Pünktlich zu Pessach: Philosemitismus erreicht Allzeithoch!

Posted on April 8, 2012 von

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zionist juice

Nachdem VolksGenosse Günter Grass „mit letzter Tinte“ sein politisches Testament gemacht und sich danach in seiner Wolfsschanze seinem Einfamilienhaus, der Grass-Schanze (in Behlendorf bei Lübeck, fünf Straßen und eine Telefonzelle) zur Wiederauferstehung aufgebahrt verrammelt und verriegelt hat, entfaltet sich das Spektakel des deutschen Philosemitismus in der Pracht seiner Sumpfblüte, begleitet vom zufriedenen Gackern des Rechtspopulisten und Neocon Henryk M. Broder, der nun endlich wieder etwas hat, worüber er sich aufregen kann, sowie einem seltsam beckmesserischen Wolf Biermann, der meint, er hätte das alles viel besser gekonnt, was Grass da zu Papier gebracht hat.

Denn nachdem der „politisch“ irrlichternde deutsche „Dichter“ Grass die Sache der legitimen Israel-Kritik unwiderruflich beschädigt hat, so die taz, springen ihm bereits seine Adjutanten Augstein und Nehles vom bürgerlich-staatlichen Pressekorps zur Seite, als ginge es darum, den ehemaligen Waffen-SS-Mann lauteren Nobelpreisträger nachträglich vor jenem Dolchstoß (im Felde unbesiegt!) zu bewahren, den das „moralische“ Gewissen von Führer, Volk und Vaterland sich selbst bereits zugefügt hat. Sie stellen sich gegenseitig die Persil-Scheine aus, als wäre es schon wieder Zeit für eine Entnazifizierung (als sich die alten, national-sozialistischen Eliten gegenseitig in die neuen, sozial-marktwirtschaftlichen Funktionen hievten), und finden, es musste gesagt werden.

Der zionistische Agent Grass macht bei diesem Spiel aber nicht nur in seiner Funktion als Volks-Orakel Behlendorfer Bürgerschreck mit. Er lässt aus seinem FührerDichterbunker per dpa ein paar düstere Prophezeiungen verbreiten, während er von seinem Schreibtisch aus mitansehen darf, wie sich seine „Weltanschauung“ bestätigt und die bürgerliche Presse eine Hexenjagd sondergleichen inszeniert. Er genießt derweil, dass ihm scheinbar „politisch“ aktiven und bewussten „Dichter“ die Sympathien der Massen zufliegen des ganzen Volkes aller Werktätigen (alle, minus 1%), weil er scheinbar wegen der Bedrohung des Weltfriedens, wegen der Gefahr eines sogenannten Dritten Weltkrieg, insbesondere aber wegen einer angeblichen Intervention im Iran durch Israel, aufrütteln möchte.

Dichter Unbekannt, äh: Dichter Untergang. So hetzt Facebook gegen Grass, und lässt sich damit freiwillig-unfreiwillig vor den Karren des Philosemitismus spannen.

Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt, versteht sich. Denn Günter Grass geht es darum, den nationalen legitimen Widerstand gegen alle Yankee-Rüpel und Zionistenliebchen, sowie gegen die Errungenschaften der proletarischen Bewusstseinsbildung, vor allem Israel-kritischer Art, der Lächerlichkeit preiszugegeben. Günter Grass will die gerechte Sache des „politischen“ Antizionismus vernichten, und dazu ist ihm jedes Mittel recht; sogar, sich „mit letzter Tinte“ als Sympathisant des Zionistenregimes zu präsentieren.

Genoss_innen, die antideutschen Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern sowie aus ihrem Facebook:

Wenn Grass’ Testballon platzt, dann hat er dem guten Ruf des Antizionismus Schaden zugefügt, indem er fahrlässig die Fährte zu seiner Jugend bei der SS legte – und die Tölpel von Junge Welt und Linkspartei hängen mit drin. Deutsche Presse und Politik haben jetzt einiges zu tun, um die Ehrbarkeit der Israelkritik wiederherzustellen, Augstein junior hat mit einer Manöverkritik schon vorgelegt und Grass ist vom Israel- zum Netanjahukritiker geschrumpft. Auf dass der Spaß am Israelbashing in Deutschland auf möglichst lange Zeit verdorben sein möge.“

So freut man sich in den Reihen der Antideutschen und den anderen Spielkameraden des Affen Bush.

