Bluthildes Direktiven 10 – Diskriminierung der Pädosexualität stoppen

Geschrieben am November 22, 2010 von

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Die Sexualreaktion versucht mit letzter Kraft, den gesellschaftlichen Fortschritt aufzuhalten, aber wird am Ende vor dem Sozialismus ebenso die Waffen strecken müssen wie die Atomlobby und das imperialistische Monopolkapital!

In Anbetracht der großartigen Erfolge, die das fortschrittliche, sexualemanzipatorische Spektrum bereits in den Jahrzehnten vor der Etablierung unseres Autor_innenkollektivs zu verzeichnen hatte, möchten wir noch einmal auf eine Sternstunde sozialistischer Erziehungsliteratur zurückblicken und auf das Lebenswerk eines Genossen, der über Jahre hinweg den unverfälschten Klassenstandpunkt in die kirchliche Jugendarbeit der EKD getragen hatte.

Könnte es der ehrwürdige Genosse Helmut Kentler bloß noch selbst erleben, wie auch und gerade seine Bewusstseinsarbeit heute auf fruchtbaren Boden fällt und das Weltproletariat die Früchte aus jahrelangem Kampf gegen das faschistische Otterngezücht der Reaktion jetzt ernten kann.

Lassen wir einfach seine Worte auf uns wirken und als Direktive 10 Erbe und Auftrag bleiben:

„Kinder müssen, soweit das entsprechend ihrem Alter nur immer möglich ist, von den Erwachsenen als gleichberechtigte Partner ernstgenommen werden, und sie brauchen einen Raum zunehmender Unabhängigkeit und Selbständigkeit, in dem sie in gegenseitiger Rücksicht und Achtung ihre sexuellen Bedürfnisse selbst regeln können. Die auch heute noch herrschende Sexualfeindschaft und eine mit Kinderschutzforderungen sich tarnende Kinderfeindlichkeit mögen noch eine Zeitlang als Denkhemmung, erst recht als Widerstand gegen die Realisierung solcher Überlegungen wirken. Es genügt aber, die Reformen des Sexualstrafrechts bei uns und in  anderen europäischen Ländern zu beobachten, und man wird erkennen: Entscheidende Weichenstellungen, die zu einer sexualfreundlichen Kultur und freundlicheren Einstellung gegenüber der ‚Kindersexualität`führen könnten, sind bereits vollzogen.“ (Vorwort  zu Helga Fleischhauer-Hardt/Will McBride “Zeig mal!”, Jugenddienst Verlag Wuppertal 1974)

Und angesichts der Umfragen, die einen Anteil der Partei der Arbeiterklasse und der Partei der kritischen Intelligenz von zusammen 35% ausweisen, können wir zuversichtlich sein, dass diese Fortschritte bald noch schneller vorangetrieben werden. Denn wesentlich mehr an prozentualem Zuspruch hatten die Nationalen Sozialist_innen weiland wenige Monate vor der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes auch nicht…

Die Sexualreaktion versucht mit letzter Kraft, den gesellschaftlichen Fortschritt aufzuhalten, aber wird am Ende vor dem Sozialismus ebenso die Waffen strecken müssen wie die Atomlobby und das imperialistische Monopolkapital!

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