Es gibt Töchter, die müssten ihren Eltern peinlich sein. Und dann gibt es Evelyn Hecht-Galinski.
Wieder ist es unsere fröhliche Pflicht als Autor_innenkolektiv „Hilde Benjamin“ sowie als Speerspitze der deutschen Revolution und in Sachen proletarischer Bewusstseinsbildung (usw. usw.) auf einen bislang vernachlässigten, also unter den Teppich der zionistischen Lügenpropaganda und imperialistischen Schweigespirale gekehrten Tatbestand hinzuweisen: Es wurde von der einschlägigen Szene „Israel solidarischer“ Post-, Prä- und sonstiger Faschist_innen (sowie der Spielkameraden des Affen Bush) niemals und zu keiner Zeit in Frage gestellt, ob Evelyn Hecht-Galinski wirklich existiert.
Nun, Genossinnen und Genossen, das spricht hinsichtlich der cui-bono Vermutung doch wohl eine deutliche Sprache. Denn wem nützt Eveyln Hecht-Galinski mit ihrer Existenz überhaupt? Sich selbst ganz sicher nicht, und wenn doch, dann wenigstens nicht immer. Wem aber nützt sie dann?
Marxistisch-leninistische Dialektik auf der Grundlage des dritten Fünfjahresplans sowie der Beschlüsse des ZK der SED, der Partei der Arbeiterklasse, lässt gar keinen anderen Schluss zu: Evelyn Hecht-Galinski, in ihren Kreisen unter dem intimen Kosenamen „Die Tochter“ bekannt, beliebt und irgendwie beleumundet (irgendwie beleumundet ist schließlich jeder/r), ist nichts Anderes als ein Mädchen Medien-Popanz, der von der zionistisch kontrollierten Springer-Presse in die Wälder und Felder unserer heißallerinniglichst geliebten EUdSSR, mon amour, gesetzt wurde, um berechtigte „Israel-Kritik“ sowie jedwede Deligitimierung des zionistischen Gebildes im Keim zu ersticken. Das ist natürlich eine Infamie erster Kajüte, und genau deshalb haben wir sie gleich durchschaut.
Denn wer nicht davor zurückschreckt, sich mit einem Beutel Backpulver in den UN-Sicherheitsrat zu setzen und zu behaupten, da wären hochansteckende und von Saddam Hussein höchstpersönlich in Retorte produzierte Krankheitskeime drin, der schreckt auch nicht davor zurück, eine sogenannte „Tochter“ zu erfinden, zu betreiben und zu publizieren; eine sogenannte Tochter, die freilich gar nicht existiert, oder zumindest nur in einer ganz anderen Funktion, als allgemein unterstellt und angenommen wird.
Denn wenn es darum geht, die berechtigte Israel-Kritik und andere Errungenschaften des Anti-Zionismus zu diskreditieren, dann kann man sich gar nichts Feineres wünschen oder vorstellen, als die eine Dame, deren Name bereits einen Hauch von weiter Welt versprüht: Evelyn Hecht-Galinski. Klingt das etwa nicht wie ein Kleid von Dior, ein Foulard von Christian Lacroix – Lacroix, sweetie! – oder eine schlaflose Nacht im Ibis-Hotel von Remscheid, Herne oder Marl (die Stadt, die ein Busbahnhof ist)?
Evelyn Hecht-Galinski, das könnte auch ein Tarnname sein für eine noch streng geheime Duft-, Parfüm- und Modeschmuck-Kollektion einer mittelständischen Schraubenmanufaktur aus dem Hochsauerlandkreis. Eine Schraubenmanufaktur, die ihr Produktportfolio erweitern möchte; durch einen Modeschmuck, der durch irgendeinen dummen Zufall – ein Missverständnis! –dann doch im Handel gelandet ist (keiner weiß mehr ganz genau, warum) und jetzt mit großem Tamtam und Tohuwabohu als Ware nach dem Menschen anstehen muss, in den Werbepausen auf dem Home-Shopping-Kanal (da lacht selbst Jenny Elvers).
