unsere hilde, ein leben für die sozialistische gerechtigkeit

Dr. Hilde Benjamin und der Präsident des Obersten Gerichts, Kurt Schumann, in einer Prozesspause beim Studium der Akten gegen Otto Haag, der wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang vor Gericht stand.

Der 1. Strafsenat des Obersten Gerichts der DDR setzte am Vormittag des 9. Juli 1963 die Verhandlungen gegen den des millionenfachen Mordes Angeklagten Staatssekretär des Bonner Bundeskanzleramtes, Dr. Globke, fort. Hilde Benjamin, Minister der Justiz der DDR, (rechts) im Gespräch mit Friedel Malter, Vorsitzende des Komitees zum Schutze der Menschenrechte vor Beginn des 2. Prozeßtages. Am 23. Juli 1963 wurde Globke in Abwesenheit zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Das Gericht stützte sich nicht nur auf das Strafgesetzbuch der DDR, sondern auch auf Artikel 6 des Londoner Statuts für den Internationalen Militärgerichtshof gegen die deutschen Hauptkriegsverbrecher vom 8. August 1945.

Im Rahmen der Prozesse gegen die aus den Internierungslagern übernommenen Kriegsverbrecher und Nazi-Aktivisten begannen am 20.6.1950 im Rathaussaal Waldheim/Sachsen die ersten Verhandlungen. Zahlreiche Delegationen der Betriebe, sowie Vertreter der in- und ausländischen Presse nehmen an diesen Prozessen teil. Hauptverhandlung am 23.6.1950 gegen Friedrich Beyerlein, aus Dresden, 51 Jahre alt, Vorsitz: Landrichter Schmiege. B. wurde überführt, als Kriminalsekretär bis 1939 und von 1940-1944 bei der Gestapo in Polen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegangen zu haben. Das Urteil lautet auf Todesstrafe. Im Zuhörerraum während der Verhandlung, der als Ehrengast die Vizepräsidentin des Obersten Gerichts, Frau Hilde Benjamin (vorn rechts), beiwohnte.

Schlussphase im Dessauer Millionenschieber-Prozess unter den wachen Augen unserer Hilde (Vorsitzende!) am 29.04.1950 vor dem ersten Strafsenat des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik im Landestheater Dessau gegen den ehemaligen Minister für Arbeit und Sozialwesen in Sachsen-Anhalt, Dr. Leo Herwegen und seine Mitangeklagten wegen Sabotage der Überführung des Konzerns der Deutschen Continentalen Gasgesellschaft in das Eigentum des deutschen Volkes. Den Prozeß führte die Vizepräsidentin des Obersten Gerichts Hilde Benjamin. Herwegen wurde gemeinsam mit dem zweiten Hauptangeklagten, dem stellvertretenden Wirtschaftsminister Willi Brundert am 29. April 1950 wegen illegaler Wertpapiertransaktionen zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren verurteilt. Neben Herwegen und Brundert wurden sechs weitere Angeklagte verurteilt.

Wilhelm Pieck empfängt unsere Hilde in Schloss Schönhausen

Der Minister für Justiz Dr. Hilde Benjamin sprach in Steinpleis, Kreis Werdau, vor rund 200 Teilnehmern an der Jugendweihe und beantwortete viele Fragen der Jugendlichen.

Frauenkongress der DDR in der Dynamo-Sporthalle Berlin, Hauptstadt der DDR.

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