Heute vor 53 Jahren: Militärgeschichtliches Institut der DDR gegründet

Posted on März 15, 2011 von

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Verleihung von Berufungsurkunden für die NVA (Quelle: ostblog.blog.de)

Wie jeder aus seinen FDJ-Schulungsunterlagen weiss (jedenfalls wenn ihm die Gnade der recht zeitigen Geburt auf der richtigen Seite des antifaschistischen Schutzwalls zuteil wurde), wurde die Deutsche Demogradsche Republik vom fortschrittlichsten, friedliebenden Teil des Deutschen Volkes, unterstützt von einigen besonders friedliebenden Genossinnen und Genossen aus der Roten Armee der Siegreichen Sowjetunion gegründet. Das Bevölkerungsverhältnis zwischen der demokratischen DDR und der feudalaristokratischen „BRD“ war ungefähr eins zu drei, d.h. damals kamen auf einen friedliebenden, fortschrittlich gesinnten Deutschen ungefähr drei revanchistische, angriffslustige Exemplare desselben Volksstammes, denen es erfolgreich Paroli zu bieten galt.

Keine leichte Aufgabe für eine Minderheit arbeits- und strebsamer friedliebender Bürger, sich gegen eine solche Übermacht waffenstarrender brutaler Revanchisten zu verdeidchen. Zumal niemand die Absicht hatte, eine Mauer zu errichten.

Der erleuchteten Führung der Deutschen Demokratischen Republik unter Führung des unbestechlich analysierenden Walter Ulbricht war klar, dass Wissen eine entscheidende Waffe im Kampf gegen solch brutale, aber wegen falscher Ansichten stumpfsinnige, Massen sein muss.

In die Fußstapfen Friedrich Engels‚ tretend rief sie daher das Militärgeschichtliches Institut der DDR ins Leben. Es dauerte mehrere Jahrzehnte, bis westdeutsche Revanchisten das Erfolgsmodell zu kopieren begannen. Dieser Vorsprung war entscheidend für die Sicherung der Aussengrenze der täglich bedrohten Republik und sicherte der kleinen DDR jahrzehntelang das Überleben gegenüber dem deutlich grösseren und im Durchschnitt der Bevölkerung pro Kopf deutlich schwereren Gegner, der eine erdrückende Übermacht darstellte und zudem immer neue Mittel der Kriegführung, etwa Paketbomben, die aber wegen ihrer unwissenschaftlichen Zusammensetzung nie detonierten, anwendete.

In dieser Geschichtsabteilung wurden erfolgreich alle bedeutenden Schlachten der Menschheitsgeschichte nachgestellt und gewonnen.

Bereits 1970 wurde das Institut in den Rang einer Hochschule erhoben und erhielt Promotionsrecht. Anders als an westdeutschen Universitäten war dieses ernst gemeint, einen Doktortitel auf Probe oder gegen Elternspenden gab es nicht. Die Kampfkraft der Absolvent_Innen des MGI war daher auch ungleich höher als die der bundesdeutschen Rohrkrepierer.

Am 15. März 1983 erhielt das Militärgeschichtliche Institut zu seinem 25jährigen Jubiläum den Scharnhorst-Orden. Keine der Bundeswehr-Universitäten hat jemals einen Scharnhorst-Orden erhalten, ein eindeutiger Beweis für die Überlegenheit der friedfertigen militärischen Forschungsanstrengungen der DDR.

Es bedurfte mehrerer Jahrzehnte der gewissenlosen revanchistischen Diversion, von dieser Unterlegenheit und Minderwertigkeit bundesdeutscher Wehrforschung abzulenken, die nie vermochte, an die grossen Errungenschaften der Wehrforschungseinrichtungen vor 1945 anzuschliessen, um die deutschen Arbeiterinnen und Arbeiter das ruhmreiche Andenken an die Leistungen des Militärgeschichtlichen Instituts der siegreichen Deutschen Demokratischen Republik vergessen zu machen.

Aber vergebens ist nicht vergessen – das Autorinnenkollektiv Hilde Benjamin erinnert heute zum 53. Jahrestag an die ruhm- und ertragreichen Forschungsleistungen des Militärgeschichtlichen Instituts der Nationalen Volksarmee und entreisst sie für immer dem Vergessen. Die Politik der bundesdeutschen revanchistischen Kreise geht nicht auf, solange unsere Sonne des ruhmreichen ideologischen Kampfes nicht untergeht.

Ruhm und Ehre des MGI der NVA! Studiert die Schriften des ruhmreichen Militärgeschichtlichen Instituts, diskutiert sie in Arbeiterstudienzirkeln und verbreitet sie weiter an Eure Kinder, Ehemänner und –frauen, Lebens(abschnitts)partner_Innen, heimlichen Geliebt_Innen, Lili Marleen und wer sonst noch Bedarf hat. Und wer nicht lesen kann, soll schiessen.