Deutschland befindet sich im Krieg

Posted on Juni 25, 2010 von

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Keinen Deut besser als ihre Tyrannen: Die scheinheilige, englische Journallie

Die Fussballweltmeisterschaft lässt seit jeher die Emotionen hoch kochen. Das dauerhafte Vuvuzelatröten dieser WM aber, hat anscheinend mancherorts bereits für einsetzende Hirnerweichung gesorgt – die Vuvuzela, eine zivilisationslose Unsitte, die wie hier schon ausgeführt, im krassen Widerspruch zur Ernsthaftigkeit sozialistischen Sport-Kultur steht, die auch hierzulande immer mehr zu wünschen übrig lässt.

Wir sollten uns ein Beispiel am Ausland nehmen: Ich möchte nicht in der Haut der Spieler und Funktionäre stecken, die sich für das schändliche 7:0 Debakel Nordkoreas gegen Portugal verantwortlich zeichnen. Selbst in dem vom neoliberalen Lustmolch Berlusconi geführten und in kapitalistischer Dekadenz versinkenden Italien, werden Stimmen laut, dass dem Nationaltrainer Lippi die Rückkehr auf italienischen Boden, verwehrt werden sollte.

Nun sieht sich unser sozialistisches Elterland derzeit einem Angriff, der Boulevard- Presse des kolonialistischen Inselstaats England ausgesetzt. Offensichtlich sind die meisten englischen Presseorgane bereits voll unter der neoliberal-konservativen Fuchtel, der Putschisten Cameron und Clegg, die kürzlich die Regierung des verdienten Sozialisten Brown gestürzt haben.

Mit hasserfüllter Polemik diffamiert die englische Tagespresse unsere Diplomaten im Trainingsanzug. Titelseiten zeigen Fotomontagen, die unsere Volkssportler mit Stahlhelm darstellen – es ist gar „vom alten Feind“ die Rede. Oder wir werden als „Krauts“ bezeichnet, ganz so als ob es die deutsche Integrationspolitik nie gegeben hätte, oder jahrzehntelange proletarische Bewusstseinsbildung an unseren VolksgennossInnen abgeperlt wäre.

Als ob nichts dabei wäre, spielt die englische Propaganda mit der Symbolik aus den düstersten Jahren unserer Geschichte. Selbst vermeintlich seriöse Zeitungen wie die „Times“ beteiligen sich am so genannten „Kraut-Bashing“ und legitimieren ihr nationalistisches Treiben durch Humor(!):

„Es gibt etwas an Hitler, an den Nazis und an allen Formen von Diktaturen, das in britischen Augen ebenso komisch ist wie lüsterne Pfarrer, Bananenschalen, Schwiegermütter oder Schotten.“

Die Unfähigkeit der Deutschen diesen Faschismus verharmlosenden „Humor“ zu verstehen, sieht die „Times“ als die größte kulturelle Kluft zwischen den Ländern. Mit dieser Einschätzung hat die „Times“  zweifelsohne Recht. Es ist die Kluft zwischen Intellekt und kapitalistischer Unkultur, zwischen sozialistischem Ernst und einer Freiheit, die dem Faschismus die Hintertür öffnet, zwischen stillem Beten von Koran Suren während der Nationalhymne und „Beer we go“ Taktik in der Kabine. Zwischen uns!

Das Autorinnenkollektiv Dr. Hilde Benjamin, kann diese Anfeindungen von jenseits des Ärmelkanals, nicht länger hinnehmen. Vor der Generalmobilmachung, möchten wir die Konsensfähigkeit unserer Forderungen sicherstellen und bitten Sie, werte LeserInnen, frei nach dem Motto: „Arbeite mit, plane mit, regiere mit“, ihre Meinung kundzutun.

Wie sollte unser Politbüro auf die Angriffe der englischen Medien reagieren?

  1. Durch Generalmobilmachung
  2. Durch wirtschaftliche Sanktionen *
  3. Garnicht *

* Wir behalten uns vor die IP-Adressen der Leser, die sich für diese Alternativen aussprechen, zu speichern.