booth Wiley thinks rules do not apply to him. For him profit means more than to the meanest whore; what Peter Booth Wiley, craving for power with the eyes of a herring on ice, cannot buy he steals.
The self-proclaimed “fifth and sixth” Wiley generations at John Wiley & Sons were hunting – unprecedented – for in-house employee dissidents at John Wiley & Sons’ NYC offices in the 1960s. “I secretly searched through offices; my daddy had a contractor monitor homes when necessary”. Daddy W. Bradford Wiley was blessed with social-Darwinist brutishness; he became paranoid about his stock grubbing critics among John Wiley & Sons employees.
Why?
“My daddy’s branch of the family was so far removed from the line of inheritance [at John Wiley & Sons Inc.] that all he got was the name Wiley” said the privileged son of an unprivileged son. Growing up in a rural two-room house with concrete walls and an outdoor latrine, power-hungry ‘Jackpot Daddy’ had enriched himself in Glimmerglass New York City with twenty percent of John Wiley & Sons shares, which he grabbed from legitimate John Wiley & Sons Inc. shareholders – Daddy’s high-times of cream and dumplings while breaking wind.
This mundane reality explains why ‘Daddy Wiley’, before his forced retirement, was beggaring the career chances of John Wiley & Sons’ key employees with fat dossiers. “Our employee monitoring system pays instant results up to this day were we use more sophisticated methods”. John Wiley & Sons has become a human-rights crushing industrial publishing machine. Electronic stalking of employees with Global Positioning System tracking boxes replaced Daddy Wiley’s monitoring of homes. GPS is a common corporate tool in America and turn U.S. workers lives into the proverbial open book.
Surveillance will get even better in America come 2015, when privately operated drones can fly the US skies under new Federal Aviation Agency law. This will allow John Wiley & Sons’ SWAT team to celebrate aerial spying on employees with state-of-the-art routine monitoring practices. ‘Daddy Wiley’ will roll over in his grave with satisfaction, worrying a little less about ‘criminal’ employees gossiping how he got his shares in John Wiley & Sons.
John Wiley & Sons treats his national and international subsidiaries like sweatshops. All quotes from Chairman Peter Booth Wiley’s support his mission that the “fifth and sixth” Wiley generations should become the richest and happiest family clan in the world:
“Through an American security contractor we collect fingerprints from overseas employees”. “… Details about the past five employers…” “…The previous three addresses…” “…Medical records indicating any trouble…” “…Travel destinations for the past five years…” “… Reported income and expenses…” “… Migration background and country of origin…” “I have this information put together as soon as we acquire a new company.” “…That’s in violation of the privacy laws but improves our security…”
Such a bundle of hate all in one place! The burly bearded and tattooed American textbook people from John Wiley & Sons are just unpopular like the Ebola virus!
Whilst the middleclass is being eliminated, Chairman-Darth-Vader Peter Booth Wiley’s mind has hardened into hatred against all John Wiley & Sons employees.
Shake John Wiley & Sons’ employee spying system to its roots and expose thin-skinned Chairman Peter Booth Wiley, known for his weakness for the bottle.
A reader’s poll gave John Wiley & Sons a 10 percent approval rate, lower than BP during the oil spill. Book readers, take the gloves off and punish the snoop-snoop-snoop perpetrators at John Wiley & Sons. Throw a monkey-wrench into their Gutenberg press.
“And they conspire to silence us” — Rainer Maria Rilke
Sometimes, silence is not an option