Hamburg: Das Wahrzeichen hat fertig!

Geschrieben am April 15, 2012 von

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wahrzeichen

Die Geschichte der Elbphilharmonie ist eine Geschichte der Missverständnisse.

Es lässt sich ihre Geschichte schon seit langem nicht mehr nacherzählen, ohne einen Schaden für die eigene Intelligenz zu befürchten. Angefangen hatte einmal alles mit dem Wunsch, sich ein Wahrzeichen zu setzen; der Wunsch jenes einzelnen Herrn, dessen Name an der Alstermündung seitdem so gerne gehört wird, wie ein Fingernagel, der auf einer Schultafel quietscht.

Gesagt, getan, hieß es einst, im Jahre 2007, im vollsten Tutti von Friede Springers Jubelchören, denn wie um die Handlungsfähigkeit des “politischen” Konservativismus’ zu demonstrieren, hatte der Ole Senat ein paar Pläne aus dem Hut gezaubert, von denen in der Gunst des Bürgermeisters einer bald ganz vorne lag. Kein Wunder, kam der präferierte Entwurf doch aus einer der derzeit schicksten Architekturfirmen – eine, die in London, Los Angeles und Sydney baut!

Da wurde es dem Bürgermeister ganz warm ums Herz, denn genau da wollte er hin mit „seiner“ Stadt– zu den ganz großen Jungs (die im dicken Strahl pischern)! Das schicke Architekturbüro war auch gar nicht dumm, sondern verstand, um was es ging, und versprach dem umgebauten und „bekrönten“ Kaispeicher A eine Fassade, die im Sonnenlicht glitzern sollte, wie die vielen tausend Svarovski-Kristalle, die Jenny Elvers ahnungslosen Hausfrauen im Laufe ihrer Karriere auf dem Home-Shopping-Kanal angedreht hat; (glitzern tut’s natürlich nur, wenn die Sonne auch mal scheinen sollte, sonst glitzert’s eben künstlich).

Nur: Was sollte hinein in das Wahrzeichen und seine glitzerige Außenhaut? Eine Entscheidung, die unter Gesichtspunkten des Tourismusmarketings optimiert werden musste. Und das warf neue Fragen auf: Wen wollte man in Hamburg  haben? Vor allem aber: Wen nicht? So genau hatte sich das noch niemand überlegt, aber viel eher ließ sich sagen, wen man nicht haben wollte: Kein Pack oder Gesindel, das Ärger macht, in die Rabatten kotzt, auf den Gehsteig pinkelt und zwischen den Mülltonnen fickt – Klassik-Freunde (m/w) schienen vor diesem Hintergrund die Zielgruppe der Wahl.

Die verstehen sich zu benehmen, behelligen niemanden mit ihren Körperflüssigkeiten und Geld absondern tun sie auch (sobald sie mit Bus und Bahn – protestantisch klima-neutral – wieder nach Hause gefahren sind, sich tüchtig ausgeschlafen haben und am nächsten Morgen ihre Sonntags-Brötchen holen, in ihrem vierradgetriebenen Pfützenpanzer).

So kam es also dazu, dass ein Konzertbetrieb namens Elbphilharmonie in das Wahrzeichen einziehen sollte, was – wenn alles nach Plan gegangen wäre – pünktlich zur dritten Wiederwahl und vierten Amtszeit von Ole von Beust im Jahre 2012 hätte geschehen sein sollen.

Von dem, was zwischenzeitlich geschehen ist, konnte niemand etwas ahnen

(abgesehen vom Bauträger, der immerhin geahnt haben will, dass er die Nummer besser durchzieht, bevor sich am souveränen Willen der Freien und Hansestadt etwas ändert; was in einer funktionierenden Demokratie zwar unwahrscheinlich, aber immerhin möglich ist).

