In einer lange nicht dagewesenen Volte frisst die bürgerliche „Moral“ derzeit mal wieder ihre Kinder: Die zukünftige Ex-Bundes-„Bildungs“-Ministerin Dr. Annette Shavan sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, sie habe auf jeder siebten Seite ihrer sogenannten Doktorarbeit beim Zitieren entweder nicht ganz wissenschaftlich gearbeitet, oder aus der Sekundärliteratur abgeschrieben. Und zwar überwiegend in der Absicht, den Eindruck zu erwecken, sie hätte Ausschnitte aus dem Oeuvre Freud tatsächlich gelesen (und verstanden).
Nun weiß die Bundes-”Bildungs”-Ministerin aus eigener Anschauung um die sozialen Schieflagen, auf denen das deutsche “Bildungs”-System basiert, die es reproduziert, und die es nicht nur nach Meinung der OECD einmalig in Europa machen. Die deutsche Bourgeoisie hat um ihre Fleischtöpfe herum Zäune und Gräben errichtet, die das produzieren, was später mit viel Aufwand korrigiert werden muss: jene sogenannten bildungsferne Schichten, die von Sozialpädagog_innen (m/w) aus gutem Hause und mit viel Idealismus „irgendwie“ resozialisiert und in den warmen Schoß der progressiven VolksGemeinschaft integriert werden müssen; was wohl eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und Ego-Therapie für jene Bürgerskinder der next generation darstellen soll, die nicht Papas Kanzlei oder Mamas Praxis übernehmen können/wollen.
Nun lässt sich nicht aus jedem Produkt deutscher „Bildungs“-Politik ein Fall für das Messi-Team von RTL machen, das den deutschen Unterschichten immer so telegen die Wohnungen renoviert, aber das weiß auch Dr. Annette, der die Gerüchte auf Vroniblog und Shavanplag einen Doppelnamen mit Haut goût anhängen wollen, zu Guttenberg-Shavan.
Dabei steht die Bundes-„Bildungs“-Ministerin mit ihrem mutigen Vorstoß ins Jenseits der wissenschaftlichen Freiheit – das richtig verstanden Freiheit von Wissenschaft heißen muss – an vorderster Front eines erbitterten Kampfes für mehr Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem:
Wie kann es aber auch angehen, dass Bundesminister_innen der akademische Lorbeer einer Promotion vorenthalten bliebe, nur weil sie gerne als Personen gelten möchten, die den Freud auch wirklich gelesen haben, den sie so gerne “paraphrasieren” (vulgo: abkupfern)?

Triumph des Wissens! Die Bundes-”Bildungs”-Ministerin, Frau Dr. Annette Shavan, hat gut Lachen, denn sie kann akademische Quellen in der Sekundärliteratur nicht nur selbstständig auffinden und “paraphrasieren”, sondern versteht sich nach Meinung von Experten (Vroniblog, Shavanplag) auch darauf, ihre Paraphrase als Produkt eigener geistiger Tätigkeit auszugeben.
Und hat Dr. Annettes Partei, die CDU, nicht bereits erst jüngt und anlässlich ihres Fraktionschefs im Berliner Abgeordnetenhaus bewiesen, wie fortschrittlich sie als moderne Großstadtpartei mit Vorwürfen umzugehen bereit und in der Lage ist, die man noch vor einer akademischen Generation als Betrug gebrandmarkt haben würde, und die heute allgemein kaum noch als eine Schlamperei oder gar Schummelei zu gelten scheinen, über die man etwas mehr als nur die Augenbraue krümmen würde?
Die moderne Großstadtpartei macht mobil (und nicht etwa nur Mars)!
Plagiatvorwürfe sind heute das Salz in der akademischen Suppe. Etwas, zu dem man/frau sich mutig bekennen kann - und gegen wen werden sie nicht erhoben? Sie sind, seien wir ehrlich, Genoss_innen, eine beliebte Strategie um Kritiker_innen zum Schweigen zu bringen.
