Berlinwahl 2011: Wahl der schlechten Nachrichten

Posted on September 19, 2011 von

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Erste schlechte Nachricht: Berlin wird weitere fünf Jahre unter der Fuchtel des sexuell abartigen Sozialfaschisten Wowereit stehen.

Arm, aber sexy“: Der Lieblingsspruch des dauergeilen Zeugungsverweigerers Klaus Wowereit ist seit nunmehr einem Jahrzehnt Programm. Berlin, mit Ausnahme freilich der Bonzen, der Perversen und der Politverbrecher, wird systematisch in Armut gehalten und zur Prostitution gezwungen. Aufgetakelt und verhärmt wie eine russische Hure (gemeint ist natürlich eine Hure aus dem konterrevolutionären Russland; in der Sowjetunion gab es keine Prostitution) und vor billigem Tand notgeil funkelnd stinkt Berlin vor sich hin, stinkt nach Kapitalismus und Verfall, nach Korruption und Ärschen. Nur vereinzelt durchbricht ein Kommando sozialistischer Pheromone die Mauer aus Pestilenz, um sterbend von einer Zeit zu künden, da die Revolution mit sanften Händen das Ruder führte, einer goldenen Zukunft entgegen, immer auf der Hut vor dem Klassenfeind im Westen, nicht ahnend, dass die Konterrevolution vom Osten ausgehen würde. Das Elend, das heute die Berliner_Innen plagt, ist indes nichts gegen das kommende. Wowereit und Spießgesell_Innen sind bereit. Sie kennen keine Gnade. Sie sind Vertreter_Innen der verräterischsten aller Parteien.

Bluthilde meint: Berliner_Innen, wehrt euch!

Zweite schlechte Nachricht: Trotz des historisch schlechten Ergebnisses hält die Berliner LINKE am reaktionären Hochverräter Lederer fest.

Klaus Lederer, Landeschef der Berliner LINKEN und ebenso wie Klaus(!) Wowereit aufgrund seiner bewussten Weigerung, mittels korrekter Paarung den Bestand der deutschen Nation zu sichern, Volksfeind und Schädling am Kollektiv, außerdem bekennender Zionist und neoliberaler „Reformer“, ist schon seit Jahren dafür bekannt, seine Partei systematisch zu untergraben, jeden sozialistischen Ansatz zu zerstören und fortschrittliche Mitglieder_Innen aus der Partei zu ekeln. Übertroffen wird seine beispiellose Zersetzungsgier nur von seiner schleimigen Verlogenheit, mit deren Hilfe er sich vor Jahren zum Landesvorsitzenden hochintrigierte. All den verzweifelten Sozialist_Innen, die noch immer unter Lederers Tyrannei ihr Dasein als brave Parteisoldat_Innen fristen und die nach dem Berliner Wahldebakel auf einen Umschwung hofften – dass nur ein straff sozialistischer Kurs zur Macht führt, beweisen die überragenden Wahlergebnisse der SED selig -, wird nun ein weiteres Mal in die Gesichter gespuckt: Lederer bleibt Landeschef.

Bluthilde meint: Pfui!

Dritte schlechte Nachricht: Fast 18% der Berliner_Innen unterstützen die antideutsche Hasspropaganda des zerrupften Ökogolems Künast.

Uneinigkeit führt zu Zwietracht und Verrat, Energiemangel zu Abhängigkeit von kapitalistischen Feindstaaten. Ein fortschrittliches, sozialistisches Deutschland braucht demzufolge zwingend einen starken Kollektivgeist und eine starke Industrie. Wie uns die bittere Erfahrung mit der bis dato einzigen deutschen Demokratie gelehrt hat, sind außerdem starke Außengrenzen unbedingt vonnöten, die einerseits den Verdammten dieser Erde Mut machen, im Schutze des sozialistischen Deutschlands Obdach zu suchen und fürderhin ihre gesamte Kraft dem Wiederaufbau der klassenlosen Gesellschaft zu widmen, und andererseits den Arbeitsscheuen, den Taugenichtsen und den Schädlingen, die es leider Gottes selbst im fortschrittlichsten Kollektiv gibt, die Fluchtwege verbauen und ihnen auf diese Weise die Behandlung ermöglichen, die sie so bitter nötig haben. Die grüne Partei, und ganz besonders Renate Künast, befindet sich erklärtermaßen im Kampf gegen sämtliche genannten Bestrebungen und redet stattdessen einem giftigen Ungeist das Wort, der ursprünglich auf dem Mist des jüdisch-amerikanischen Blutsaugers Morgenthau gewachsen ist und zum Ziele hat, Deutschland erst zu entvölkern und schließlich zu einem kolossalen Windpark umzubauen, der den Energiebedarf der US-amerikanischen Ostküste decken soll. Fast ein Fünftel der Berliner Wähler_Innen, so sieht es aus, sympathisieren mit dieser Vorstellung.