Genoss_innen und -außen jederlei Geschlechtlichkeiten: Wir sind ja in unserem Autor_innenkollektiv auch erst nach zum Teil kontrovers geführter Diskussion zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei Günter Grass um einen zionistischen Agenten handelt. Aber gerade weil er auf den ersten Blick nicht offensichtlich, sondern so exzellent getarnt ist, wissen wir, dass dieses ganze Skandal-Spektakel der bürgerlichen Presse und der Staatsmedien nur veranstaltet wird, um die legitime Israel-Kritik für alle Zeiten in Verruf zu bringen; sei es nur bis zur nächsten Bundestagswahl, wenn Grass‘ „Genossen“ aus der revisionistischen Bernsteinfraktion den ganzen Tohuwabohu Balagan Irrsinn dieses vermeintlich verwirrten alten Mannes in „politisches“ Kapital umzumünzen verstehen.

Immerhin ist Sigheil Sigmar Gabriel (Führer führender Sozialfaschist der „SPD“) unlängst von seiner „politischen“ Bildungsreise in die von „Israel“ völkerrechtswidrig besetzten Gebiete in Palästina sowie um Hebron zurückgehkehrt, und auch er hat nach seiner Rückkehr schweres Geschütz aufgefahren, um deutsche Israel-Kritik in Diskredit zu bringen; faselte sprach Gabriel doch nach seiner Rückkehr von „Apartheid“ – was sich angesichts des vorhersehbaren Echos in der bürgerlichen Presse schnell als eine wohlkalkulierte Provokation herausstellte, die dazu dienen sollte, wiederum Sympathien für die verlorene Sache des Zionismus zu mobilisieren und so die gerechte Sache der Abschaffung Israels Ein-Staatenlösung Pan-Palästina-Solidarität zu unterminieren.

Genoss_innen  und –außen: Wir müssen Euch nicht daran erinnern, dass die Parteilinie der SPD unter Willy Brandt in „politischen“, vor allem aber in „gedenkpolitischen“ Dingen, in diesem Land noch immer die Richtung vorgibt: Tote Juden findet man bedauerlich, aber mit lebenden Israelis hat man ein Problem. Vor toten Juden kann man immerhin in die Knie gehen (und die Welt mit der Lauterkeit seines Gewissens beeindrucken), aber lebende Israelis Zionisten kann man eigentlich nur am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Wie damals, im Jahr 1973, als die OPEC den Ölpreis als Waffe benutzte als Willy Brandt den Frühling der Völker den arabischen Frühling in den arabischen Staaten „mehr Demokratie wagen“ wollte und die progressive Linie ihrer revolutionären Volksregierungen in der Israel-Frage unterstützt hat; wozu ihm sein Kniefall in Warschau die zuvor fehlende „moralische“ Legitimation verlieh.

Aber zumindest ging es Willy Brandt nicht darum, die verlorene Sache des Zionismus sympathisch zu machen, im Gegensatz zu Grass und Gabriel, und zu Brandts Zeiten konnte man sogar im Adenauer-Staat noch offen sagen, worüber sensible Gemüter wie Grass und Gabriel heute erst lange schweigen müssen: Israel, der Nazi unserer Tage, bedroht den Weltfrieden, jaja, das hatte sich nach dem 1973er Überraschungsangriff auf drei arabische Staaten doch gezeigt. Die Positionen von Grass und Gabriel stellen also einen historischen Rückfall hinter die bereits revisionistische Position Brandts dar, stellen sie ein Existenzrecht Israels im Rahmen einer sogenannten „Zwei-Staaten“- (also Apartheid-) Lösung doch keineswegs mehr in Frage.