Wirklich ahnungslos war man vor allem in der Baubehörde, die ganz überrascht tat, als sie von den geologischen Verhältnissen im Freihafen erfuhr und angeblich lange nicht verstehen konnte (oder wollte), warum bautechnische Details wie eine nachträgliche Pfahlgründung des “Wahrzeichens” nicht unbedingt etwas Gutes für den Haushalt der Freien und Hansestadt bedeuten.

Nun ja, eine Gruselgeschichte jagte die andere, und viele Jahre, nachdem das “Wahrzeichen” schon längst fest stehen sollte, steht nur eines fest: Es ist noch lange nicht fertig, dafür aber bereits fünf- bis siebenmal so teuer, wie veranschlagt (so genau kann das keiner mehr sagen und so genau möchte es wohl auch im Ernst keiner mehr wissen). Das Beste aber ist: Es wird das Wahrzeichen nach aller Voraussicht auch weiterhin Mehrkosten verursachen, nach dem Motto der Fleischerinnung, “Darf’s ein Scheibchen mehr sein?”.

Unlängst hatte man sogar festgestellt, dass das geplante Dach nach dem deutschen Baurecht gar nicht hätte genehmigt werden können, was in der einschlägigen Behörde offenbar erst auffiel, als der Bau bereits zur Hälfte fertig war; aber nun wird doch noch alles gut und man wird tatsächlich ohne Regenschirm in Deutschlands erste Open-air Konzerthalle  “Das Wahrzeichen” gehen können – irgendwann einmal – denn: Die Dachkonstruktion “soll sicher sein”.

Aber immerhin: Das Wahrzeichen hat Arbeitsplätze gesichert und/oder geschaffen!

Seit 2007 nämlich gibt es eine – selbstverständlich kommunale – sogenannte Elbphilharmonie GmbH, in der Christoph Lieben-Seutter seit Jahr und Tag am Programm für die Eröffnungsfeier plant und Spielpläne für die kommenden fünfhundert Jahre macht; Konzertbetrieb für ein Wahrzeichen, das es noch gar nicht gibt.

Selbstverständlich nur, um sich schon mal im internationalen Musikbetrieb ins Gespräch zu bringen; wenn man sich zur Lachnummer machen möchte, kann man nicht früh genug damit anfangen, oder?

Nun ist das mit Kunst und Kultur in Hamburg schon immer so eine Sache gewesen. Bis den Pfeffersäcken gegen Ende des 19. Jahrhunderts jemand verriet, das große Ölschinken grade très chique und en vogue sind, soll es in Hamburg ja praktisch keine bildende Kunst gegeben haben, zumindest keine öffentlich sichtbare.

Als die Hamburger schließlich kapiert hatten, wie rückständig sie auf dem Gebiet der schönen (und auch so gut wie aller anderen) Künste waren, steckten sie ganz schnell einen honorigen Bürger in Halskrause mit Talar und ließen dieses Sujet viele hundert Mal in Essig und Öl malen; immerhin: die Ölfarbe soll erstklassig gewesen sein, und die Fotografie galt als kleinbürgerliche Barbarei.

Es war für die Kunst ein Segen,

dass schon wenig später der Film erfunden wurde; davon kann man sich bei einem Besuch in der Dauerausstellung der Hamburger Kunsthalle überzeugen.

Bürgers und ihre Musen hatten dann solange Pause, bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine putzige Do-it-yourself Bewegung allüberall Bürgerhäuser, Stadteilzentren, Kunst- und Kulturfabriken und andere „alternative Projekte“ eröffnete, die dann dafür sorgten, die ästhetischen Standards ihrer “Zielgruppe” nachhaltig zu reformieren (deren Publikum hat noch nicht mal die naive Kunst verdient).

