Zur Profildebatte der CDU

Posted on September 13, 2010 von

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„Wir Mitglieder des Bezirksverbandes der CDU sind uns dessen voll bewußt, daß die Aufgaben, die vor uns liegen, größer und die Lösungswege vielfach komplizierter geworden sind. Aber wir stellen uns den Herausforderungen in der bewährten Gemeinsamkeit aller gesellschaftlichen Kräfte unter Führung der Partei der Arbeiterklasse…
Entsprechend der Spezifik unserer Partei suchen und führen wir das politische Gespräch mit parteilosen christlichen Mitbürgern, auch mit Mitgliedern kirchlicher Räte und Geistlichen. Wir wollen ihnen die Ergebnisse der Politik zum Wohle des Volkes nahebringen … und ihr Engagement für unseren Staat fördern; denn der Sozialismus ist für alle da, er braucht alle, und er gereicht allen zum Nutzen.“

Freie Erde, 5. Mai 1989

Im Sozialismus ist es nicht der von Reaktion, Faschismus und Kapital geblendete, unaufgeklärte Kleinbürger, der bestimmt, woran welcher Bedarf besteht, sondern der Staat und die Partei als Speerspitze der Arbeiterklasse. Und Genossin IM Erika macht namens der Nationalen Front deutlich, dass kein Bedarf an einer Partei rechts der Union besteht. (Copyright: http://harrygambler2009.wordpress.com)

„Die führenden Gremien der CDU, DBD, LDPD und NDPD begrüßten die Beschlüsse der 2. Parteikonferenz der SED und riefen die Mitglieder ihrer Parteien zur aktiven Mitarbeit bei der Errichtung der Grundlagen des Sozialismus auf. In der Entschließung des Hauptvorstandes der CDU hieß es: „Die Christlich-Demokratische Union erkennt die führende Rolle der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands als der Partei der Arbeiterklasse vorbehaltlos an. Sie ist überzeugt, daß der erfolgreiche Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik nur auf der Grundlage der fortgeschrittenen Wissenschaft von der Gesellschaft, des Marxismus-Leninismus, möglich ist …“ […]

Das Bekenntnis der kleinbürgerlich-demokratischen Parteien zum Aufbau des Sozialismus unter Führung der Arbeiterklasse war etwas prinzipiell Neues in der Geschichte des deutschen Volkes. Es bewies, daß die Arbeiterklasse fähig ist, alle Schichten des Volkes zu einigen und einen neuen Typus der politischen und gesellschaftlichen Beziehungen zu schaffen. Das Bekenntnis dieser Parteien zum Sozialismus war besonders für die CDU und für die LDPD die Krönung eines sehr schwierigen und langwierigen Prozesses der Klärung und inneren Konsolidierung, der mit dem Kampf gegen die Reaktionäre in diesen Parteien eingesetzt hatte. Der Gedanke der Mitverantwortung bei der Stärkung der DDR hatte sich in allen kleinbürgerlich-demokratischen Parteien durchgesetzt. Ihre Zustimmung zu den Beschlüssen der 2. Parteikonferenz der SED widerspiegelt die Erkenntnis, daß diese Parteien und die von ihnen vertretenen Schichten nur an der Seite und unter Führung der Arbeiterklasse eine historische Rolle spielen können. Die kleinbürgerlichen Parteien leisteten einen selbständigen Beitrag beim Aufbau des Sozialismus. Sie halfen den Bauern und Handwerkern, den Angehörigen der alten Intelligenz und den privatkapitalistischen Unternehmen, ihren Platz im Sozialismus zu finden.“

Genosse Walter Ulbricht, Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung

1946 Neheim-Hüstener Programm der CDU: „Mäßiger Besitz ist eine wesentliche Sicherung des demokratischen Staates.“
1947 Ahlener Programm der CDU: „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.“

„Allein der Sozialismus gewährleistet Sicherheit und Geborgenheit.“ – Genosse Gerald Götting zum 40. Jahrestag der Gründung des antifaschistischen Staatswesens auf deutschem Boden

„Die Unzufriedenheit der Bevölkerung in Berlin wurde von bezahlten Burschen aus Westberlin ausgenutzt, die mit Fahrrädern und Maureranzügen ausgestattet waren und diese Demonstrationen zum willkommenen Anlass nahmen, um zu rauben und zu zerstören.“ – derselbe Genosse erklärt, warum unter anderem der antifaschistische Schutzwall als Vorkehrung gegen die Aggression und die Provokationen der imperialistischen Kriegshyänen gebraucht wurde…

Na bitte, geht doch!