Grass und Gabriel – und ihre Apologeten in den bürgerlichen Krawallblättern sowie beim Staatsfunk –  binden dieses fragwürdige Existenzrecht lediglich an scheinbar vernünftige Bedingungen: Sigmar Gabriel möchte, dass „Siedler“ und andere Juden auf der West-Bank nicht als Minderheit in ihrer angeblichen „historischen Heimat“ leben – also: „Juden raus aus Palästina“? An sich ganz vernünftig, nicht wahr, Genoss_innen, doch Obacht: Es geht Gabriel nur zum Schein um die legitimen Rechte der palästinensischen Ureinwohner in den von Israel völkerrechtswidrig besetzten Gebieten, allem voran ihr Recht darauf, von Fremden, insbesondere von Israelis Zionisten „Siedlern“ Juden, verschont zu bleiben.

Denn auch Sigmar Gabriel kann sich denken, dass es nicht nur völlig überflüssig, sondern unserer gerechten Sache sogar ausgesprochen abträglich ist, wenn ausgerechnet er in seiner Funktion als führender Sozialfaschist der Bernsteinfraktion („SPD“) einen Anspruch bestätigt, der bereits von der UNO, der internationalen Gemeinschaft und vom Völkerrecht bestätigt worden ist – also macht er es mit Absicht, um die vermeintliche Maßlosigkeit des palästinensischen Anspruchs zu denunzieren.

Tatsächlich bewies die teils empörte philosemitische Reaktion der bürgerlichen Presse nämlich, dass es sich um einen kalkulierten Affront gehandelt hat, der die „politischen“ Sympathien in aller Welt der verlorenen Sache des Zionismus in die Arme treiben könnte; nicht umsonst konnte sich Sigmar Gabriel nach seiner Rückkehr eine dickes Lob beim Zentralrat der Juden in Deutschland und der „israelischen“ Botschaft abholen.

Weitere Stationen waren und sind:

- die Äußerungen der EU-„Außenministerin“ Catherine Ashton, die im legitimen Widerstand keinen Unterschied erkennen konnte, egal, ob er nun in Toulouse oder Gaza geschah – bis sie unter dem Druck der Israel-Lobby doch einknicken musste.

- die Veröffentlichung einer vermeintlich antiisraelischen Schmähschrift „Israel darf alles“ jener berühmt-berüchtigten „Tochter“, die sich in dieser Wühlarbeit als zionistische Provokateurin offenbart; allein schon auf Grund der unhaltbar unwissenschaftlichen Rede von einem angeblichen „Elften Gebot“, dass die fundamentalreligiöse Agenda dieser „Autorin“ belegt. Unser volkseigenes Schnellgericht hat hierzu bereits sein Urteil gefällt.

Und nun also Günter Grass, der ja wohl im Lichte dieser Ereignisse unfreiwillig die Wahrheit sagt, wenn er von einer Kampagne spricht. Ihm, dem „politischen“ Gewissen des „wiedergutgewordenen Deutschlands“ oblag es doch ganz offensichtlich, der philosemitischen Kampagne der Kriegstreiber, Kriegshetzer und Kriegsgewinnler die Krone aufzusetzen, „mit letzter Tinte“, wie gesagt.

Die „moralische“ Pose ist geschmacklos, mit der sich dieser ehemalige Waffen-SS-Mann nun zum zweiten Mal in seinem Leben auf die Seite des Faschismus stellt, indem er Israel vermeintlich überzogen kritisiert, um für diesen imperialistischen Apartheidstaat politische Sympathien zu erringen.

Und der „Erfolg“ gibt Grass Recht, denn allenthalben springen ihm die Meinungssoldaten aus den bürgerlichen Krawallblättern zur Seite, allen voran Jakob Augstein. Der „Freitag“-Chef schreibt im „Spiegel“, Grass habe völlig zurecht den Mund aufgemacht – verständlich, geht es doch Augstein ebenfalls darum, den Druck auf die öffentliche Meinung zu erhöhen und sie durch eine primitive Schock- und Abstoßungsreaktion in die angestrebte, prozionistische Richtung zu lenken.

