warnung vor den konterrevolutionen in arab- und persien!

Posted on Februar 16, 2011 von

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Viele von uns verwechseln den halbmond mit einer sichel.

Viele genoss_innen geben zu den umstürzen in tunesien und ägypten und bei dem aufruhr in algerien, jemen, iran, jordanien und bahrain solidaritätsbekundungen ab. Sie tun das aber nicht, weil feststünde, dass es sich um proletarische revolutionen handele, sondern um die akteur_innen darauf aufmerksam zu machen, dass ihre verantwortung nun darin liegt, unsere solidarität zu erwiedern und sich unseren kampf gegen imperialismus und kapitalismus anzuschliessen. Damit die revolutionäre bewusstseinsbildung gefördert wird, haben das fortschrittliche nachrichtenmagazin „der spiegel“ und die neue linke unlinezeitung „scharf links„für eine sinnvollere deutung des auslösers der proteste, die selbstverbrennung des gemüsehändlers Mohamed Bouzazi, gearbeitet. Die falsche deutung, derzufolge er von korrupten polizeibeamt?innen und einer ihn ohrfeigenden staatsbediensteten gedemütigt und seines lebensunterhaltes beraubt worden sei, wird vom klerikalfaschistischen lügensender „radio vatican“ verbreitet, dass damit auch der neoliberalen elite in die hände spielt. Die genannten klassenbewussten organe hingegen sehen die ursache für seine verzweifelung viel treffender in der arbeitslosigkeit. Das problem haben wir in europa ja auch, und hier ist ja auch ein revolutionärer umsturz nötig. Also ist das die richtige erklärung.

Wenn Bouzazi etwas gegen die arbeit der tunesischen staatssicherheitsorgane gehabt hätte, die ja nur überhöhte gemüsespekulationsgewinne abschöpfen mussten und eine verbraucherschutzgesetzesverschärfung umsetzen mussten, nachdem ein lebensmittelskandal durch den fund von tiermehl aus dioxinhaltigen schweinen in tunesischem gemüse ausgelöst wurde, dann hätte er sich ja lieber einer us-neoimperialistischen oder liberalen söldnertruppe angeschlossen, anstatt sich zu verbrennen. Wir hoffen deswegen, dass sich die aufständischen unserer meinung anschliessen, was der grund für ihre unzufriedenheit ist.

Leider mehren sich aber anzeichen, dass die völker eben nicht unsere signale hören, und ihr aufruhr in einer barbarischen, rückschrittlichen zerstörungsorgie mündet. Wir nennen drei anzeichen: Iran, tunesien und einen politischen wiedergänger der jüngsten geschichte mit einem kriegstreiberischen affengesicht.

Im iran wurden solidaritätsbekundungen von ali khamenei nebst antiimperialistisch-antizionistisch-antiislamophoben signalen ausgesendet. Die araber haben aber nicht darauf gehört. Im gegenteil beginnen jetzt vereinzelte gewaltbereite iraner, aufgehetzt von cia und mossad-agenten, seyed ali khamenei dasselbe schicksal zu wie ben ali offen zu wünschen. Sie verkennen dabei vollkommen den unterschied zwischen iran und tunesien. Iran ist schon antifaschistisch und antiimperialistisch in form des antizionismus. Auch die iranische wirtschaft ist viel fortschrittlicher, weil sie von der staatlichen antizionistischen pasdaran-miliz und nicht von gierigen firmenbonzen oder spekulanten beherrscht wird. Jeder wechsel birgt da das risiko des rückschritts. Das können die bewaffneten kampfgruppen des volkes natürlich nicht hinnehmen und müssen deswegen die demonstrierenden konterrevolutionäre verprügeln.

George w. bush hat wild für den irakkrieg mit der behauptung getrommelt, danach würde der wille nach "demokratie" in der region aufziehen.

In tunesien und ägypten haben die umstürze solchen rückschritt gebracht. Zwar wurden mubarak und ben ali, die verräter an der sache des sozialismus sind, aus dem amt gejagt, aber die neuen machthaber sind nicht mal mehr sozialisten. Die situation ist ähnlich mit der ddr 1989. Nachdem dort die wühlarbeit den sozialismus zerstört hatte, sahen eine halbe millionen
ddr-bürger_innen keine zukunft mehr in ihrem land und flohen in die brd. Sie wären in der ddr geblieben, wenn dort eine richtige demokratie wiederaufgebaut worden wäre, und nicht ein neoliberaler raubtierkapitalismus. So auch die tunesier und ägypter. Wir sollten aus den fehlern von 1989 lernen und nicht nochmal ausländer kommen lassen, um lohndumping und selbstausbeutung zu provozieren. Im gegenteil sollte man ihnen asyl und arbeitsverbot anbieten, denn das haben sie dringend nötig, nachdem ihre sozialistischen heimatregierungen von einem kriegslüsternen affen sabotiert worden sind. Wer herkommt, um arbeiten zu wollen, verbreitet hektik und soziale schieflagen!

Es war nämlich kein geringerer als george w. bush, der 2003 für den irakkrieg mit der behauptung getrommelt hat, eine demokratisierung im irak würde eine kette an „demokratie“bewegungen in der gesamten arabisch-nahöstlichen welt auslösen. Dank der intervention der klimaaktivist_innen von al-qaida und den entrechteten widerstandkämpfer_innen von al-sadr konnte eine ausbreitung des pervertierten amerikanischen demokratiekonzepts verhindert werden. Doch ist zu befürchten, dass das agentennetz, das die kette von „demokratie“bewegungen in gang setzen sollte, bereit geblieben ist und jetzt zuschlägt. Deswegen warnen wir entschieden vor allzu naiver betrachtung der arabisch-persischen unruhen. Sie dienen nur den unternehmerprofiten des westens, nicht dem volk! Findet die us-agenten und richtet ein blutbad unter ihnen an!