zionistischer terror auf hoher see

Posted on Juni 3, 2010 von

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Die brutale vorgehensweise des israelischen militärs konnte man in folgendem video beobachten, das von einem anderen schiff der freiheitsflotte für hamastan gefilmt wurde. Man sieht, wie die gehässigen und in zivil gekleideten militärs ganz brutal friedliche aktivistInnen, die sich auf aufforderung ganz kooperativ aus der takelage ihres motorschiffes abseilen, obwohl sie von abwind israelischer hubschrauber behindert werden, von bord schmeissen und mit einer übermacht und stöcken verprügeln, selbst als sie schon am boden liegen:

Da hatte sadat schon recht: Besser man drängt alle juden ins meer, als dass die jüdische soldateska friedliche, pflichtbewusste und vernünftige linksparteiabgeordnete, intellektuelle und politische hooligans vom schiff ins meer wirft.

Aber selbst wenn man der manipulativität von bildern misstraut, reicht ein blick in das internationale seekriegsrecht aus, um zu erkennen, dass israel im unrecht ist.  Der Standard setzt da neue, fortschrittliche und vorsichtshalber sogar doppelte standards, indem er auf das seerechtsübereinkommen der vereinten nationen von 1982 verweist. In diesem übereinkommen geht es zwar gar nicht um den seekrieg sondern nur um wirtschaftliche nutzung der meere, aber da ja horst köhler die katze aus dem sack gelassen hat, dass kriege immer im interesse der wirtschaft geführt werden –wir linken wussten es ja schon immer–, muss man sich um den unterschied nicht zu kümmern. Man darf sich nicht um den unterschied kümmern, der zwischen der beurteilung der israelischen aggression in öffentlichkeit, medien und internationaler gemeinschaft und den herrschenden seekriegsnormen wie z.B. der londoner erklärung und dem san remo manual besteht. Diese normen billigen natürlich das israelische vorgehen, sowohl auf hoher see wie auch den einsatz von gewalt. Aber wie bei allen herrschenden normen schützen sie nur die mächtigen kriegstreiber, nicht die für frieden und neutralität engagierten menschen, sind also eigentlich gar nicht gerecht.

Zeichen der friedfertigkeit sind die flaggen an bord des schiffes: Alles flaggen von staaten, die eigentlich friedlich zu israel stehen, wenn israel nicht dauernd angriffe gegen palästina und die türkei (sofern sie aus humanitären gründen israelkritisch ist).

Es ist ein gutes zeichen, dass israel wegen seines übergriffes jetzt international unter druck kommt. Das destruktive wirken des internationalen finanzspekulantentums hat ja schon in der griechenlandkrise gezeigt, wie weit seine skrupellosigkeit reicht. Jetzt wird es zeit, dass israel die blockade des gazastreifens aufhebt und die hamas als legitime regierung anerkennt. Schliesslich wurde und wird die hamas demokratisch gewählt. Wenn israel keine hamasregierung haben will, dann muss es eben freundlicher mit ihr umgehen. Momentan sind zumindest im öffentlichen dienst von gaza alle beschäftigten hamas-anhänger, und das hauptsächlich als reaktion auf die zionistische repression, und weniger weil die hamas alle anhänger anderer parteien entlassen hat und ohne rücksicht auf qualifikation durch ihre eigenen leute ersetzt hat.

Da die nicht zu kritisierende blockade des gazastreifens von ägypten wegen der israelischen brutalität auf see aufgehoben wurde, muss auch israel seine entschieden zu kritisierende blockade aufgeben. Dann können wir uns schon auf den nächsten befreiungsschlag freuen: Die PalästinenserInnen werden nämlich trotzdem nichts kaufen, was durch oder von israel kommt: Die palästinenserInnen nutzen nämlich entschieden die tüpisch jydische achillesverse, die geldgier, indem sie einfach zionistische geschäfte boykottieren. Mit den spiegel-autorInnen freuen wir und über die rachegurgelnden knesset-abgeordneten, denn je lauter der faschist nach rache schreit, desto in die ecke gedrängter ist er.