Gegen wen sie nicht erhoben werden, der/die hat etwas falsch, gegen wen sie erhoben werden, der/die hat jedoch vom Klassenstandpunkt aus betrachtet etwas richtig gemacht – und irgendetwas hat ganz bestimmt sogar Frau Dr. Shavan richtig gemacht!
Die CDU als Akademie in eigener Sache
Selbstverständlich kann die Berliner CDU ihren Faktionschef von Plagiatsvorwürfen „freisprechen“, so viel sie will – sofern sie vom Dekanat oder Senat der Alma Mater dazu berufen wurde, an der Florian Graf seine sogenannte Doktorarbeit geschrieben haben will, hätte das in der Sache sogar Gewicht.
Anderenfalls haben Einlassungen in dieser akademischen Angelegenheit als genau das zu gelten, was sie sind: als Äußerungen einer „politischen“, zudem auch noch: beteiligten, Partei.
Als solche hat die Berliner CDU sich nunmehr recht unumwunden positioniert – nicht schlecht für eine Interessenvereinigung, in der man vom Sitz seiner allradgetriebenen Pfützenpanzer aus nur zu gerne davon fabuliert, „Sozialschmarotzer“ würden sich in Deutschland all zu üppige Sozialleistungen „erschleichen“.

Hilfe! Das “Erschleichen” von “Sozialleistungen” ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – ein Fall für Florian Graf (CDU)?
Nun ist es aber nur recht und billig, dass insbesondere Frau Dr. Annette Shavan sich für mehr Chancengleichheit für Bundes-„Bildungs“-Ministerinnen einsetzt, und wir vom Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin begrüßen diesen mutigen Schritt zu einer Befreiung der deutschen „Bildungs“-Politik von überkommenen akademischen Zwängen, die insbesondere bildungsfernen Schichten den Zugang in gesellschaftliche Führungspositionen unziemlich erschweren.
Chancengleichheit auch für Bundesministerinnen!
Wer kann sich denn nach zehn Jahren an einer ordentlichen deutschen Universität noch an irgendetwas erinnern, geschweige denn an die Einführungsveranstaltungen zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“? Wer zitierte je nach jenen Standards, die Umberto Eco in einem einschlägigen Standardwerk niedergelegt hat? Wer würde nicht Mal um Mal nachgucken müssen, wie Sekundär- und Primärliteratur in Zitaten und Literaturlisten ordentlich zu trennen sind?
Doktor_innen mit Klassenbewusstsein machen das einmal im Propädeutikum und auch da meist nur dem Tutor zuliebe, aber danach nie wieder. Welchen Sinn machen diese Regeln überhaupt? Das ist doch alles nur kleinlich und spießig, und da fehlt doch völlig die Geistesgröße von echtem heideggerschen Bio-Schrot und Korn!
Die Fußnote. Fußangel und Sargnagel des akademischen Bewusstseins
Hand auf Herz, Genoss_innen: Wer würde nicht gerne als jemand gelten, der seinen/ihren Freud nicht bloß gelesen, sondern auch verstanden hat?
Und schließlich: Wie viel wertvolle persönliche Lebenszeit geht an unseren höheren Bildungseinrichtungen auch heute noch verloren, weil wir uns an diese überkommenen bürgerlichen Formalismen halten; wertvolle Lebenszeit, die uns beim Aufbau des Sozialismus fehlt!
Darum muss es auch nicht verwundern, dass sogar die Profiteure_innen des falschen Ganzen, die Eliten in Gesellschaft und Staat, es unumwunden zuzugeben pflegen und sich mutig dazu bekennen, wenn sie zwei, drei Gläser Rotwein intus haben: “Ja, auch ich habe bei meiner ‘Doktorarbeit’ geschummelt – das macht doch jede/r!” Na dann prost, in vino veritas.
Lasst uns darum kämpfen, dass kein besonderer Mut mehr erforderlich sein muss, um sich in der deutschen „Bildungs“-Politik befreit zu bewegen – befreit von allen akademischen Zwängen und dem altmodischen, anmaßenden Vorurteil, dass man die Ideen, die man “kennt”, aus eigener Anschauung kennen sollte; ein Vorurteil, dass es bildungsfernen Schichten schwer macht, sich im warmen Schoß der progressiven VolksGemeinschaft zu etablieren.