Bluthilde meint: Wehret den Grünen!

Vierte schlechte Nachricht: Die Revolution hat es versäumt, genügend Kandidat_Innen und Wähler_Innen der NSDAP-Nachfolgepartei CDU zu eliminieren.

Wohl aus Bequemlichkeit haben sich unsere kämpfenden Genoss_Innen zuletzt damit begnügt, neoliberale Kraftfahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, anstatt dafür zu sorgen, dass deren Halter_Innen niemals wieder der innergesellschaftlichen Grausamkeit zusprechen, die sie so lieben, sondern endlich sinnvolle Zwecke erfüllen – z.B. als Zwangsarbeiter_Innen, Düngemittel und/oder sozialistisches Schweinefutter. Die Rechnung dafür wurde uns am Sonntag präsentiert: 23,4 % der Wähler_Innen stimmten für die hitlerfaschistische CDU und damit für Krieg, Hungertod und Staatsterrorismus. Wäre es gelungen, nur 50% dieser reaktionären Mordbrenner_Innen vom Antlitz der Erde zu tilgen, wäre eine Regierungsbeteiligung unmöglich. Es wird in den nächsten Monaten die wichtigste Aufgabe der fortschrittlichen Kräfte sein, unseren kämpfenden Genoss_Innen die faulen Schädel zurecht zu rücken, auf dass so etwas nie wieder passiere. Wo die CDU zur zweitstärksten Kraft wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Bluthilde meint: Hört die Signale!

Fünfte schlechte Nachricht: Mit den „Piraten“ hat sich eine bösartige Tarnorganisation der vergessenen FDP heimtückisch an die Macht geschlichen.

Die Freiheit, die wir Sozialist_Innen meinen, ist die Freiheit der Gleichen von den Ungleichen. Sprechen Nichtsozialist_Innen von Freiheit, meinen sie hingegen die Knechtschaft der Mittellosen, der Arbeiter_Innen und der fortschrittlichen Kräfte im neoliberalen Zucht- und Schlachthaus des Amok laufenden Raubtierkapitalismus. Letzterer Scheinfreiheit reden die sogenannten „Piraten“ von allen Parteien am lautesten das Wort – und geben sich dabei, der Gipfel marktradikaler Dreistigkeit, den Anschein einer jungen, basisdemokratisch orientierten Fortschrittspartei. In Wahrheit steckt hinter den „Piraten“, wie der ungewöhnlich aufrichtige Name eigentlich verraten müsste, die FDP: Piraten sind dafür bekannt, zu plündern und zu rauben. Sie sind vaterlandslose Gesell_Innen, parasitäre Kleinkollektive, sehr ähnlich den gierigen langrüssligen Heuschreck_Innen von der US-amerikanischen Ostküste, und müssen als solche bekämpft werden, wo und wann immer sie erscheinen. Schlimme Pointe: Mit Entsetzen haben wir lesen müssen, dass einige Vertreter_Innen der unter Klaus Lederers reaktionärer Tyrannei schmachtenden Berliner LINKEN allen Ernstes eine Koalition mit den „Piraten“ (und den Sozialfaschist_Innen) in Erwägung ziehen.

Bluthilde meint: Verhaften und aburteilen!

Sechste schlechte Nachricht: Erneut ist es der herrschenden Klasse gelungen, mittels einer ohnegleichen böswilligen Medienkampagne die fortschrittlichen Parteien klein zu halten.

Dass die BRD kein demokratischer Staat ist, ist wenigstens unter Sozialist_Innen hinlänglich bekannt, und so kann es auch nicht überraschen, dass seitens der Monopolpresse eine ganze Kompanie korrupter Presseschmierer_Innen – erfolgreich – dafür eingesetzt wurde, den einzigen echten Wahlalternativen von vornherein jede reale Chance zu rauben. Wir bitten unsere Leser_Innen abschließend, eine Schweigeminute v.a. für folgende unterdrückte Parteien einzulegen:

– die Marxistisch-Leninistische Partei, die sich auch in dieser schweren, von Gedankenverboten vergifteten Zeit niemals scheut, den Genoss_Innen Stalin, Mao, Pol Pot und Kim Il Sung die nötige Ehre zu erweisen. Rot Front!

– die Nationaldemokratische Partei, die mehr als alle anderen Parteien das revolutionäre, antiimperialistische Erbe der 68er Bewegung wahrnimmt und dafür selbst von einigen Genoss_Innen als faschistische Partei diffamiert wird. Sieg Heil!

– das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit, das, obgleich noch sehr jung, sich bereits heute große Verdienste um die Bekämpfung ehrverletzender Worte und die Verbreitung der radikalsozialistischen Scharia in Deutschland erworben hat. Allahu Akbar!

In diesem Sinne:

Es fiel keine Träne der Trauer,

als sie dich senkten hinab.

Wir standen, geballt unsre Fäuste

als deine Rächer am Grab.“

(Ernst Busch)