Zugegeben: Als wir den namen Drygallah zuerst in den Sportmeldungen hörten, dachten wir: Oh schön, im deutschen ruderkollektiv ist auch eine sportlerin mit migrationshintergrund aus den islamischen ländern, aber wir wurden böse enttäuscht. Ihr name steht für einen dunklen fleck auf der weissen weste der deutschen olympischen sportbundes, seit bekannt wurde, dass sie viel mehr kontakt zu rechtsextremen hat, als bislang bekannt war: Ihr eigener freund war landtagskandidat der rechtsextremistischen, faschistischen, rasssistischen und gewaltverherrlichenden NPD. Ihr freund kann von uns aus antizionistischer aktivist oder auch frau sein, aber niemals nazi. Hier haben neben der sportlerin selber gleich mehrere personen und institutionen versagt.
Die sportverbände verschließen in ihrer gier nach medaillengold noch immer die augen vor mangelhafter demokratischer orientierung ihrer sportler*innen. Die polizei wußte von der problematik ihrer ehemaligen anwärterin und ächtete Drygalla trotzdem nie. Da keimt der verdacht auf, daß gerade nazis als polizeianwärter gern gesehen sind! Und die politik versäumte, ein flächendeckendes und für antifaschist*innen zugängliches rechtsextremistenregister zu erstellen, mit dem jeder die problem- und schadpersonen in seinem (sportlichen) umfeld frühzeitig identifizieren und boykottieren kann.
Wir können ja mal überlegen, was geschehen wäre, wenn dieser skandal von den wachsamen organen des antifaschistischen kampfes nicht aufgedeckt worden wäre. Dann hätten wir eine faschistin, die ihre sportlichen erfolge propagandistisch ausgenutzt hätte, um die tumbe ideologie von der angeblichen überlegenheit ihrer rasse zu verbreiten. Möglicherweise hätte sie sogar republikflucht begangen; auch das ist vorgekommen bei sportlern, die eine undemokratische gesinnung haben.
Wir sehen also: Die kriminelle verniedlichung des problems seitens der sportvereine ist völlig fehl am platze. Es ist auch keine sippenhaft, von einer sportlerin, die ja ein vorbild sein soll, courage und damit die berücksichtigung des grundsatzes “Kein sex mit nazis zu fordern.
Dieser grundsatz ist kein widerspruch zur wissenschaftlichen erkenntnis der marxistischen sexualpsychologie, dass faschismus gerade durch die sexualneurosen entsteht, wenn menschen ihre sexualität nicht ausleben können. Es soll nämlich durch den sexboykott aller demokratischen kräfte gegen nazis erreicht werden, dass sie in ihrem triebstau den faschismus auf die spitze treiben, bis er aus sich selbst heraus zusammenfällt oder zumindest nicht an folgende generationen weitergegeben werden kann.
Denn überlegen wir mal weiter, was passiert, wenn sich ihr nazifreund mit ihr fortpflanzen kann: Es entstehen kinder, die mangels migrationshintergrundes keine toleranzorientierung haben und auch nicht bekommen werden, denn wer sich mit einem nazi als freund einlässt, beweist, dass sie lieber ein blondes dummchen sein will als eine wachsame hüterin des gedankens der sportlichen völkerverständigung im solidarischen kampf gegen kommerz und kapital.
Wir möchten deswegen alle unsere leser*innen erinnern: Wenn ihr nazis kennt oder jemanden kennt, der mit einem nazi liiert ist oder war, dann meldet diese personen an das lokale antifabüro weiter! Da gibt es keine verjährung! Faschismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen! Und zwar das schlimmste von allen!











politbuerokrat_in
August 6, 2012
Es ist schon schlimm genug, dass im wort rechtSEXtremismus schon SEX drin ist. >:(
Stasipaul
August 7, 2012
politbuerokrat_in,
es ist gut, dass Du aus dem Sommerschlaf erwacht bist. Es wurde auch höchste Zeit.
Ich sage nur eines: sowas hätte es bei uns früher nicht gegeben. Aber heute, ist das kein Wunder. Keine Zucht, keine Ordnung. Auch die antiimperialistische Wachsamkeit hat sehr nachgelassen.
Kein ABV mehr, kein Hausbuch: da kann sowas schon schnell passieren.
Es ist gut, dass wir im Deutschen Olympischen Sportbund und bei der Polizei sowie an verschiedenen Stellen in der Politik unsere Maulwürfe zu sitzen haben.
Erfreulich ist auch, dass auf unsere Schläfer, unsere 5.Kolonne in den Medien und den Foren sowie in der Bloggerwelt noch Verlass ist. Selten habe ich so viele sozialistische, weil antifaschistische Kommentare gelesen.
Bravo Genossen. Seid auch weiterhin wachsam und wehret den Anfängen.
Der Sozialismus siegt! Rot Front!
