Skandal: Klassenjustiz gegen Genossin Lindsay Lohan

Posted on Juli 7, 2010 von

12


Mit Entsetzen hat unser AutorInnenkollektiv die faschistische Repression eines offenbar von Bush-Günstlingen, Hinterwäldlern, Nascarfahrern, Bibelschwingern, Waffennarren und Countrymusikfans besetzten Gerichts gegen die verdiente Genossin Lindsay Lohan zur Kenntnis genommen, die ihre kritische Haltung zum kapitalistischen Ausbeutersystem der USA jetzt mit 90 Tagen Haft bezahlen muss.

Getreu unserer Erkenntnis, dass Klassenkampf in den USA Eliten-Sache ist, war es die Genossin Lohan, die stets mit Vehemenz und messerscharfer politischer Argumentation den gefühlten Klassenstandpunkt der Werktätigen gegen die faschistische Führung unter der Administration Bush und gegen die fundamentalistische Hexe Sarah Palin zum Ausdruck gebracht hatte.

Nun schlug die Reaktion erbarmungslos zurück. Dabei ist es kein Wunder, dass die Bigotterie und die Unmenschlichkeit des US-amerikanischen Imperialismus und das Leben in der Freudlosigkeit des ungezügelten Monopolkapitalismus gerade für eine so zart besaitete, sensible, hoch intelligente und talentierte Persönlichkeit wie die Genossin Lohan nur durch Flucht in bewusstseinserweiternde Substanzen zu ertragen sind. Abgesehen davon kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass wie im Falle Käßmann auch hier ein Komplott von höchster Stelle dahinterstecken könnte mit dem Ziel, eine unbequeme Kritikerin zu diskreditieren.

Unsere Solidarität gehört jetzt uneingeschränkt der Genossin Lohan. Da sich innerhalb der USA – wie bereits Genossin Crow richtig bemerkt hatte – immer mehr Personen in der öffentlichen Debatte zu Wort melden, die nicht die erforderliche Sachkenntnis über die Dinge mitbringen, über die sie sprechen, ist es umso wichtiger, dass die kompetente Stimme fortschrittlicher Hollywood-Größen nicht verstummt.