Nieder mit der sozialen Kälte, der Kälte des Intellekts! Für mehr soziale Nestwärme und andere organische Gefühle an deutschen Universitäten!
Immerhin hatte Dr. Annette Shavan sich bereits schützend vor ihren Kollegen zu Guttenberg gestellt und musste erst zum Jagen getragen werden, als es darum ging, sein Ressort freizumachen. Sie hat sich bereits damals als aufrechte Streiterin für unsere gerechte Sache empfohlen!
Unter dem Druck der diversen Interessen- und Lobby-Verbände, vor allem der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft, musste sie dann aber doch einknicken und einen Lippendienst verrichten (natürlich nur einen thematischen) indem sie den ehemaligen Bundesverteidigungsminister pflichtschuldig, aber im eklatantesten Widerspruch zu ihrer persönlichen Überzeugung, kritisiert hat.
(Später hat ihr dann eine eiskalt lächelnde Merkelova, die kleine Simserin, die zu guttenbergsche Rücktritts-Nachricht auf ihrem ladyliken Handy gezeigt, und das ausgerechnet auf der CeBIT in Hannover - tja, Missbrauch hat eben viele Gesichter).
Die Kriminalisierung des Opfers zwingt uns zur Solidarität
Nun ist unsere aufrechte Streiterin für die Befreiung der Wissenschaften von überkommenen Normen sogar genötigt, sich mit dem Widerling und Scheusal zu treffen, das ihr in Form seines Hetzblogs „Shavanplag“ die Pistole auf die Brust gesetzt hat; zumindest, wenn man den Agenturmeldungen der zionistisch kontrollierten”deutschen” Journaille glauben mag.
Es steht zu vermuten, dass sich die Ministerin an einem ihr unbekannten Ort mit ihrem anonyme Erpresser treffen muss (an der Glienicker Brücke, oder im Café Kanzler, äh: Kranzler) um die Modalitäten der Bargeldübergabe zu besprechen; es wird ja nicht Frau Dr. Merkel selber sein, die überraschend zu diesem Blind-date erscheint, weil sie wieder mal in Sachen großer Flurbereinigung in ihrem Kabinett tätig werden möchte (Ramsauer, Ramsauer!!!).
Es droht noch schlimmerer Missbrauch
Nicht auszudenken, wenn dieser Shegetz einfach nur verlangen würde, dass die Ministerin die schmale Schrift „Über das Unbehagen in der Kultur“ sowie „Totem und Tabu“ auch mal lesen sollte, nachdem sie diese “Quellen” ihrer akademischen Meriten bereits so vollmundig “paraphrasiert” (vulgo: abgekupfert) haben soll; anhand von Sekundärliteratur. Aber: eine deutsche Doktorin und die „jüdische Wissenschaft“ - wo kämen wir da nur hin!
Bei Schriften dieses Autors packt uns bereits angesichts der Titel das Grausen, liebe VolksGenoss_innen, und wir rufen der Deutschen Frau Ministerin zu: Dr. Annette, halten Sie stand! Setzen Sie sich den zersetzenden Ideen des Doktors aus Wien nicht aus, sie werden Ihren gesunden VolksKörper vergiften!
Ein Schlusswort in eigener Sache
Es ist nur zu bedauerlich, Genoss_innen, dass wir auch weiterhin davon ausgehen müssen, dass Sigmund Freud seinen Doktortitel zwar nur “Über das Rückenmark niederer Fischarten”, akademisch gesehen aber völlig zurecht bekommen hat. Denn damals wurden Promotionen an den Instituten nämlich nicht nur gelesen, sondern sogar geprüft, aber diese barbarischen Zeiten sind in Deutschland zum Glück für immer vorbei.
Andererseits wollte Sigmund Freud auch niemals irgendwo Bundesminister werden, ob nun für “Bildung” oder ein anderes Ressort.











