Für das Existenzrecht Deutschlands!

Posted on September 18, 2011 von

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Lange haben wir vom Autor_innenkolektiv Hilde Benjamin diesen Schritt intern und extern auch kontrovers diskutiert aber es ist uns klar geworden, dass wir diesen mutigen und progressiven Schritt tun müssen. Unser Platz war stets an der Seite der Unterdrückten und Geknechteten, Ausgebeuteten und Entrechteten, ob nun in Rammallah oder Rathenow, in Chile oder Chemnitz Karl-Marx-Stadt, und warum sollte das ausgerechnet im Falle Deutschlands anders sein.

Genoss_innen: Weil wir es auch weiterhin ernst meinen wollen mit uns und der wissenschaftlichen Weltanschauung, mit dem siegreichen Marxismus-Leninismus, den Beschlüssen der zweiten und dritten Internationale sowie dem vierten Fünfjahresplan unserer Republik, so kommen wir nicht umhin, alle progressiven Völker dieser Erde aufzufordern, sich uns anzuschließen und das Existenzrecht Deutschlands endlich anzuerkennen.

Deutschland, so viel steht fest, ist heute in seiner Existenz so bedroht wie schon lange nicht mehr. Unser Staat des ganzen Volkes, des Gemeinwohls und der Wohlfahrtspflege, wäre in der Konfrontation mit der imperialistischen Super-Macht USA und ihrem zionistischen Büttel von außen und von innen fast zerrieben worden und konnte nur durch den beherzten Einsatz der Volks-Front und Volks-Gemeinschaft aller werktätigen Massen und Klassen in letzter Minute gerettet werden.

Weil nun aber das politisch aufgeklärte, national-pazifistische und zu 95% ökologisch abbaubare deutsche Gemeinwesen von jenem reaktionären, rechts-populistischen Abschaum bedroht ist, dem die aufrechten Muslime der Arabellion  überall auf der ganzen Welt den Garaus machen, können wir nicht länger schweigen: Nie wieder Krieg, nie wieder Israel – und immer wieder Deutschland!

Das Zersetzungs- und Zerstörungswerk der Agenten des US-Imperialismus und der zionistischen Konterrevolution, welches die Obskuranten auf den Gehaltslisten von Wall Street betreiben und bezahlen, mit dem sie ihren Kritker_innen von Anti-Deutschen mit der Moralkeule Auschwitz auflauern lassen um sie politisch mundtot zu machen, mag den Freunden der Countrymusik und Cowboyspielfilmhelden gefallen, uns und Erich Fried gefällt es nicht (eine auch vom Standpunkt der proletarischen Bewusstseinsbildung vorbildliche Besprechung aus der Reihe Leipziger Allerlei „Kritik“).

Deutschland-Solidarität ist das letzte verbliebene politische Tabuthema unserer Republik und wer sich mit dem Staat von zwei Weltkriegen und einem Völkermord solidarisch erklärt, wird von den gleichgeschalteten Medien und der veröffentlicht-rechtlichen Meinung – Na, Sie wissen schon, wer die kontrolliert – sofort zum Schweigen gebracht.

Wir scheuen uns nicht, diesen Preis zu zahlen und stolz und klassenbewusst diesen Schritt zu tun, denn unser Platz ist an der Seit der Unterdrückten auf der ganzen Welt!

Denn einmal muss Schluss sein. Das deutsche Volk hat lange genug unter der Shoah gelitten, und es hätte nicht erst der berauschten Schnellfahrt einer Kinderbuchautorin bedurft um einmal und für alle Zeiten klar zu stellen: Es gibt keinen gerechten Krieg – es kann ihn nicht geben!

Weder in der Geschichte, die nur eine Abfolge von Klassenkämpfen ist, bei denen es im letzten imperialistischen Krieg bekanntlich nur darum ging, Absatzmärkte für US-amerikanische Haushaltsreiniger und Erfrischungsgetränke in Deutschland zu erobern.

Weder in der Geschichte, noch in der Gegenwart kann es gerechte Kriege geben; vor allem nicht, wenn politisch sympathischen, organischen Gemeinwesen das Recht auf nationale Selbstbestimmung und Gemütlichkeit schnöde versagt wird; sei es nun in Kabul, in Bagdad, in Gaza-City oder anderswo.