Liebe Freund_innen der alternativen Stadtteilkultur: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Von den “Literatur-Cafés” und “Filmhauskneipen” ganz zu schweigen, in denen es sich über einem Teller billiger “Pasta” so vorzüglich über all die Romane, Filme und Theaterstücke fachsimpeln lässt, die man irgendwie “besser” gekonnt hätte – wenn man bloß gekonnt haben würde (den letzten Halbsatz lässt man besser weg, sonst ist der gemütliche Abend gleich wieder im Eimer); Etablissements, neben denen “alternative” Kino-Ketten ihre Zelte aufgeschlagen haben (wo man gerne “Iron Sky”, “Inglorious Basterds” und die Filme des Lars von “I love Hitler” Trier zeigt bzw. gucken geht).

Das ist die Blüte der deutsch-alternativen “Stadteilkultur”: Wer einmal begriffen hat, wie er/sie den Förderantrag ausfüllen muss, kann mit diesem Wissen fast schon in die Rente gehen. Geprüft, ob die bewilligte kommunale Kohle überhaupt den zugesagten Zweck erfüllt, wurde und wird nur selten, und nur in Ausnahmefällen (also nur auf Anschiss – und welche Krähe hackt der anderen ein Auge aus?); oder dann, wenn sich etwas an den „politischen“ Seilschaften in der Behörde ändert, was in Hamburg so gut wie nie passiert, auch wenn es theoretisch immerhin möglich ist.

Und so kommt es nach über dreißig Jahren dazu, dass die deutlich überdurchschnittlich verdienenden Bewohnerinnen und Bewohner der heute angesagten “In-” und “Szene”-Viertel mit Kunst und Cülture derart  üppig versorgt sind, dass sie oftmals gar nicht wissen, wann sie diese ganzen öffentlich subventionierten Yoga- und Töpferkurse überhaupt besuchen sollen, während das übrige hamburgische Staatsgebiet als kulturelle Einöde darbt.

Aber es geht der “alternativen Stadtteilarbeit” 

eben dem eigenen Anspruch nach inzwischen auch gar nicht mehr darum, einfach nur mit Kindern zu töpfern, denn das könnte man ja überall tun. Sondern es geht gewissen “alternativen” Empfängern kommunaler Fördergelder offenbar vor allem darum, mit Kindern in den angesagten “In-” und “Szene”-Stadtvierteln zu töpfern “Stadtteilarbeit” zu machen. Und zwar auffallend “zufällig” genau dort, wo die “Stadtteilarbeiter_innen” selbst gerne “arbeiten und leben” würden; wo sie ihre Mittagspause verbringen, eine schicke Bluse kaufen, oder wenigstens einen Latte Macchiato schlürfen möchten.

Am Wunsch allein ist nichts verkehrt – nur warum sollte von allen denkbaren Lebensentwürfen ausgerechnet der “alternative” kommunal besonders gefördert werden?

Arbeiten und leben” geht in Harburg oder Wilhelmsburg eben (noch) nicht so gut, wie “anderswo”.

Denn wer gratis Töpferkurse nicht im schicken Hamburg-Ottensen anbieten könnte, müsste als “Stadtteilarbeiter_in” (m/w) womöglich in Zukunft jeden Tag zur Arbeit auf die vom sozialen Wohnungsbau gepeinigte Bornheide fahren – zumindest, wenn objektive Bedürftigkeit zum Kriterium für die Vergabe von kommunalen Fördermitteln gemacht werden würde; gar schröcklich wär’s! Da ist es doch besser, die Kinder “von da” setzen sich zwei Stunden in den Bus, nicht wahr, liebe “Stadtteilarbeiter_innen”? Dann lungern sie wenigstens nicht auf der Straße vorm Computer rum…

Davon einmal abgesehen: Es ist bemerkenswert, mit welcher Empörung etwa letztens im Golbekhaus jedes Ansinnen von sich gewiesen wurde, mal öffentlich zu machen, was mit all den vielen kommunalen Euronen passiert, die jedes Jahr auf dem Konto landen.

„Was soll denn der Scheiß?“

soll es da unlängst auf einer Diskussionsveranstaltung geheißen haben; der Strom kommt doch schließlich auch aus der Steckdose und außerdem haben wir das doch schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, immer so gemacht! So oder so ähnlich war dort die Stimmung, als es ans Eingemachte ging; verständlich, es stand wohl so manches private Finanzierungsmodell zusammen mit dem kommunalen auf dem Spiel “Prüfstand”.