Sophist X
Mai 4, 2012
Diesem plädoyer für freiheit der forschung ist wenig hinzuzufügen. Wie überall ist auch hier größter wert auf freiheit zu legen.
Aber wie überall muss auch hier vor den folgen falsch verstandener freiheit gewarnt werden. Frau genossin shavan nahm sich die freiheit, ein thema für ihre doktorinnenarbeit zu wählen, das zum klassenkampf wenig beizutragen vermochte und als logische konsequenz war statt eines intellektuellen feuerwerks nur eine schlampert zurechteditierte zitatensammlung das ergebnis.
Das beispiel shavan zeige allen angehenden akademikern, dass eine abkopplung vom geist unserer zeit, der ein revolutionärer geist ist, zu vergeblichem bemühen und moralischem scheitern führen muss!
Wirklichen forscherdrang kann man nicht mit den verstaubten schriften des kleinbürgerlichen bildungsidols freud wecken, der sich in besagtem unbehagen in der kultur zu unqualifizierten ausfällen gegen die gesetzmäßige entwicklung der gesellschaften zum kommunismus hinreißen ließ.
ZITAT:
Aber seine [des kommunismus'] psychologische Voraussetzung vermag ich als haltlose Illusion zu erkennen.
ZITAT ENDE
Hätte annette diese schrift wirklich und wirklich aufmerksam gelesen, hätte sie spätestens bei dieser passage die reaktionäre fratze des kryptozionistischen rosstäuschers freud entlarvt gesehen und hätte sich ein thema für ihre dissertation gesucht, das zwar beim smalltalk auf dem bundespresseball weniger eindruck schinden würde, aber den wahren erfordernissen unserer zeit und den bedürfnissen der massen besser entsprochen hätte, etwa marxismus/leninismus, moderne nähwirkverfahren oder bierbrauen.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
Mai 4, 2012
Ich darf Ihre kluge Direktive zitieren,
lieber Genosse steinzeitmarxist …
… immer wieder herzinniglich erfreut, dass Sie schon durch Ihren Namen die historischen Wurzeln des Marxismus-Leninismus dort verorten, wo die proletarische Revolution ihren Ursprung hat: in den behaglichen Einraumwohnungen der Steinzeit, wie sie auch von den Architekten der segensreichen DDR originalgetreu nachgebildet wurden — bis zur Usurpation des Arbeiter- und Bauernparadieses durch blutsaugerische Liberale und sonstige Kapitalisten.
Sie schreiben:
Lasst uns darum kämpfen, dass kein besonderer Mut mehr erforderlich sein muss, um sich in der deutschen „Bildungs“-Politik befreit zu bewegen – befreit von allen akademischen Zwängen und dem altmodischen, anmaßenden Vorurteil, dass man die Ideen, die man “kennt”, aus eigener Anschauung kennenLasst uns darum kämpfen, dass kein besonderer Mut mehr erforderlich sein muss, um sich in der deutschen „Bildungs“-Politik befreit zu bewegen – befreit von allen akademischen Zwängen und dem altmodischen, anmaßenden Vorurteil, dass man die Ideen, die man “kennt”, aus eigener Anschauung kennen sollte; ein Vorurteil, dass es bildungsfernen Schichten schwer macht, sich im warmen Schoß der progressiven VolksGemeinschaft zu etablieren.
Unverkennbar hatten Sie dabei unsere verdiente Genossin Anjeta Schavan im Visier, die sich an einer mediokren Priovinzuniversität nicht entblödete, in einer wissenschaftlichen Arbeit den Zionisten Sigismund Freud zu preisen. Zweifellos ein Plagiat, denn dieser Erfinder der schmauchlosen Gehirnwäsche war bereits 1930 “Im weißen Rössl” über Gebühr gelobt worden:
Als Sigi in der Wiege lag, da war es schon zu seh’n:
Das Kind wird wunderschön wie’n Standbild aus Athen!
Die Männer wurden grün vor Wut, die Mädchen in der Stadt,
Die sagten: Nur kein Neid! Wer hat, der hat!
Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist?
