Olympia-Rudererin: Kein sex mit nazis?

Posted on August 6, 2012 von

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Kein-Sex-mit-Nazis-Synthese

Zugegeben: Als wir den namen Drygallah zuerst in den Sportmeldungen hörten, dachten wir: Oh schön, im deutschen ruderkollektiv ist auch eine sportlerin mit migrationshintergrund aus den islamischen ländern, aber wir wurden böse enttäuscht. Ihr name steht für einen dunklen fleck auf der weissen weste der deutschen olympischen sportbundes, seit bekannt wurde, dass sie viel mehr kontakt zu rechtsextremen hat, als bislang bekannt war: Ihr eigener freund war landtagskandidat der rechtsextremistischen, faschistischen, rasssistischen und gewaltverherrlichenden NPD. Ihr freund kann von uns aus antizionistischer aktivist oder auch frau sein, aber niemals nazi. Hier haben neben der sportlerin selber gleich mehrere personen und institutionen versagt.

Die sportverbände verschließen in ihrer gier nach medaillengold noch immer die augen vor mangelhafter demokratischer orientierung ihrer sportler*innen. Die polizei wußte von der problematik ihrer ehemaligen anwärterin und ächtete Drygalla trotzdem nie. Da keimt der verdacht auf, daß gerade nazis als polizeianwärter gern gesehen sind! Und die politik versäumte, ein flächendeckendes und für antifaschist*innen zugängliches rechtsextremistenregister zu erstellen, mit dem jeder die problem- und schadpersonen in seinem (sportlichen) umfeld frühzeitig identifizieren und boykottieren kann.

Wir können ja mal überlegen, was geschehen wäre, wenn dieser skandal von den wachsamen organen des antifaschistischen kampfes nicht aufgedeckt worden wäre. Dann hätten wir eine faschistin, die ihre sportlichen erfolge propagandistisch ausgenutzt hätte, um die tumbe ideologie von der angeblichen überlegenheit ihrer rasse zu verbreiten. Möglicherweise hätte sie sogar republikflucht begangen;  auch das ist vorgekommen bei sportlern, die eine undemokratische gesinnung haben.

Wir sehen also: Die kriminelle verniedlichung des problems seitens der sportvereine ist völlig fehl am platze. Es ist auch keine sippenhaft, von einer sportlerin, die ja ein vorbild sein soll, courage und damit die berücksichtigung des grundsatzes “Kein sex mit nazis zu fordern.

Dieser grundsatz ist kein widerspruch zur wissenschaftlichen erkenntnis der marxistischen sexualpsychologie, dass faschismus gerade durch die sexualneurosen entsteht, wenn menschen ihre sexualität nicht ausleben können. Es soll nämlich durch den sexboykott aller demokratischen kräfte gegen nazis erreicht werden, dass sie in ihrem triebstau den faschismus auf die spitze treiben, bis er aus sich selbst heraus zusammenfällt oder zumindest nicht an folgende generationen weitergegeben werden kann.

Denn überlegen wir mal weiter, was passiert, wenn sich ihr nazifreund mit ihr fortpflanzen kann: Es entstehen kinder, die mangels migrationshintergrundes keine toleranzorientierung haben und auch nicht bekommen werden, denn wer sich mit einem nazi als freund einlässt, beweist, dass sie lieber ein blondes dummchen sein will als eine wachsame hüterin des gedankens der sportlichen völkerverständigung im solidarischen kampf gegen kommerz und kapital.

Wir möchten deswegen alle unsere leser*innen erinnern: Wenn ihr nazis kennt oder jemanden kennt, der mit einem nazi liiert ist oder war, dann meldet diese personen an das lokale antifabüro weiter! Da gibt es keine verjährung! Faschismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen! Und zwar das schlimmste von allen!

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