Golbekhaus, meine Perle!

"Wohnen am Wasser"! Eigentumswohnungen? Ein Hotel? Oder noch ein Restaurant von Tim Mälzer?

Da jedes Verhalten sozial gelernt ist, muss man davon ausgehen, dass so manches “Zentrum für Stadtteilkultur” nicht erst seit gestern nur ausgesprochen ungern öffentlich davon berichtet, was es mit „seinen“ öffentlichen Geldern macht – oder eben nicht macht.

Wenn diese Leute, und das Goldbekhaus ist hier nur ein prototypisches Beispiel, sich und ihren sogenannten Anspruch auch nur im Ansatz ernst nehmen würden, wären sie schon lange, vor allem aber von sich aus auf die Idee gekommen, in den wirklich benachteiligten Stadtvierteln etwas “Stadtteilarbeit” zu machen.

So manche Zeit-Redakteurin a.D. liest einmal in der Woche in der Bücherhalle den Kindern etwas vor, ohne dass ihr die Freie und Hansestadt auch nur die Busfahrkarte bezahlt (was die in Rede Gestellte auch gar nicht wollen würde, by the way); aber es gibt natürlich so viele sozial benachteiligte Menschen in Winterhude.

Das ist alles nicht persönlich gemeint.

Es stellt sich lediglich die Frage, ob die gegenwärtige Förderungs- und Vergabepolitik dafür sorgt, dass das Angebot öffentlich geförderter Kunst- und Kultureinrichtungen überhaupt dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Oder ob man nicht viel eher Eulen nach Athen Gimpel nach Uhlenhorst trägt, während am Osdorfer Born, Kirchdorf-Süd und gleich um die Ecke vom Goldbekhaus, in Steilshoop, das Sozialisationsprodukt von dreißig Jahren River-Cola, Chio-Chips und Ego-Shootern zu bestaunen ist. Allein schon bei der Vorstellung, dortens ein wenig “Stadtteilarbeit” machen zu müssen, kommt einem doch gleich der biodramatische Rauke-Salat mit Parmesanstreifen hoch, nicht war, liebe “Stadtteilarbeiter_innen” (m/w)?

Aber solange der Grass das Gras so schön grün ist, möchte man in den „alternativen Projekten“ nichts davon merken, wo sie von gesellschaftlichem Nutzen wären; schon gar nicht freiwillig. Von Neu-Allermöhe (West) hatte man in der einschlägigen Szene bis letzte Woche nicht gewusst, dass es überhaupt existiert.

Und wie gesagt scheiterte besagte Diskussionsveranstaltung schon allein daran, dass man seitens der Empfäner_innen kommunaler Fördermittel inhaltlich gar nicht verstand, wie sich die Öffentlichkeit nur erdreisten konnte, über den Verbleib ihres Geldes informiert zu werden; was irgendwie zum üblichen Demokratieverständnis der “alternativen” Selbstbedienungs-Szene passt.

Während man sich gleichwohl vorbehalten möchte, das Wissen darum, wie man einen Anträge auf Fördermittel stellt, auch weiterhin als Betriebsgeheimnis der “alternativen Stadtteilarbeit” zu behandeln – sonst könnte ja jede/r kommen, und dann wäre es mit der Hegemonie an den Fleichtöpfen Ägyptens vorbei? Keine Sorge, liebe „Idealisten_innen der ersten Stunde“: Eure Finanzierungsmodelle sollen durch Seilschaften in die Kulturbehörde sehr gut abgesichert sein – heißt es (in Gerüchten)!

