Mixa Lover Lover – Wir sammeln die neuesten Vorwürfe!

Posted on Juni 21, 2010 von

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So sehr wir es begrüßen, dass die fortschrittliche Presse unsere Vorgaben befolgt und mit immer neuen Vorwürfen gegen Bischof Mixa auf den Plan tritt, müssen wir doch vor Übereifer warnen, der in die falsche Richtung ausschlagen könnte.

So ist der Vorwurf des Alkoholismus sehr gefährlich, da er Jugendliche, die – der gehörigen Unterweisung durch Medien und progressives Umfeld gemäß – bereits mit 12, 13 Jahren dessen Vorzüge kennen lernen, den reaktionären Bischof fälschlicherweise noch als „cool“ auffassen könnten und Gefahr laufen, in ihm neben – dem politisch ungefährlichen – Harald Juhnke ein weiteres Idol zu erkennen.

Und vor allem die neuen Schilderungen von wegen „sanfte Vergewaltigung“ hätten doch tunlichst im Vorfeld mit unserer Casting-Jury abgestimmt werden sollen! Wie steht die fortschrittliche Presse denn jetzt da? Der Fascho-Bischof erscheint jetzt auch noch als gekonnter Seminaristenflüsterer – Verlage wetteifern jetzt schon um die Rechte für die „Geschichte des M.“ und der Erfinder der Vorwürfe war möglicherweise doof genug, nicht einmal seine Urheberschaft dokumentieren zu lassen.

Ein Bischof, an dem ausprobiert werden soll, wie weit man mit Vernichtungsfeldzügen gegen den Klassenfeind gehen kann, ohne die Restbestände bürgerlichen Restgewissens innerhalb der Bevölkerung zu mobilisieren, nun plötzlich als Protagonist zeitgenössischer Klassiker erotischer Literatur und geheimer Fantasien linientreuer Journalisten, deren Aufgabe es eigentlich ist, den Klassenauftrag zu erfüllen?

Damit hat die neue Kampagne gegen „Mixa Lover Lover“ jetzt schon mehr geschadet als sie genützt hat. Von einer Zeitung wie der FAZ, die ehemals den kapitalistischen Ausbeutermonopolen verschrieben war und sich erst seit gar nicht so langer Zeit auf dem Weg zum Sozialismus und zum richtigen Bewusstsein befindet, hätten wir nichts Besseres erwartet. Aber ein verdientes Organ wie das Blatt des Schildes und Schwerts der Partei, die „Süddeutsche Zeitung“, hätte es wissen müssen! Wir müssen uns stark überlegen, künftig dem Genossen Kim Jong-Il immer noch zu empfehlen, dort die Leitartikel zu diktieren.

Künftig sollten tunlichst Vorwürfe gegen Mixa erhoben werden, die realistischer und weniger konstruiert wirken, vor allem aber solche, die nicht nach hinten losgehen können.

Geheimakten-Storys eben wie:

– Bischof Mixa und seine Rolle in der Verschwörung zum Kennedy-Mord

– Bischof Mixa wusste vom 11. September

– Bischof Mixa war der Beichtvater von Charlie Manson

– Bischof Mixa beschäftigte nicht tariflich entlohnte Reinigungskräfte im Bischöflichen Palais

– Bischof Mixa verhalf dem Gestapo-Müller zur Flucht in die USA

– Bischof Mixa betrieb über Jahre hinweg einen Xylophilen-Ring

– Verschwörung zur Ausrottung der Menschheit durch Erderwärmung 

oder auch

– Bischof Mixa überredet Netanyahu, Dirk Niebel nicht nach Gaza einreisen zu lassen.

Bitte auch nicht unbedingt auf Klassiker wie Brunnen vergiften, Pesteinschleppungen oder Ritualmorde an Kindern zurückgreifen, denn zum einen gibt es Dank der Arbeit kommunaler Abwasserzweckverbände nur noch wenige Brunnen und zum anderen sollten Hass fortschrittliche Aufklärungskampagnen gegen Kleriker und gegen Juden thematisch nicht vermischt werden. Das würde sonst der Zielgruppenadäquanz schaden.

Wir sind uns sicher, dass unsere LeserInnen noch weitere Enthüllungen über Bischof Mixa beizusteuern wissen.