Atomkraft und Sozialismus – eine Stellungnahme vom dialektisch-materialistischen Standpunkte aus

Posted on März 17, 2011 von

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Japanische Atomkraftwerke für Photoshooting präpariert (Deckel wieder aufgesetzt) - Quelle: allvoices.com

Ist Atomkraft an sich schädlich? In den letzten Tagen werden in den reaktionären Medien reisserische Berichte lanciert, die unter der verunsicherten Vorhut der Arbeiterklasse Zweifel und Unsicherheit säen sollen. Zweifel und Unsicherheit sind der Tod der revolutionären Bewegung, Genossinnen und Genossen!

Wir als Vordenker_Innen des revolutionären Auf- und Umschwungs haben uns klarer analytischer Disziplin zu befleissigen und uns nicht von Berichten der Feindespresse in unserem klaren Urteil beeinträchtigen zu lassen. Dieser Beitrag soll die anliegenden Fragen der Zeit klären und alle Unsicherheiten hinsichtlich der Nutzung der Atomkraft beseitigen helfen.

Genossin Merkel demonstriert modische, aber wirksame Schutzvorrichtungen gegen Fallout - Quelle: badisches-tagblatt.de

Genossin Merkel demonstriert modische, aber wirksame Schutzvorrichtungen gegen Fallout - Quelle: badisches-tagblatt.de

Ist Atomkraft schädlich, so lautete die Eingangsfrage. Nun, Atomkraft gibt es, wie alles, auch Flugzeuge und Automobile, in zweifacher Ausfertigung: der zivilen und der militärischen.

Fragen wir uns erst einmal: hat es jemals gefährliche unbeabsichtigte Atombomben-Explosionen gegeben? Jedenfalls schon gar nicht in sozialistischen Ländern! Im Gegenteil, Atomwaffen waren der entscheidende Beitrag der fortschrittlichsten Partei der Arbeiterklasse zum Weltfrieden. Nur weil die ruhmreiche Sowjetunion friedlich Atomwaffen herstellte, trauten sich die zionistischen und imperialistischen Kriegshetzer nicht, den real existierenden Sozialismus anzugreifen. Stattdessen liessen diese 1945 dann ihren Zorn am friedliebenden japanischen Volk aus.

Atomwaffen sind also eine friedenssichernde und den sozialistischen Aufbau erhaltende Massnahme gewesen. Genosse Putin war so freundlich, die sowjetischen Atomwaffen in den Bruderstaaten einzusammeln und bis zur Revolution 2.0 in einem schmucken Mausetoteleum aufzubewahren.

Wir werden bei Gelegenheit darauf zurückgreifen.

Nun zur Frage, ob die friedliche Nutzung der Atomenergie an sich schädlich ist. Es dürfte klar sein, in den Händen einer verantwortungsvollen Staatsführung und vorrausschauenden Planwirtschaft wie sie in der Sowjetunion vorbildlich umgesetzt war, ist sie das niemals. Sie kann jedoch dazu benützt werden, gezielte Strahlendosen Richtung Westen abzugeben und die Revanchisten dadurch davon abzuhalten, in Polen einzumassakrieren oder sowjetische Pilze zu stehlen. Das hat die Sowjetunion 1986 eindrücklich unter Beweis gestellt und davon zehrt die Weltgemeinschaft noch heute.

Was aber ist nun von der neuen Lage in Japan zu halten, Genossinen und Genossen? Nichts, Genossinen und Genossen, nichts! Wer so an den Grundfesten des Dialektischen Materialismus rüttelt wie die reaktionären Kapitalisten in Japan muss sich nicht wundern, wenn es ihm die vom objektiven Verwirklichungswillen des Weltgeistes geleitete Atomtechnologie heimzahlt.

Wer nicht glaubt, dass die logische Konsequenz des Fäulnisstadiums des Kapitalismus der Sozialismus ist, in dem die Sonn‘ ohn‘ Unterlass strahlt (und nicht nur sie!), der muss sich nicht wundern, wenn ihm der Weltgeist das Licht ausknipst und sein spaltbares Material in alle Winde zerstreut.

Es dient dies allein dazu, die Bevölkerung der Partei der kritischen Intelligenz und den anderen fortschrittlichen Kräften der Arbeiterklasse in die Hände zu treiben und das reaktionäre Japan in einem dialektisch ablaufenden Umklammerungsgriff mit sozialistischen Staaten zu umringen.

Die anstehenden Landtagswahlen werden zeigen, dass die Arbeiterklasse und ihre Führung, die Partei der kritischen Intelligenz, sehr wohl die Schwächen des Kapitalismus auszunutzen verstehen, ihre Kader_Innen stehen Wacht und schlagen im entscheidenden Moment zu. Sowie sie an die Macht gewählt worden sind, werden sie die kapitalistischen Atomkraftwerke, wie es Genosse Mappus bereits beispielhaft vorgemacht hat, unter staatlich-planwirtschaftliche Aufsicht stellen. Dann können keine Unfälle wie in Japan mehr vorkommen und mit dem dann ohn‘ Unterlass fliessenden Strom lassen sich all‘ die bereits installierten Windräder antreiben und die von den feudal-aristokratisch verblendeten Japanern hierher geschickten radioaktiven Abgase zu diesen zurückblasen.

Alle Bäder strahlen still, wenn Dein starker Darm es will, Genosse (und Genossin) reih‘ Dich ein in die Arbeitereinheitsfront, weil auch Du ein Ableiter bist! Atomkraft für alle, Strom jedem nach seinen Fähigkeiten zur Befriedigung seiner Bedürfnisse! Venceremos!