Wir wehren uns gegen angriffe!

Posted on April 8, 2010 von

10


Beim spiegel konnte man gestern von der verurteilung eines grenzverletzters in nordkorea zu schadenersatz am staat in form von 8 jahren arbeitslager lesen. Was der artikel verschweigt: Der grenzverletzer ist kein einzeltäter. Er ist teil einer organisierten kampagne ideologisch verblendeter feinde von wissenschaft, aufklärung, fortschritt und sozialer gerechtigkeit. Das sieht man daran, dass seine papistischen spiessgesellen jetzt, da der demokratische nordkoreanische staat seine gutmütigkeit nicht länger ausgenutzt sehen will und sich wehrt, ihre heuchlerischen krokodilstränen vergiessen. In einer dokumentation des wdr kann man schon am anfang sehen, dass die grenzverletzer über leichen gehen:

Offensichtlich wird hier von gewissenlosen christen ein ausbeuterisches geschäft mit der republikflucht gemacht, dass ganz hinterhältig die freundschaftlichen beziehungen zwischen dem nordkoreanischen und dem chinesischen volk ausnutzt. Die verbrechen sind mannigfaltig: Zunächst werden der nordkoreanischen gesellschaft für den aufbau des landes dringend benötigte arbeitskräfte entzogen. Dann wird seitens des aufnahmelandes –das separatistische südkorea– eine diskriminierung aufgrund der politischen einstellung durchgeführt, denn aufgenommen werden nur nordkoreaner, die den geliebten führer für einen imaginären gott hassen und deswegen fliehen, niemals aber partei- und volkstreue koreanerInnen. Als westliche länder christliche flüchtlinge aus dem irak aufgenommen haben, haben sie dieselben verbrechen begangen. Wer gedanklich im destruktiven kapitalistischen denken verwurzelt ist, kommt natürlich leicht auf den gedanken, aus seiner ausbildung, die er nur durch die unterstützung der gesellschaft erhalten hat, den größtmöglichen profit schlagen zu wollen. Anschließend blendet er ganz undankbar seine verantwortung für sein volk aus, und begibt sich in das land, das ihm am meisten bezahlt, obwohl sein heimatland ihn am meisten braucht. Wenn dadurch nur kapitalistische gesellschaften kaputtgehen, wäre das ja nicht so schlimm, da ihnen ja der sozialismus folgen wird. Wenn die industriebosse diesen mechanismus allerdings zum kampf gegen eine demokratische regierung benutzen, dann ist das skandalös.

Zum glück hat der weise und geliebte führer kim jong il vorkehrungen getroffen, dass zumindest nicht das geld republikflüchtig werden kann: Es ist im ausland wertlos. Im nächsten teil der dokumentation werden die unverantwortlichen methoden der schleuser, insbesondere mit zwangsbekehrung zum aberglauben, angesprochen:

Im dritten und vierten teil wird grausame kindesmisshandlung dokumentiert:

Der schluss bringt die ernüchterung der verführten nordkoreanerInnen: Sie sind in einem kapitalistischen land und arm. Die verhießene freiheit war ein trugblid. In wahrheit gibt es keine freiheit gegen die gesellschaft und ohne soziale sicherheit. Immer gejagt vom markt und vom zwang, geld verdienen zu müssen, ist eine freie entfaltung der persönlichkeit so wie in nordkorea nicht möglich.

Advertisements