Frauenquote konsequent durchsetzen!

Posted on März 11, 2011 von

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Frauenquote bisher ins Wasser gefallen (Quelle: news.bizzlounge.com)

Die Wendungen, die die Diskussionen um das Für und Wider der Frauenquote in letzer Zeit nehmen, rufen nach einer Analyse des Problems vom strengen Klassenstandpunkt her. Im folgenden Beitrag wollen wir aufzeigen, dass es in weit mehr Gebieten, als allgemein bekannt, erschreckende Defizite in der Beschäftigung von Frauen gibt. Diese Mißstände müssen konsequent abgestellt werden.

Hier versagt der Kapitalismus auf ganzer Linie, einzig eine konsequent am Marxismus/Leninismus und dem von Karl Marx und Friedrich Engels begründeten Dialektischen Materialismus ausgerichtete Klassenanalyse kann hier Abhilfe schaffen und unseren kommunistischen Genoss_Innen an den Schaltstellen der Macht die nötigen Hinweise geben, wie diese Schande ein für allemal abgestellt werden kann.

Wie schon Genosse Lenin in seinen Analysen getan, so wollen auch wir anhand der objektiven Klassenzusammensetzung und anhand unwiderleglicher Statistiken das Problem aufzeigen und einer Lösung zuführen. Dieses Problem wird unserer Gsellschaft sonst noch irgendwann auf die Füsse fallen.

Wo, Genossinnen und Genossen, gibt es die größten Defizite in der Beteiligung von Frauen an der gesamtgesellschaftlichen Teilhabe? Wir versuchen hier, die gravierendsten Fälle zuerst nennend, die wichtigsten Gebiete aufzulisten:

  1. Ein Gebiet gesellschaftlicher Wertschöpfung, von der das weibliche Geschlecht noch -man muss sich das mal vergegenwärtigen, Genossinnen und Genossen!- zu einhundert Prozent ausgeschlossen ist, ist das Gebiet der Samenspende! Uns vorliegenden Statistiken zufolge gibt es noch keine einzige erfolgreiche weibliche Samenspenderin, die Samenbanken lachen etwaige Anwärterinnen derart aus, dass diese sich nunmehr gar nicht mehr getrauen, Anträge zu stellen. Wir fordern: bis 2015 müssen mindestens 30% der SamenspenderInnen weiblichen Geschlechts sein.
  2. Ein weiteres Gebiet, das trotz regelmässiger Offensiven zu mehr Freizügigkeit in der Befassung mit Gegebenheiten der menschlichen Reproduktion immer noch nahezu totgeschwiegen wird, ist das Gebiet der Zuhälterei. Zuhälter_Innen, die versuchen, in diesen lukrativen Geschäftsbereich einzudringen werden regelmässig von ihren männlichen Kolleg_Innen bedroht und gar oft zur Prostitution gezwungen. Wir fordern: bis 2019 müssen mindestens 40% der ZuhälterInnen weiblichen Geschlechts sein. Zur Not müssen von der öffentlichen Hand zusätzliche solche Arbeitsplätze oder selbständige Geschäftsmöglichkeiten geschaffen werden, um diese Zahl zu erreichen. Das Zuhälter_Innenwesen war in den letzten Jahren ohnehin rückläufig und wird von der staatlichen Wirtschaftsförderung sträflich vernachlässigt.
  3. Beim Sumoringen werden immer noch Männer bevorzugt. Wir können zwar seitens der EU den in einer eher feudalistisch Kultur verhafteten Japanern (noch) keine Vorschrift_Innen machen, bei Ausrichtungen von Meisterschaften innerhalb der EU jedoch, insbesondere, soweit öffentliche Fördergelder eingesetzt werden, muss auch beim Sumo-Wettkampf eine 50%ige Frauenquote bis zum Jahr 2018 umgesetzt werden. Aufgrund des zunehmenden Body-Mass-Index ist an Kandidatinnen ja nun wahrlich kein Mangel mehr, anders als in früheren Jahren.
  4. Technisches Hilfswerk und Freiwillige Feuerwehren sträuben sich seit Jahren gegen höhere Frauenquoten, obwohl viele Frauen mittlerweile gleich trinkfest sind und im Übrigen auch einen Schlauch halten können. Hier ist eine mindestens 40%ige Frau_Innenquote spätestens bis zum Jahre 2020 anzustreben. Sollten sich männliche Kolleg_Innen weigern, entsprechend Platz zu machen, so sind die Personalschlüssel entsprechend zu erhöhen und zur Vermeidung von Arbeitsmangel entsprechende gesellschaftliche Gruppen verstärkt zur Brandstiftung anzuleiten. Zusätzliche Aufgaben für das Technisches Hilfswerk werden ja derzeit bereits durch zahlreiche Geothermie-Projekte bereitgestellt.
  5. Nach der erfolgreichen Installation trinkfester Kirchenoberer in den staatstragenden Kirchen in Deutschland ist es im Übrigen Aufgabe gendergerechter Politik und des Bundespräsidenten, dafür zu sorgen, dass ein ausgeglichener Anteil von Imam_Innen in deutschen Moscheen Dienst tut. Hier darf nichts verschleiert werden!
  6. Unter 1.000 Maurern finden sich immer noch nur vier Frauen. Dieses erdrückende Missverhältnis kann nur durch entsprechenden Stellungswechsel erträglicher gestaltet werden. Sollten Frauenförderungsmassnahmen nicht bis 2020 zu einer ausgeglichenen Frauenquote unter den Bauberufen führen, so ist durch Losverfahren jeder zweite Maurer zu einer Geschlechtsumwandlung zu zwingen. Die Kosten werden der Winterbauförderung entnommen, da ein höherer Frauenanteil am Bau ja auch zu mehr menschlicher Wärme führt.

Wir bitten alle Kommentator_Innen, uns weitere Gebiete der sozialen Unterrepräsentation von Frau_Innen in unserer Gesellschaft zu melden!