koch ist ein faschist

Posted on Januar 23, 2010 von

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das autorinnenkollektiv dr. hilde benjamin solidarisiert sich mit den genossinnen von der bewegung morgenlicht, deren revolutionäre entschlossenheit angesichts der skandalösen äußerungen des hessischen ministerpräsidenten über eine arbeitsverpflichtung für hartz-IV-opfer als völlig verständlich und angemessen erscheinen muss.

zum einen ist es unerträglich, wie bei jenen nicht klassenbewussten proletariern,  bei denen im zustand des hartz-IV-empfangs mehr denn je durch die bürgerliche gesellschaft und die kapitalistische verwertungslogik anerzogene selbstvorwürfe, schamgefühle oder falsche solidaritäten zum tragen kommen, und kochs forderungen diese auch noch bestärken, indem er ihnen sagt, es wäre richtig, sich statt die solidaritätsleistung der gemeinschaft freudig anzunehmen lieber um fremdbestimmte arbeit zu bemühen.

zum anderen zeigen gerade die aktivitäten der genossinnen von der bewegung morgenlicht (deren name wohl von den national-sozialistischen griechischen kameradinnen von der „goldenen morgenröte“ inspiriert ist?) sowie gleich gesinnte fortschrittliche exponentinnen der revolutionären avantgarde, dass das nichtbemühen um fremdbestimmte arbeit auch gar nichts mit faulheit oder trägheit zu tun hat.

wer die kreativität, die akribie und die einsatzfreude betrachtet, mit der sich die allergikerinnen fremdbestimmter arbeit innerhalb der kritischen intelligenz in ihrer muße ans werk machen, um sich zb in eigenregie zu freiberuflichen sprengmeisterinnen weiterzubilden, kann nur zu dem schluss kommen, dass roland koch ein menschenverachtender und von bigotten bürgerlichen vorurteilen zerfressener faschist ist!

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