Endstation Polenz

Geschrieben am Juli 22, 2011 von

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polenz

Heute erreichte das Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin folgende schöne Leser_innenzuschrift:

„Als gewerkschaftlich („Verdi“) organisierte Werktätige im Bereich der Personenbeförderung frage ich mich während meiner Pausenzeiten oftmals dies und das. Erst letztens ging mir durch den Sinn: Was macht eigentlich Ruprecht Polenz?

Nicht, dass ich ihm parteipolitisch nahestehen würde, denn da bin ich mit der Ortsgruppe unserer Linken bereits bestens verbandelt. Ich finde es aber dennoch gut, dass Ruprecht Polenz dafür sorgt, dass der zionistische Terror-Staat im Nahen Osten bald nicht mehr als einzige atomare Militärmacht schaltet und waltet, so, wie das faschistoide Biberman-Regime das gerne möchte.

Ich habe persönlich nichts gegen Juden, aber für den Frieden auf der ganzen Welt würde ich es besser finden, wenn unsere farbenblinde CDU-Regierung ihnen die drei Atom-U-Boote nicht in den Rachen gestopft hätte (…)“

An dieser Stelle schweift die Verfasser_in ein wenig ab und versteigt sich in Behauptungen, die wir auch unseren dialektisch gefestigtsten Leser_innen nicht zumuten können. Sie kommt dann aber wieder zurück auf ihr eigentliches Anliegen:

„Als Fachkraft für Personenbeförderung frage ich mich: Was kann man tun, damit es für Ruprecht Polenz beruflich voran geht? Wohin kann man ihn befördern? Was sollte seine nächste Station sein?

Ich fände es schön, wenn das Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin sich in seiner Funktion als Vorhut unserer sozialistischen Arbeiterklasse hierzu mal ein paar praktische Gedanken machen würde.

Mit sozialistischem Gruß!
Rita Buchholz

PS: Ich bin nicht verwandt oder verschwägert mit der Genossin, die im Bundestag sitzt!“

Wir vom Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin danken der Genossin Buchholz – die nicht verwandt oder verschwägert ist mit der Person desselben Namens, die im Bundestag sitzt –  für ihre Zuschrift und finden, das ist eine sehr gute Idee und ein sehr ehrenwertes Anliegen.

Und da wir im Moment sowieso in einer etwas bürger_innennahen Stimmung sind, möchten wir auf den Vorschlag der Genossin Buchholz – die nicht verwandt oder verschwägert ist mit der Person selben Namens, die im Bundestag sitzt – gerne eingehen.

Nachdem „unser Freund“ Ruprecht Polenz (CDU) seine außen- und wirtschaftspolitischen Meriten im “kritischen Dialog” mit der Islamischen Republik vor der Sommerpause mit einer Meisterleistung im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestag zu krönen verstand, nämlich mit dem Besuch einer Delegation des Majilis, deren Mitglieder (alles Männer) in der Lobby prompt mit Parlamentarier_innen aus dem zionistischen Terror-Staat zusammenstießen – woraufhin sich etliche Mitglieder_innen des Deutschen Bundestag dahingehend zur Kroll-Oper machten, dass sie zwischen der Knesset und dem Majilis keinen Unterschied erkennen wollten – stellen wir unseren werten Leser_innen die folgende Frage:

Nach der Niederlegung seines Mandats als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages,

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