textile aggression

Posted on April 20, 2010 von

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In letzter zeit häuften sich die fälle, in denen falsche bekleidung zu aggressionen geführt hat. Schuld daran sind die träger der falschen bekleidung. Beispielsweise haben in der frontstadt des antifaschistischen kampfes innerhalb weniger tage linke aktivistInnen die aggressionen durch das tragen von schwarzen thor steinar-jacken mit friedlicher gegengewalt abwehren müssen. Die schuldigen jackenträger redeten sich dann mit ihrer unkenntnis der nazisymbolik heraus, um die schwarz bejackten antifaschistInnen als aggressoren darzustellen. So haben sie ein zweites mal die opfer verhöhnt, wie es sonst nur anhänger der klerikalfaschistischen prügelbischöfe mit ihren unschuldsvermutungen machen.

Geschmacklose trophäe: Ein bundeswehrsoldat hüllt sich in eine kufiya, die er durch leichenfledderei an einem von ihm ermordeten talibanaktivisten hat.

Ein anderes beispiel ist ein bundeswehrsoldat, der eine kefiya von einem talibanaktivisten geplündert hat, um eine geschmacklose siegestrophäe davonzutragen. Daraufhin wurde von der antifa pankow ein protestschreiben verfasst, weil durch dieses tuch wieder ein deutscher soldat wie unter der nazi-herrschaft seinen antisemitismus dokumentiert. Dem hat sich das hauptquartier der isaf in kabul angeschlossen und sich entschieden, die bundeswehr dazu zu bringen, ein fortschrittliches antiantisemistisches zeichen zu setzen und sich von traditionalistischen beharren auf deutschtümelnder militaristischer auftragsführung und in einen konkreten einsatz trotz bedenken seitens der offiziere des tätervolkes befohlen. Das antiantisemitische daran ist das historische beispiel.

Der us-faschismus ist uns nur recht, um die deutschen und ihren nazi-faschismus auszurotten. Und kein wort von teufel und beelzebul, die gibt es nämlich nicht!

Das fortschrittliche daran ist dreifach: Erstens das beispiel des grossen führers stalin, der ja auch den grossen vaterländischen krieg mit angriffen ohne eigene deckung und hohen heldenhaften verlusten in den eigenen reihen gewonnen hat. Ausserdem wird bekräftigt, dass den freiheitseinschränkenden tabus eines gottes, der nicht existiert und ausserdem antisemitisch ist, weil er das historische beispiel bestraft hat, kein respekt gezollt wird. Drittens sind vier mal mehr eigene soldaten gestorben als durch die sexualrevolutionäre tat könig davids an uria. Das unterstreicht die überlegenheit der modernen demokratie gegenüber der monarchie. Das säubern des eigenen landes von reaktionären kräften ist bekanntlich ein sozialer grund für den afghanistaneinsatz. Deswegen wird den befreiungs- und klimaaktivistInnen der taliban auch immer 24 stunden im voraus gesagt, wo sie die bundeswehr treffen können.

Man sollte deutsche soldaten direkt wegen des bürgerlich-klassenfeindlichen schwarz-rot-gold auf ihren uniformen zu bestrafen. Dann kann man der forderung von linkspartei und npd nach einem abzug der bundeswehr aus afghanistan hne nachteile für den säuberungsprozess nachkommen. Auch dies ist also ein grund, eine zentrale stelle zu schaffen, die über die soziokulturellen hintergrund von bekleidungselementen aufklärt und politisch verantwortbare kleidervorgaben macht, um eine emanzipatorische mode zu etablieden. Dann wird es auch keine ausreden mehr von thor-steinar-jackenträgern geben.

Da sind uns andere länder weit voraus. Belgien zum beispiel hat dank wachsamer abgeordneten die bedrohung der demokratie durch unterdrückerische kleidung durchschaut und ein burka-verbot erlassen. Nicht auszudenken, was aus der demokratie in unserem land würde, wenn es sich einbürgert, trotz migrationshintergrund thor steinar-jacken über der burka zu tragen! Oder den burkini am fkk-strand! Die einzig zugelassene bekleidung am fkk-strand ist bekanntlich das kleidungsstück, das notwendig ist, um seine staatsbürgerschaftliche pflicht zum mitführen des personalausweises auch dort zu erfüllen, nämlich die backentasche (der abv kontrolliert!).

Der bundesminister für bekleidung empfiehlt für den kommenden sommer: Zieh dich aus, kleine maus, mach dich nackig!

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