Kurz gesagt, Genossinnen und -außen allerlei Geschlechtlichkeiten: Vergesst, dass die Tochter existiert. Und wenn ihr das nicht könnt, dann erinnert Euch daran, dass sie nur in einer ganz anderen Funktion als scheinbar unterstellt für uns da sein sollte.
Wer sich da auf WDR, NDR, MDR oder any DR (heute schon GEZahlt?) gefragt und ungefragt in vermeintlich bester antizionistischer, antiisraelischer –manche würden behaupten: antijüdischer (antisemitisch ist immer gleich so ein hakeliger Begriff) – „Absicht“ äußert, ist niemand anderes als eine, ähem, Kolaboratrice des selbsternannten Judenverstehers Vladimir Kaminer und Israel-Experten Henryk M. Broder, wie sie nur in den geheimen Genlabors unter dem Sharon Shalom-Tower in der größten illegalen Siedlung des künstlichen Gebildes, dem sogenannten „Tel Aviv“, hätte gediehen sein können (h/t Thilo Sarazin).
Denn was, werte Genossinnen und –außen, kann das mediale Konzert der Israel-Lobby kika, kaki, kako, koko, äh dissonanter durchbrechen als die sogenannte Tochter, die in überdrehter Lautstärke und erweckungs-religiöser Diktion behauptet, „Das Elfte Gebot“ laute „Israel darf alles“?
Ein angebliches Gebot, das eigens erfunden wurde, damit diese Tochter es scheinbar „kritisch“ widerlegen kann, im Auftrag des sogenannten Palmyra Verlages, eines Hauses mit chronischer lechts-rinks Verwechselung, das von Science Fiction Yael Cohens „Die Vanunu Affäre“ bis Phantasy Romanen Uri Avnerys „Ein Leben für den Frieden“ nur allerfeinsten Camembert produziert und publiziert; unterhalb eines Vorworts von Ilan Pappe macht es indes die Tochter auch nicht mehr, und das kann sie im Hause Palmyra haben. Wie passend, so bleiben diese zionistischen Wölfe im pazifistischen Schaftspelz unter Ihresgleichen!
Das „Elfte Gebot“ hat die Tochter also nur zu dem Zweck erfunden, um es zu wiederlegen – scheinbar! Denn in Wahrheit geht es ihr bei ihrem Anti-Zionismus und ihrer Israel-Kritik noch um viel mehr: Sie will die berechtigte Israel-Kritik nicht “nur” in Verruf bringen und delegitimieren, sondern sie will darüber hinaus auch noch den nichtsahnenden, unschuldigen Leserinnen und Lesern genau das ins Gehirn reiben, was sie so vermeintlich vollmundig und scheinbar stringent “demontiert”: Nämlich „Israel darf alles“ – in der Tat!
Die Botschaft ist also gerade das, was scheinbar kritisch widerlegt werden soll, was eine typische, höchst aggressive zionistische Provokation und Bewusstseinsmanipulation darstellt, weshalb wir nach kurzem Prozess bei einem leckeren Schnellgericht (eine Spezialität nach Art des Hauses) zu folgendem Urteil gekommen sind:
Im Namen des Volkes der proletarischen Bewusstseinsbildung und wissenschaftlichen Weltanschauung, der MEGA, der zweiten, dritten und fünften Intifada Internationale, dem vierten bis sechsten Fünfjahresplan des ZK der SED sowie dem Arbeitskreis Palästina-Solidarität der GEW Hamburg mit freundlichen Grüßen von Christiane Buchholz, etc. etc. etc.:
Eveyln Hecht-Galinski ist eine zionistische Agentin! Sie wird mit der Lektüre ihrer eigenen Schriften bestraft, bei Wasser und Brot (auch zu Pessach!) und muss sich alle ihre Reden bei den Stuttgarter Palästina-Tagen angucken!
