Vittorio und der Aufstand der Anständigen

Posted on April 21, 2011 von

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CiaoVito

Hartgesottene Muslime die gestern noch Babies in ihren Wiegen abstachen liegen sich neuerdings bitterlich weinend und wehklagend in den Armen (natürlich männlich und nicht homoerotisch!). Einer ihrer größten nützlichen Idioten, der Handelsvertreter für Pizzateig und kalabrische Linguini, Friedensaktivist und Freizeitjournalist Vittorio Arrigoni ist verstummt und bejubelt keine ermordeten Juden mehr. Die liberal-pazifistische Hamas bestätigte was nicht sein darf, angeblich sollen progressive Mitglieder der Friedensreligion mit einer Plastiktüte ausgerutscht sein. Bei der versuchten Festnahme seien die Täter versehentlich in die Patronen der Hamas Friedenshüter gestolpert. Gewalt in Gaza durch Palästinenser ist normalerweise faktisch unbekannt.

Doch was ein verblödeter europäischer Antisemit ist, weiß selbstredend die Zionisten als einzige wahre Quelle dieses brutalstmöglichen Verbrechens. Da wird auch mal die Aussage von everybody’s darling, der Hamas, angezweifelt. Ausnahmsweise jedenfalls, denn ansonsten dient diese friedfertige Vereinigung als einzige redliche Nachrichtenquelle im Nahen Osten für alle Wahrheitssuchenden von der Linken bis zur NPD, von deutschen TV-Nachrichten ganz zu schweigen.

Ganz abwegig ist indes eine islamische Motivation. Nicht erst seit den Judenbelagerungen Wiens 1529 und 1683, die nur durch beherztes Eingreifen fundamentalpazifistischer Osmanen unter Suleiman bekannt als der Christenstreichler, abgewendet werden konnten oder die Befreiung der iberischen Halbinsel aus dem jüdischen Griff durch die radikalpazifistischen Mauren, wissen wir um die tatsächlichen Gefahren des Weltzionismus!

Engste Freunde und Wegbegleiter Arrigonis wie Ruprecht Polenz, Christian Wulff, Claudia Roth, Petra Roth und Pierre Vogel trugen den Sarg in einer ergreifenden Zeremonie auf der traditionell USA- und Israelflaggen verbrannt wurden. Leitfigur der globalen Antifa, Irans Mahmud Ahmadinedschad verlas nach einer Gedenksteinigung eines homosexuellen Minderjährigen bei der Außenminister Guido Westerwelle die Ehre des ersten Wurfs zukam („Ich habe die Schläfe auf Anhieb getroffen, hihihi.“), eine ergreifende Litanei auf den italienischen Friedensaktivisten, der postum vom Vatikan als Schutzpatron aller Kindsmörder heiliggesprochen wurde. „Nie wieder soll ein linksfaschistischer nützlicher Idiot durch muslimische Hand den Tod finden“, begann der humanistisch erzogene Ahmadinedschad, bevor er unter begeisternden Ovationen Patrick Bahners und anderer europäische Feuilletonisten einschränkend ergänzte, „bevor nicht jede islamophobe Juden- und Christensau enthauptet wurde!“

Noch sichtlich ergriffen äußerte sich nach der Rede Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth gegenüber der Tagesschau: „Ein wunderbarer Versöhner, den lade ich zum nächsten Holocaust-Gedenktag in die Paulskirche ein.“

Nach diesen besinnlichen Stunden sehnen wir uns im Namen des Antiimperialismus dem nächsten Vittorio entgegen, der sich an Kindes statt für die Sache der Hamas und Hisbollah opfert. Ciao bello Idiot!