Was kann der Sigismund dafür, daß man ihn liebt?
Die Leute tun, als ob die Schönheit ein Vergehn ist -
Man soll doch froh sein, daß es sowas Schönes gibt.
Was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist?
Der Sigi ist nun mal ein süßer Kavalier,
Und daß er immer bei den Damen gern geseh’n ist,
Was kann der Sigismund, der Sigismund dafür?
Zumal die Genossin Anjeta hier vom Librettisten Robert Gilbert (recte Robert David Winterfeld; kein Zionist, sondern ein früher Spartakist) wörtlich abgeschrieben hat, verging sie sich am geistigen Eigentum des Sozialismus; denn der Genosse Gilbert ist erst 1978 gestorben.
Alles andere gehört sowieso dem Proletariat, zum Nulltarif. Hätte die Genossin Anjeta den hugenottischen Renegaten Sarrazin plagiiert, wäre sie nach revolutionärer Auslegung des sogenannten Ureberrechts ex obligo, ideologisch aber mehr als fragwürdig.
So oder so: Ich erwarte Anjeta Schavan stündlich hier in Workuta, wo sie ihrer Dissertation einen empirisch erforschten Appendix über das Liebesleben der Filzläuse hinzufügen kann, der ihr den Doktortitel erhalten wird.
steinzeitmarxist
Mai 5, 2012
Werter Sophist X, werter kyrillischsprachlicher Genosse aus Wortuka, werte und verheerte Genoss_innen (m/w) allerlei Geschlechtlichkeiten:
zunächst einmal erhellten Dank für den Beitrag zur kritischen Diskussion des Oeuvre Freud (das Oeuvre Shavan scheint ja jenseits mancher Möglichkeit zu rationaler Kritik zu stehen), das vom Klassenstandpunkt aus betrachtet selbstverständlich negativ abschneiden musste.
Solange man über die Klient_innen der klassichen Analyse (es gibt sie wohl noch immer?) wenigstens ein paar Scherze in der Harald-Schmidt-Show hätte reißen können, schien eine kommune, wenn schon nicht kommunistische, Utopie zumindest den Möglichkeiten nach der Analyse inhärent; doch diese Zeiten sind nun leider für immer vorbei (mangels kapitalistischer Verwertungsmöglichkeiten von Harald Schmidt, vulgo: mangels Quote).
Aber irgendein Hobby braucht schließlich jede/r, und im Vergleich zu Ikebana scheint die Analyse ein relativ ungefährlicher Freizeitspaß zu sein. Und der nach Wilhelm Reich, nein: Wilhelm Busch, Loriot und Max Goldt vierte Maître de plaisir teutonischer Lustbarkeiten wird dem schönen Sigismund aus Wien zustimmen, wenn letztgenannter behauptet: Wer hat, der hat (und wer nicht mehr hat, der hat eben nicht mehr).
Eines jedoch verdient festgehalten zu werden: Nicht nur die Ursprünge der klassenbewussten Utopie sind in der gendereffizienten und klimaneutralen Einraumbehausung Typ “Höhle” zu suchen – sondern diese ist auch das Ziel all unserer real-revolutionären Bemühungen (eine Utopie, welche durch das real-sozialistische Glück im Winkel nur kurzfristig und auf zu hohem Niveau der Entfaltung der gesellschaftlichen Produktivkräfte vorweggenommen werden konnte)!
Les extrêmes se touchent, die Extrema berühren sich, wie man/frau im stets progressiven Fronkraisch zu sagen pflegt. Warum soll es beim Kommunismus (ob nun mit K oder C, da wollen wir nicht zimperlich sein) anders sein? Dass die gegensseitige Diskriminierung von Vergangenheit und Zukunft auf deren beiderseitige Kosten vom Klassenstandpunkt aus betrachtet gleich als erstes abgeschaft gehört, ist völlig evident.
Diese kommunistische Utopie begrenzt allein der akute Mangel an Höhlen, der auf seine künstliche Verknappung hin zu untersuchen wäre – occupy Höhle! (Mit der Primatenpartei)