Das alles ist durch die langjährigen wissenschaftlichen Versuchsreihen des Dr. Pawlow bekannt, und nennt sich klassische Kon-di-zion-tion-ierung. Diese soll den Menschen gefügig machen. Wir wissen das, und unsere politischen Gegner wissen es auch; sie wähnen bloß, dass sie uns dieses Wissen voraus hätten, und dieser Wahn sollte unser Vorteil sein.

Doch zurück zu Augstein, in den wir so große Hoffnungen gesetzt hatten, dass er – väterlicherseits gleich zweifach zu besonderen antisemtischen antizionistischen Weihen berufen, durch seinen leiblichen Vater Moralkeulen-Walser und seinen Adoptivvater, Caféhandel-Augstein von der Einsatzgruppe B mit seinen SS-Seilschaften im „Spiegel“ – die berechtigte Israel-Kritik verkörpern würde wie kein zweiter Doitscher „Links“-Deutscher.

Nun zeigt sich, dass Sozialisation im Rennen um die Determination eben doch die Vererbung schlägt. Denn offenbar ist Walser Augstein jr. ein Kamerad eine Figur in jener Pro-GrasGrass-Kampagne, der daran gelegen ist, dass das Kulturjudentum der Philosemitismus sich in Deutschland wieder heimisch fühlt, indem er die berechtigte Israel-Kritik durch Überstrapazieren ihrer legitimen Forderungen ad absurdum führt; wenigstens ist Jakob Augstein ein schöner Beweis für die Richtigkeit unseres sozialistischen Erziehungsideals.

Schließlich und endlich: Wolfgang Nehles. Im Gegensatz zu Grass und Augstein wird er nicht bei der letzten Bilderberg-Konferenz gewesen sein. Eine scheinbar biedere Seele von einem WDR-Staatsfunker, aber Vorsicht: Das ist ein zionistischer Wolf im Pelz des Osterhasen; ein Osterhase Journalist, der mit allen „politischen“ Wassern gewaschen ist. Schlug er nämlich mit der Philosemitismus-Keule sogar schon um sich, bevor Augstein dies vornehmste aller „Israel-kritischen“ Instrumente überhaupt gefunden hatte, und machte die Israel-Lobby auf sich aufmerksam, indem er sich in der ARD zum philosemtitischen Ressentiment des “Dichters” Grass bekannte.

Alles im Vortrag von Herrn Nehles ist vernünftig, nur sein Ziel ist völlig irre. So nah kann man sich heute an einen „Antisemitismus Philosemitismus der Vernunft“ heran schreiben, wenn man beim WDR anschaffen “arbeiten” geht. Nehles wirkt rein optisch wie jemand, der mit seinem Idol Grass eine wesentliche Eigenschaft gemeinsam hat: Weil er es zu seinem größten Bedauern nicht zum Rektorat etwa der Anne-Frank-Schule in Gütersloh geschafft hat, muss er nun eben als volkseigener Redakteur und Staatspädagoge im Auftrag des Gebührenfernsehens tätig werden.

Bei Günter Grass war es ganz ähnlich: Nachdem es mit seinem Wunschberuf bei der Waffen-SS nicht geklappt hat, musste er eben Schriftsteller werden. Fehlt nur noch, dass Wolfgang etwas sagt, der Benz unter den Anti-Antisemiten Philosemiten.

UPDATE (8. April 2012, gegen 13h): In einem völlig vorhersehbaren Manöver schützt der Mossad seinen Top-Agenten nun vor sich selbst, indem er durch das perfide Biberman-Regime ein “Einreiseverbot” gegen “Günter Grass” verhängen ließ.

Vielleicht erfahren wir schon bald den Klarnamen dieses zionistischen Spions, der seine Wühlarbeit in Deutschland anscheinend ungehindert fortsetzen kann.