Stasipaul
Karl Eduard
August 8, 2012
Ha. Ha. “Wenn Ihr Nazis kennt.” Meine Güte, wer wird denn freiwillig zugeben, der jemanden kennt, der schon mal Klamotten von Thor Steinar getragen hat, da kann man sich ja gleich selbstbezichtigen, Nazi zu sein. Denn wie wir gelernt haben, aus der sozialistischen Presse, solch Gedankengut färbt immer ab und bleibt nicht folgenlos. Wenn also eine Ruderin einen Freund hat, der so etwas ist, dann schwängert seine Ideologie natürlich auch die gemeinsame Luft, die beide atmen, wenn sie, beispielsweise, gemeinsam zu Abend essen oder sich im Bette von ihren Rudererfolgen erzählen. Nazismus ist wie Ebola oder Milzbrand. Der wird durch die Luft oder Tröpfcheninfektion übertragen. Da sollte man besser keinen Nazi kennen.
florian_geyer
August 8, 2012
ist das jetzt satire?
Sophist X
August 8, 2012
Ich unterstütze die fortschrittliche schreibung des berufes der nazisexkriminellen person als rudererin. Eine ruderin in der schreibweise, wie sie von leider manchmal unkritischen genossen des medienkombinats benutzt wird, wäre hingegen eine frau, die als ruder wirkt, wofür es aber bisher keine planstellen gibt.
Иосиф Виссарионович Джугашвили
August 9, 2012
Brüder und Schwestern in
ChristoLenin,ich befehle hiermit die sofortige Rehabilitierung der Genossin Rudererin. Nach zuverlässigen Informationen aus linientreu revolutionären Kreisen, die ich mir nach Workuta telegraphieren ließ, hat sie den Rudersport nur erlernt, um den geilen Böcken der Nazihorden auf dem Wasserwege zu entfliehen. Andere Fluchtwege waren ihr verwehrt, da das faschistische Geschmeiß die Herrschaft über die Straßen der sogenannten Bundesrepublik errungen hat, darin unwissentlich und unschuldig unterstützt durch fortschrittliche Gegendemonstranten.
Es ist mir ein Herzensanliegen, darauf hinzuweisen, dass auch der Name der Genossin, Nadja Drygalla, eine untadelig osteuropäische, werktätige Ahnenreihe offenbart: ein Grund mehr, sie wieder im Schoß unserer segensreichen Bewegung aufzunehmen. Auch die treuen Kader der Staatssicherheit, denen ich dieses exkulpierende Dossier verdanke, treten dafür ein.
Ich erwarte die ungesäumte Befolgung meiner Direktive.
Mit kommunistischem Gruß aus Sibirien,
Euer Jossif
Stasipaul
August 9, 2012
“ist das jetzt satire?
Hallo Genosse Geyer,
wie kommst Du denn darauf?
Stasipaul
August 9, 2012
Hier sind Sabotteure am Werk!
Immer wieder verschwindet der Eine oder Andere Kommentar von mir im Nirvana.
Wenn das so weiter geht, dann muss ich leider ganz Oben Meldung machen.
ostseestadion
August 10, 2012
Hinter vorgehaltener Hand kreisen schon Gerüchte, sie soll angeblich nie IM_In gewesen sein.
Ekelhaft!
Stasipaul
August 10, 2012
Hallo Genosse Sophist X,
die sozialistisch richtige Schreibweise ist: “Ruderin”.
Dank unserer konspirativen Tätigkeit beim Duden ist es unserem OibE gelungen diese Schreibweise durchzusetzen.
Glaubst Du nicht?
Guckst Du hier:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Ruderin
Zu dieser Maßnahme sahen wir uns gezwungen, weil unsere verdienten Altkader das Wort “Rudererin” nicht aussprechen konnten. Ihnen ist dabei immer das Gebiss aus dem Gesicht gefallen, weil natürlich das Kukident des Klassenfeindes, aus verständlichen Devisengründen, nur der Nomeklatura zur Verfügung gestellt werden konnte.
Mit sozialistischen Gruß
Stasipaul
(Instrukteur im Untergrund)
Иосиф Виссарионович Джугашвили
August 23, 2012
Ich erwarte, nun letztmalig, die Vollzugsmeldung bezüglich meíner Direktive vom 9. August.
Genossen!
Wollt ihr die verdiente Aktivistin Ruder
erin tatsächlich den nur am Rücken und unter den Achseln behaarten Kahlkopf-Primaten überlassen? Ich muss mich sehr wundern; auch meine bewährten (und an den richtigen Stellen behaarten) Traktoristinnen finden eure Haltung erschreckend wenig linientreu. Gilt meinSchnauzbartWort denn außerhalb Sibiriens nicht mehr?Seid gewarnt: Dies könnte für euch schmerzliche Folgen haben — obwohl ich im Sommer gewisse Entgleisungen auf dem von proletarischem Schweiß unzerstörbar errichteten Bahndamm unserer Bewegung gelegentlich durchgehen lasse. Der letzte Schauprozess ist noch lange nicht gelaufen.
Bedenket füglich und marxistisch-leninistisch, wie es sich ziemt: Diese junge Sportlerin, anmutig wie alle werktätigen Komsomolzen, hat ihre sozialistische Jungfräulichkeit und Muskelkraft vor testosteronplatzenden faschistischen Vergewaltigern nur im reaktionären Westen zu bewahren vermocht, was ihre Republikflucht post festum rechtfertigt.
Um so mehr, als die notorische sittliche Verkommenheit der
Weltjugendspieleolympisch-kapitalistischen Doping-Messe in London sowohl in männlichen als auch weiblichen Teilnehmern solch unglaubliche Mengen an Testosteron freigesetzt hat, dass die Themse aufgrund erigierter Seegrashalme nicht mehr schiffbar ist.