The London Blitz: Weitermachen, wo die V-2 versagt hat!

Posted on August 10, 2011 von

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london kaputt

Dass der demokratische Terrorstaat Perfides-Albion, a.k.a. Groß-Britannien, für seine jahrzehntelangen Verfehlungen auf dem Gebiet der Volkswohlfahrt jetzt die sozial-gerechte Quittung bekommen hat, musste allen Volks-Genossen klar sein, die auch nur über ein Jota Atom Quäntchen wissenschaftlicher Weltanschauung verfügen.

Zeigt sich doch nun, was passiert, wenn man Teenager im pubertätsfähigen Alter mit staatlichen und privaten Transferleistungen in Form von Geld abzuspeisen versucht: Man beschwört spontane Unmutsbekundungen und legitimen Widerstand geradezu hinauf, hat sich also die politisch-ökonomische Situation selbst zuzuschreiben, der man nun mehr schlecht als recht und mit dem selben unverhältnismäßigen, geradezu israelischen, Polizeiterror zu begegnen versucht, der die brennenden Häuser und Straßen überhaupt erst ausgelöst hat.

Nicht zuletzt, weil die perfide Cameron-Regierung einen palästinensischen Einheitsstaat zwischen Jordanfluss und Mittelmeer in der UN-Generalversammlung keineswegs als diplomatischen Selbstgänger behandeln will, hat dieses Neocon-Regime sich seine arabische Revolution im eigenen Land aus einem sowohl tiefem als auch übergeordneten, „politischen“ Grund verdient: Einem, der „immer schon“ mit Hegels Weltgeist im Bunde war und ist, und der zuletzt in der Person von Adolf Eichmann geradezu beispielhafte Gestalt annahm. Und nicht etwa nur wegen der pathetischen Begründung für die Richtigkeit der Dimitroff-These, die die Cameron-Regierung mit ihrem angekündigten UN-Genozid am palästinensischen Volk bereits geliefert hat.

Es ist vielleicht nur ein Gerücht, dass hinter den Check-Points an der dänisch-schleswigschen Grenze bereits das nächste „Freiluft-KZ“ vorbereitet wird, das die eines Tages aus England deportierten Aktivist_innen „endlagern“ soll; unsere Partei ohne Grenzen der wissenschaftlichen Weltanschauung wird darauf in Kürze die EU-Kommission, Ärzte ohne Grenzen, Reporter ohne Grenzen und alle anderen ohne Grenzen in der EU ohne Grenzen aufmerksam machen.

Da heißt es für uns Deutschinnen und Deutsche Sozialistinnen und Sozialisten: Stillgestanden zum Gebet Innehalten im Angesicht dieses Luftbildes aus der Innenstadt von London (s.o.), auf der es inzwischen so aussieht, wie während des letzten, gescheiterten Volks-Befreiungskrieges mithilfe der deutschen Luftwaffe (a.k.a. The Blitz), insbesondere der V-2, dem die antiimperialistisch gesinnten Kräfte auf den britischen Inseln – allen voran die Socialist Worker Party und andere Trotzkisten – bis heute ein „mahnendes“ Andenken gewähren und das ihnen auch sonst in irgendwie liebevoller Erinnerung geblieben zu sein scheint.

Denn sie wissen und wussten: Es wird das englische Volk die kapitalistische Fessel, die es in die falsche Freiheit zwingt, nur durch Intervention von außen sprengen können. Und hätte sich die Regierung des „Zigarre rauchenden Arschlochs“ (Adolf Hitler über Winston Churchill) in Sachen Demokratie und Menschenrechte nicht so verdammt zimperlich angestellt, könnten die Britischen Inseln heute im Glanz des nationalen Sozialismus erglühen, statt sich mit der English Defense League (EDL), jener jämmerlichen Parodie auf ein Freicorps, begnügen zu müssen, die nun als inoffizielle staatliche Agentur (NGO) auf den Straßen von Manchester und London „den Bluthund machen“ (Friedrich Ebert) will.

Es weiß das deutsche Volk nur zu gut, welche Opfer von ihm verlangt wurden, seinen Glauben an die Volksgemeinschaft auf die Höhe des Zeitgeists, des Friedens und der europäischen Idee, zu bringen. Und nicht genug damit, denn bekanntlich waren die Deutschinnen und Deutschen beiderseits von Mauer und Schießbefehl –es war ja keineswegs so, dass man so einfach mir nichts, dir nichts vom Westen in den Osten „rüber machen“ konnte – jahrzehntelang von den Alliierten beschenkt bestochen worden, die vermeintlich großzügig und uneigennützig gewährten Überlebenshilfen in Form von sogenannten „Care“-Paketen anzunhemen. Allein der Marshall-Plan genannten Abverkaufshilfe für Coca-Cola und andere Sanitärprodukte sowie sonstigem „demokratischen“ Schnickschnack verstand unsere deutsche und demokratische Republik mit dem antifaschistischen Schutzwall einen Riegel vorzuschieben.

Als ohnmächtige Rache blieb den aufrechten, friedliebenden (auch: Erich Fried liebenden) Deutschinnen und Deutschen nichts Anderes übrig, als immer wieder den sicher geglaubten gewußten „atomaren Holocaust“ zu überleben. Also jene nukleare Götterdämmerung, die sich das deutsche Volk immer wieder selbst prognostizierte und zuletzt im Nachgang zu Fukushima – das bekanntlich mahnt! – mit wachsender Begeisterung inszenierte, worin sich der gleichzeitig dämliche und herrliche Wunsch ausdrückt, endlich mal Opfer sein zu dürfen – und sonst nichts!

