Griechenland, halt stand!

Posted on Juni 28, 2011 von

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20070704-beamter

Gegen alle ausbeuterischen bestrebungen des internationalen finanzspekulantentums rufen wir in solidarität mit dem griechischen volk den volksvertreter_innen griechenlands zu: Griechenland, halt stand gegen die neoliberale lügenpropaganda! Es darf keine sparmassnahmen geben! Denn griechenland hat viele errungenschaften für die arbeiter_innen und bauern, von denen sich andere länder dicke scheiben abschneiden können. Diese errungenschaften sind die zulagen und boni für staatsbedienstete, mit denen belohnt wird, dass die staatsbediensteten ihre arbeit machen. Mit ihren zulagen kaufen die staatsbediensteten, die zu den sozial schwachen zu zählen sind, anschließend waren, die die preise für die arbeit der griechischen arbeiter_innen und bauern erhöhen, etwa chinesische dvd-player oder deutsche autos. Durch die höheren preise für ihre arbeit mindert sich das elend der werktätigen klasse und es werden ressourcen für den klassenkampf freigesetzt. Zusätzlich werden die profite der griechischen kapitalisten durch die einbehaltung des mehrwertes geschmälert, weil sie ja durch den kauf ausländischer waren boykottiert werden. Die guten sind also diejenigen, auf deren kosten jetzt gespart werden soll: die genoss_innen im öffentlichen dienst. Deswegen gilt: Wer spart, verursacht armut! Den grund dafür erklärt uns DIE LINKE.

Die bösen sind nämlich die kapitalisten, die ihr geld an den griechischen staat verliehen haben, mit dem zulagen der staatsbediensteten bezahlt wurden, anstatt mit dem geld ausländische waren zu kaufen, mit denen sie den griechischen arbeiter_innen unter die arme gegriffen hätten. Diese rücksichtslosigkeit wird durch das gierige einstreichen von zinsen gesteigert,und von dem unverschämten willen auf die spitze getrieben, das geliehene geld tatsächlich wieder zurück bekommen zu wollen. Es geht ihnen nämlich nur um geld, geld, geld. Wie einseitig und kurzsichtig! Denn es ist nicht das gewinnstreben der kapitalisten, die die ausgleichende bevorzugung von homo- und dentrosexuellen vorantreibt, es ist nicht ihre gier, die die befreiung von säuglingen von der konservativ-patriarchalischen mutterbrust der familie anstrebt, es ist nicht die kapitalrendite, die die vertreibung des wachtelkönigs durch den bau von atomkraftwerken verhütet, es ist nicht der zinseszins, der orientierungslosen jugendlichen durch kommunale sexualinformationskampagnen neue körperliche ausdrucksformen zur aggressionsüberwindung eröffnet. Nein, es ist der öffentliche dienst, der all diese wohltaten für das ganze volk ausschüttet! Er muss geschützt und gehegt werden, denn wer zu ihm gehört, gehört zur auserparteilichen vorhut des proletariats!

Deswegen fordern wir: Hände weg vom öffentlichen dienst! Die arbeiter_innen und bauern in den behörden brauchen finanzielle solidarität, nicht solidität! Wir brauchen im gesamten öffentlichen dienst griechenlands eine zulage für die verletzungsgefahr durch zu hektisch durchgeführten dienstschlaf!