Was daran im öffentlichen Interesse ist,

erschließt sich vermutlich nur den unmittelbar Betroffenen dieser „Zusammenhänge“ selbst. Aber auch von all den Leuten, die nach eigenem Bekunden „das Altonaer Museum sind“, wurde nur eine extreme Minderheit jemals in den Ausstellungsräumen gesehen; was ich völlig verständlich finde, denn dessen Dauerausstellung wird durch wiederholte Besuche auch nicht interessanter.

Warum es “gut” und öffentlich förderungswürdig sein sollte, dass die kommunale Kohle erst durch den Stoffwechsel von “Stadtteilarbeiter_innen” (m/w) hindurch muss, bevor sie im Klo runtergespült wird, scheint unverständlich, so lange man die Funktion von “Stadtteilarbeit” nicht verstanden hat: Es ging dieser kommunalen Inwertsetzungsmaßnahme von vornherein allein darum, sich und ihre Protagonist_innen überflüssig zu machen.

In einem durch “Stadtteilarbeit” wiederaufgewerteten Stadtteil braucht man keine “alternativen” Projekte mehr, denn man hat dann jede Menge Eisdielen, Pizzerien und andere Formen verschrebergärtnerisierter “Urbanität”; gegen dieses Wissen hilft auch keine infantile Renitenz seitens der Antragsteller: Der Reformismus frisst seine Kinder_innen – und zwar völlig zurecht.

Beim großen Sprung nach vorne indes – London! Sydney! Los Angeles! – ist allem Anschein nach etwas schief gegangen, denn herausgekommen ist etwas, mit dem man höchstens in Herne, Remscheid oder Marl (die Stadt, die ein Busbahnhof ist) irgendein Aufsehen erregen könnte.

Aber egal, durch wessen Stoffwechsel sie geht, am Ende landet die Kohle im Klo – und warum sollten die Angestellten und Auftragnehmer von Hochtief nicht auch mal schick essen gehen? Sie sind schließlich noch lange genug tot, und was diese Baufirma am Hafen macht, ist doch auch “Stadtteilarbeit”, oder etwa nicht? Nur das “Format” ist anders.

Was nun die Bereitschaft angeht, sich angesichts derartiger Leistungen auf dem Gebiet der Cülture ein Wahrzeichen zu setzen, hat die Freie und Hansestadt sich ihr “Wahrzeichen” bereits gesetzt. Stellt die Bauarbeiten ein und lasst es, wie es ist, es kann alles nur noch schlimmer werden! Vielleicht tut Euch jemand den Gefallen, und steuert ein Flugzeug hinein, denn gut versichert wird’s doch wohl sein, das “Wahrzeichen”, oder etwa nicht? Ein Schelm, wer an 9/11 dabei denkt!

Wunstorf (somewhere anywhere everywhere in Germany) hat es richtig gemacht!

Wunstorf bestellte sich bereits vor dreißig Jahren einen putzigen Kuh-Brunnen für seine frischgebackene Fußgängerzone. In der Absicht, dem gesellschaftlichen Stoffwechsel ein Denkmal zu setzen und die Zirkulationssphäre auf Touren zu bringen (das muss ja kein Widerspruch sein, oder?).

Auch bei der Kunst ist es wichtig, was hinten rauskommt, nicht wahr, liebe Freie und Hansestadt?

Diesem in seiner ostentativen Blödheit geradezu rührenden Versuch eines ästhetischen Sinnangebotes ist dreierlei zugute zu halten: Es wurde 1) innerhalb der vorgesehenen Zeit fertig 2) zu den vorgesehenen Kosten (so sieht es allerdings auch aus) und  im Rahmen seiner Möglichkeiten erfüllt es 3) seine Aufgabe ganz tadellos.

Wenn nämlich – pünktlich zu den großen Ferien – der Abiturjahrgang für eine Packung Waschmittel zusammenlegt und sich denselben Spaß gönnt wie in jedem Jahr; der übrigens auch dadurch nicht witziger wird, dass man ihn wiederholt. Aber wann wäre es in Deutschland ausgerechnet bei der “Kultur” jemals um Originalität gegangen?