Sie ist des Anti-Antizionismus, des Anti-Antiimperialismus, des Anti-Antikapitalismus in Tateinheit miut dem Anti-Anti…, äh Anti-Anti-Dingsbums überführt (wir wissen gar nicht, wie man das schreibt, werte Genossinnen und Genossen, oder was das überhaupt sein soll, denn bei uns in der Links-Partei bzw. in deren inoffiziellem Küchenkabinett, dem Autor-innenkollektiv Hilde Benjamin, gibt’s das nemmich gar nicht. Aber Sie-wissen-schon, um wen oder um was es hiergeht, und wenn nicht, dann fragen sie in Duisburg mal nach Hermann “heeeest er” Dierkes, der erklärt es ihnen)!
Ihre einschlägige Hasbara-Hetze „Das Elfte Gebot“ tut so, als wäre sie berechtigte Israel-Kritik, ist in Wirklichkeit aber nichts Anderes als Propaganda im falschen Kleid des Anti-Zionismus. Schändlich – eine infame Irreführung des Verbrauchers, unter Ausbeutung des Israel-kritischen Vokabulars im Eigentum der Klasse des Bewusstseins!
„Das Elfte Gebot: Israel darf alles“ ist nichts weiter als der Versuch, die berechtigte Israel-Kritik zu diskreditieren und in Verruf zu bringen sowie sie nach Kräften bis auf weiteres unmöglich zu machen.
Euch jämmerlichen zionistischen Spaltpilzen rufen wir zu: Sucht Euch endlich eine anständige Arbeit! Baut Baracken für den Gulag, in dem wir Euch einsperren werden, aber lasst uns endlich mit Euren durchschaubaren Manövern und “Israel-Kritik” à la Tochter in Ruhe.
Verschont uns mit dieser vermeintlichen „Israel-Kritikerin“, über die sich die Israel-Lobby angeblich so aufregt. Ihr beleidigt unsere Intelligenz, Ihr widerlichen Zionisten, wir haben Eure Absichten durchschaut!
Und nun ein Blick auf die Wetterkarte. Hier die Vorhersage für die zionistisch besetzten Gebiete, das Cis-Jordanland und zukünftige Groß-Palästina:

Zum Wochenende nachlassende Niederschlagsneigung. Im ganzen Land breitet sich nachfolgend die Sonne aus.











Paul
März 29, 2012
Also Genossinnen und Genießer, ich drücke mich mal absichtlich etwas gemeiner äh, allgemeiner, aus:
Was soll das?
Warum soll ich als erster eine Unterhaltung starten, wo mir doch viel mehr nach Käfighaltung zu mute ist. Aber wer will schon einen Käfig mit EHG? Der macht doch zuviel Arbeit.
Wer soll denn den ganzen Mist, den sie produziert beseitigen? Das überfordert doch jede Güllegrube. Wegen der fehlenden Substanz wäre auch der Betrieb einer Bio, äh EHG-Gasanlage äußerst unrentabel. Der Abfall ist größer als der Nutzen.
Als eingefleischter Antiantiist, bin ich nie nicht gegen EHG.
In Abwandlung des berühmten Wortes unseres alseits verehrten Genossen Mielke, kann man ihr doch auch zurufen:
“Wir lieben Dich doch! Wir lieben Dich doch alle!”
Wer das beim besten Willen nicht fertig bringt, kann, in Anlehnung an ein Wort unseres Sonnenkönigs – Wo?Wie? – sich auch drücken, in dem er bekennt: “Da werde ich lieber schwul! Und das ist auch gut so!” Oder etwa nicht? Na. egal. verstehen könnte ich es schon!
Eines muss ich aber noch zur Unterhaltung beitragen. Die Eltern dieser Tochter können mir leid tun, besonders der Vater. Tja, wer so eine Tochter hat, der braucht keine Söhne!
Jedenfalls hat ein gnädiges Geschick den Vater, sel.anged., vor einer üblen Erfahrung bewahrt.
Allerdings muss er schon was geahnt haben, weil er sie Evelyn genannt hat.
