Die Taliban als Motor der Gegenkultur

Posted on Juni 29, 2010 von

14


Zu den unerträglichsten Erscheinungsformen des Kapitalismus gehört die intolerante Engstirnigkeit der kleinbürgerlichen Mittelschicht, die – nicht selten vom Aberglauben und der daraus gespeisten calvinistischen Arbeitsethik dazu veranlasst – nicht über ihren Tellerrand hinauszuschauen vermag, an rückständigen Eigentums- und Freiheitsbegriffen festhält und über Jahrhunderte hinweg eine konsequente Desexualisierung der Frau, des Gesindes, der Haustiere und der Haushaltsgegenstände betrieben hatte.

Kein Wunder, dass sie nicht nur der fortschrittlichen Kulturrevolution durch die ruhmreiche Gegenkulturbewegung von 1968ff. in unseren Breiten, sondern auch lustvolleren Lebensformen in anderen Ländern Argwohn und Hass entgegenbringt.

Einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die Yankees und ihre zionistischen Einflüsterer einen Angriffskrieg gegen Afghanistan vom Zaun gebrochen hatten, war zweifellos, dass es sich bei den Taliban – von denen wir bislang nur grob wussten, dass sie mit Ihrem Weltbild der kommunistischen Urgesellschaft näher und dem Westen daher moralisch überlegen sind – um besonders avantgardistische, revolutionäre und aufgeschlossene GenossInnen handelt, von denen selbst aufgeklärte SozialistInnen in unseren Breiten noch viel lernen könnten.

Dank der Genossin IM Musikant sind wir in diesem Zusammenhang auf folgenden Beitrag aufmerksam geworden, in dem selbst die Zionisten von der „Achse des Guten“ die geistige Weite und Offenheit der bärtigen GenossInnen anerkennen mussten.