Kleinlich wäre indes, dies noble Sentiment, diesen frommen Wunsch, in dem sich das Talent zum gegebenenfalls nicht nur projektiven Selbstopfer manifestiert, vermessen und/oder gar ein Verbrechen an der Wahrheit und am Menschen zu nennen. Das beweist die mitfühlende Reaktion des ganzen deutschen Volkes, als es darum ging, in Japan 20.000 Menschen zu betrauern, die erwiesenermaßen durch eine nukleare Katastrophe in vier Atomkraftwerken ihr Leben verloren, die so katastrophal war, dass sie hernach auch noch ein Erdbeben und eine Flutwelle ausgelöst hat. Im Geiste wurden sie alle zu Deutschen – so großzügig, so wenig rassistisch, so aufrecht und gerecht ist das deutsche Volk, letzteres vor allem mit sich selbst.

Wie das Atom zur Spaltung neigt, insbesondere die überschweren und künstlichen Elemente jenseits der Ordnungszahl 84, so sagt man auch Jüdinnen und Juden, zumindest gerüchtehalber (Adorno, und der muss es wissen, denn er war schließlich einer von denen) ein besonderes Talent zur Spaltung, zur Zersetzung, kurz: zur Differenzierung nach; und damit wäre es dem Stamme Nimm Israel bekanntlich fast schon einmal gelungen, dem Deutschen Reich Deutschland  jegliche Legitimität zu rauben.

Doch zurück zu dem, was unserer nationale, sozialistische Reaktion auf England, den Ursprung des Manchester-Kapitalismus, Hauptfiliale des raffenden Kapitals und Welt-Heuschreckennest Nr. 3 (nach Wall Street und der illegalen zionistischen Siedlung Tel Aviv), sein muss: Wir brauchen mehr Lumpenproletariat aufrechte englische Verzweiflungs- und Überzeugungstäter! Mehr Jugendliche und Teenager jeden Alters, die Avantgarde und Speerspitze unserer Bewegung sein wollen, und die perfiden Manipulations- und Repressionstechnologien des Klassenfeindes – Blackberry, I-Phone, Twitter und Facebook – nun endlich gegen diese uns allen namentlich und gesichtsbekannten Feindinnen und Feinde aller Massen und Klassen wenden wollen!

Mehr Jungs und Mädels in frischgewaschenen Jogging-Anzügen der Marke „Nike“ auf den brennenden Straßen von Manchester und London, die ganz Deutschland England in ein flammendes Fanal für soziale Gerechtigkeit verwandeln möchten, das allen „linken“ Ohrensesselgeneräl_innen eine feuchte Unterhose ein echtes Wohlgefühl einen inneren Reichsparteitag die wissenschaftliche Weltanschauung bestätigt; mit Hilfe und im Einklang einer wie immer progressiven veröffentlichten Meinung, wohlgemerkt, denn wenn schon nicht alle gleich viel haben können, denn doch wenigstens gleich wenig.

Diese Vorhut unseres besseren, „linken“, vor allem aber nationalen Sozialismus schickt sich nun auf den Straßen von London und Manchester an, den diskursiven Luftraum zurückzuerobern, der unserer anti-atomaren, sozial-gerechten und im übrigen völlig friedliebenden (auch: Erich-Fried-liebenden) „linken“ Volks-Gemeinschaft oberhalb des Themas „Gewalt als Mittel der ‚Politik'“ von jenem norwegischen Massenmörder fast entrissen worden wäre, von dessen Namen es zu schweigen gilt, um nicht vom Antizionismus reden zu müssen, und schon wieder eine an sich völlig überflüssige, künstliche und abstrakte Antisemitismus-Diskussion angehängt zu bekommen, die die Opfer des – norwegischen, nicht israelischen! – Massenmordes beleidigt, und von deren Auswirkungen wir uns derzeit am Goldstrand und danach in unserer Datsche auf Usedom zu erholen versuchen (während die E-Mail-Background-Strahlung über „who’s hot and who’s not“ in unserer Partei und Vorhut der werktätigen Massen astronomische, um nicht zu sagen: atomare Ausmaße annimmt, jaja).

Wenn es nun in unseren deutschen Redeaktionsstuben und Flimmerkäst_innen heißt, es sei das flammende Fanal, der Weckruf von London, eine Folge gescheiterter Integrations-„Politik“, so scheint in dieser Rede mal um mal das „Wissen“ durch, die armen unterdrückten, aufgrund ihrer falschen Kleidung („Nike“) und zu wenig Blackberry und I-Phone-Apps mehrfach unterprivilegierten Teenager_innen wären im warmen Schoß der Volks-Gemeinschaft nicht ganz angekommen, was ja hierzulande ganz anders wäre, letztlich also eine Aufgabe darstellen würde, die durch mehr Sozialarbeiter_innen und noch mehr Oberstudienrät_innen zu lösen wäre. Zu und zu blöd aber auch, dass die Welt am deutschen Wesen einfach nicht genesen will, sagt hierzu der Chef der Polizeigewerkschaft, bekanntlich ein Diversifikant auf den Gehaltslisten von Wall Street.

Indes scheint das Gegenteil der Fall zu sein: In ihrem Versuch, den Imperialismus, der sie im eigenen Land gefangen hält und sie auf abscheuliche Art und Weise in ihrer Heimat zu Menschen zweiter Klasse degradiert und stigmatisiert, von innen heraus zu besiegen, sind die Blitz-gescheiten Straßenkämpfer_innen von Manchester und London die wahren Erben der deutschen Ideologie, und wir verleihen ihrem ersten Antiimperialistischen Revolutions-Regiment hiermit den Ehrentitel des ruhmreichsten all unserer deutschen Atom Quantenphysikers, des genialen Erfinders der V-2: Wernher von Braun.