Die organischen, authentisch-nationalen Befreiungsbewegungen sind die letzten Deutschland verbliebenen Verbündeten, um die es nun auf imperialistischen Druck aus Washington und Wall Street – und deren Dependance in der illegalen zionistischen Siedlung Tel Aviv – gebracht werden soll, während das Zersetzungswerk der zionistischen Agenten und Anti-Deutschen bereits dafür sorgt, dass an jedem Wochenende viele Millionen kleinbürgerlicher Indifferenter für soziale Gerechtigkeit protestiert, in einer traurigen Parodie auf eine politisch glaubhafte politische Bewegung.

Doch es wird den Erfüllungsgehilfen des neoliberalen Finanzkapitals nicht gelingen, uns zu täuschen, denn in dem Maße, in dem die Protestbewegung von social justice Daphne kein Äquivalent zur glorreichen Arabellion darstellt, ist sie auch nicht geeignet, Israel etwas mehr Deutschland etwas weniger als die pluralistische Demokratie erscheinen zu lassen, die es nun mal ist; das sei hier nur ganz am Rande erwähnt.

Schließlich ist da noch eine dritte Bedrohung, der Deutschland ausgesetzt ist: der Ewige Stabilitäts-Mechanismus (ESM) der EUdSSR, also jene Garantie, die Deutschland in seiner Funktion als wirtschaftlich leistungsstärkstes „Volk“ des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe Euroraums abgeben soll, um jene Staaten zu alimentieren, die einst seine Exportgüter aufnehmen müssen; vor allem deutsche Urlauber_innen, aber auch jene Renter_innen, die ihre schmalen Bezüge aus Nürnberg durch Übersiedlung in ein Billiglohnland zu strecken verstehen.

Diese, durch finanzpolitische Tricks von Wall Street entstandene wirtschaftliche Notlage Deutschlands ist es, welche das deutsche Gemeinwesen existenziell bedroht; das, und die internationale Isolation, die es durch den Verlust seines getreuen lybischen Verbündeten Gaddafi erfuhr, der nun keine romantischen Feuerwerke mehr in imperialistischen Westberliner GI-Discotheken wie „La Belle“ abbrennen kann, und die politische und moralische Führungslosigkeit, in die Deutschland der imperialistische Mord an Osama Bin-Laden stürzte, über den alle aufrechten Deutschinnen und Deutschen noch viel trauriger und wütender waren, als über 9/11.

Die ohnmächtige Wut, welche die aufrechten Deutschinnen und Deutschen empfinden, weil sie durch den US-imperialistischen und zionistischen Mord an Osama Bin-Laden um jede Möglichkeit gebracht sehen, sich für den Faschismus zu rächen, ist verständlich; sie kann indes nur symbolisch zum Ausdruck gebracht werden, solange Deutschland für seine kompromisslose politische Linie immer wieder mit dem Sanktionsregime der UNO sowie einem Sitz in deren Sicherheitsrat bedroht wird, um das deutsche „Volk“ gefügig zu machen.

Die politische, moralische Führungslosigkeit, die durch das Vakuum an seiner anti-imperialistischen Spitze entstanden ist, stellt indes keine so große Gefahr dar, wie die Finanzjunkies und Kriegstreiber sich vorstellen, denn längst steht eine um ein vielfaches stärkere Garde der authentischen Revolution und Brauchtums-Pflege bereit, um für Deutschland die Kommunikation mit dem Weltgeist zu regeln.

Wenn nun aber Achmedinejad in seiner Funktion als letzter einflussreicher Verbündeter der Berliner Republik,  namentlich Ruprecht Polenz‘ (CDU), auf internationalen Druck abhandenkommen sollte, dann verliert Deutschland nicht nur viele Millionen Steuereinnahmen Arbeitsplätze, sondern zudem auch noch jegliche politische Glaubwürdigkeit bei den authentischen Volks-Befreiungs-Bewegungen in Latein-Amerika, vor allem in Venezuela und der VR Cuba, also seine potenziell wichtigsten Verbündeten in der Region um den Kampf gegen den US-Imperialismus eines Tages in den Vorhof der arroganten Super-Macht  zu tragen.

Diese Beschneidung deutscher Interessen kann nicht im Interesse des Friedens und der Völkerfreundschaft sein und deshalb fordern wir vom Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin einmal mehr: Kein Fußbreit dem Faschismus – für ein unbedingtes Existenzrecht Deutschlands! Gegen Coca-Cola Imperialismus, gegen Haushaltsreiniger, gegen zionistischen Erinnerungsterror und anti-deutsche Gewissensfolter – für Germany!