Sozial gerechte Ergebnisse bei Volksentscheiden erzielen!

Posted on Juli 23, 2010 von

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Das sozial ungerechte Ergebnis der Hamburger Volksabstimmung über die demokratische Schulreform hat gezeigt, dass bereits erzielte Erfolge in der fortschrittlichen Bewusstseinsbildung nicht immer ausreichen und falsche Entscheidungen auf Grund eines falschen Bewusstseins, Egoismus oder reiner Gesinnungsethik trotzdem noch möglich sind. Der Genosse politbuerokrat wird in Kürze die Thematik noch tiefer analysieren.

Was jetzt schon feststeht, sind die enormen Folgekosten dieser Fehlentscheidung, auf die ein Genosse auf einem Blog für mehr Bildungsgerechtigkeit im Detail eingeht:

„Der Schaden, den diese kleine Clique von Rechtsanwälten, Steuer- und PR-Beratern mit ihrer grossen Schar von Mitläufern angerichtet hat, ist nämlich wirklich nachhaltig und wird unsere Gesellschaft noch jahrelang beschäftigen.“

Wir haben uns prompt Gedanken gemacht und sind bezüglich eines Vorschlages zur Abhilfe in der kurzen, aber intensiven Parteigeschichte der 1989 gegründeten „Super Links Autonomen Radikal Partei“ (SLARP) fündig geworden, die sich im Zusammenhang mit Wahlen zu ihrem Politbüro gegenüber ihren Mitgliedern sehr serviceorientiert erwiesen hatte.

Es ist in der Tat befremdlich, wie Entscheidungsprozesse , wie wir sie am vorangegangenen Sonntag erlebt hatten, zwar den formalistischen Anforderungen der bürgerlichen Demokratie genügen, aber im Ergebnis zu sozial ungerechten Ergebnissen führen.

Sozial gerechte Ergebnisse beruhen auf der Herstellung des richtigen Bewusstseins. Ist dieses nicht ausreichend vorhanden, muss der sozialistische Staat bereits im Vorfeld entschlossen handeln.

Vor allem, dass der Entscheid auf einen Sonntag fiel, wo viele der Betroffenen nicht vor 18 Uhr den Weg aus dem von der ARGE gestellten Bett finden, hat viel dazu beigetragen.

Um solchen von Egoismus und mangelndem Weitblick getragenen Entscheidungen schon im Vorfeld gegensteuern zu können, müsste die Briefwahl aufgewertet werden:

Bereits mit dem richtigen Ergebnis vorausgefüllte und in fertig verschlossene Umschläge verpackte Stimmzettel werden den BürgerInnen zugeschickt und diese brauchen die Unterlagen in der Folge nur noch in den Briefkasten einzuwerfen: Schon wird die soziale Gerechtigkeit mit 99,9% siegen!