Der Name
“geht zurück auf den altfranzösisch-normannischen Namen ‘Aveline’; ‘Aveline’ ist eine Verkleinerungsform von ‘Avila’, einer Form von ‘Ava’; Bedeutung nicht sicher bekannt, möglicherweise im Zusammenhang mit lateinisch ‘avis’ (Vogel); aus dem Englischen ins Deutsche übernommen.”
Damit sind wir wieder zum Ausgangspunkt unserer kleinen Unterhaltung zurückgekehrt. Denn wo bewahrt man wohl (schräge) Vögel auf? Richtig!
Was würde wohl Adsche aus Büttenwarder zur Käfighaltung sagen? “Na so richtig pummelig ist das auch nicht und hat auch keinen Nennwert.”
Da mag man dann auch nicht widersprechen.
So, das musste jetzt mal raus.
Paul
(ein glühender Verehrer von EHG)
Sophist X
März 30, 2012
Es bleibt wenig mehr zu sagen, als aus dem waschzettel zu pg hecht-galinskis werk zu zitieren, dass eine völlig neue sicht auf die juden und ihre machenschaften zu bieten scheint:
Berechtigte Kritik an der völkerrechtswidrigen Politik Israels in den besetzen Gebieten im Westjordanland und im Gazastreifen ist im deutschen Sprachraum oft noch ein Tabuthema
Freilich nicht mehr im sog. bundestag, der dieses tabu im juli 2010 bei seiner einstimmigen israelkritischen abstimmung herzhaft brach, und auch nicht bei den massenmedien, die dem sog. bundestag und sich gegenseitig damals wie heute die berechtigung ihrer israelkritik attestieren. Aber pg fisch-dingski wird sicher den letzten deutschen ausfindig machen, der israelkritik noch für ein tabu hält und ihm die revolutionäre schwarte andrehen zum wohle des volkes.
Иосиф Виссарионович Сталин
März 31, 2012
In Kürze, Genoss_Innen:
Peinliche Töchter sind das Schicksal der Revolutionäre: Auch mir ist meine Tochter Allilulewa peinlich, noch immer und schmerzlich, obwohl sie schon lange zwei Klafter tiefer liegt.
Unsere chinesischen Geistes- und Waffenbrüder _Innen haben die Konsequenzen ergriffen; sie bringen einfach keine Töchter mehr zur Welt.
Die Schwielen an den Händen der jungen männlichen Chinesen sprechen Bände.
Hermann Budzislawski
April 1, 2012
Bei Evelyn Hecht-Galinski ist jeder Tag 1. April. Danke, Tochter!
aron2201sperber
April 1, 2012
Genosse “Parteibuch” hat ihren Beitrag zu Toulouse in die Welt getragen, als der Server der “Rheinischen Zeitung” durch eine technische Panne (hinter der Wohl imperialistische Zionisten steckten) ausfiel:
http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/25/kommentar-vom-hochblauen-israel-mordet-mit-groser-vorsicht-und-prazision/
Dieser Einsatz des Genossen “Parteibuch” ermöglichte es mir, auch aktuell über dieses antiimperialistische Meisterwerk zu berichten:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/03/26/emport-euch-nur-uber-israel/
Sarah Fleischer
April 2, 2012
Liebe Jenossen,
ich finde es nicht in Ordnung, dass Ihr euch so despektierlich über das Evelyn äußert. Nicht zuletzt ihre nie genannten Dienste für die DDR-Dauerwelle, die sie seit Jahren stolz auf dem Dach trägt, machen sie zu einer ganz honorigen Person. Nicht zuletzt muss ich mich an dieser Stelle einmal als Fan ihrer Lyrik outen (http://prozionnrw.wordpress.com/2012/04/01/von-der-schwarzwaldklinik-bis-zum-hochblauen-lach-und-sachgeschichten-von-evelyn-hecht-galinski/). Also bitte etwas mehr Respekt über die Journalistin (investigativ!), Kleingärtnerin und ganz oben auf dem Berg wohnende Kämpferin für die (ihre) Wahrheit. Es grüßt mit sozialistischen Grüßen
Sarah Fleischer / Unteroffizier auf Zeit in der NVA