Die Multikultur muss deutsch bleiben!

Posted on Oktober 29, 2011 von

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Das besonders Verwerfliche an den regressiven, fortschrittsfeindlichen Kräften im Lande ist, dass sie sich über das Denken – vor allem das kritische – lustig machen und im schlimmsten Fall das Hinterfragen selbst zu hinterfragen beginnen. Auf in höchstem Maße bedenklichen Plattformen wie dem Blog „Ahnungslosigkeit trifft Größenwahn“ wird bereits seit Jahr und Tag solcherart gegenaufklärerischen Praktiken gehuldigt.

Kein Wunder, dass auf diese Weise einer Verwirrung von Begrifflichkeiten Vorschub geleistet wird, die nur den Zweck haben können, den Massen das Auffinden und die Einnahme des richtigen Klassenstandpunktes zu erschweren und die Ausübung der Definitionshoheit seitens der progressiven bildungsbürgerlichen Eliten zu sabotieren.

Eine der größten Gefahren in diesem Zusammenhang ist die – zweifellos von US-Geheimdiensten, neoliberalen Rechtspopulisten und zionistischen Infiltranten vorangetriebene – gewandelte Einstellung vieler Reaktionäre zur „multikulturellen Gesellschaft“.

Während sich Massenorganisationen wie der „Zentralrat der Ex-Muslime“ und Vordenker_innen wie der PI-Redakteur Michael Stürzenberger nach dem Motto „Getrennt marschieren, vereint schlagen“ redlich darum bemühen, dass das kulturelle Leben in diesem unserem Lande nicht mehr multi- wird, als die paternalistische Gesellschaftsarchitektur der aufgeklärten Eliten verträgt, verweisen rückständige Elemente auf ein angeblich gut funktionierendes Miteinander von Kulturen in den USA und behaupten, es gäbe auch ein Recht auf das falsche Bewusstsein.

Was Einpeitscher wie Mehmet Daimagüler damit zu tun haben, lest Ihr hier