Unser Baku für Bushido (oder andersrum?)

Posted on Januar 11, 2012 von

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Zu den musikalischen Branchen Gattungen, von denen sich unser Autor_innenkollektiv stets die größte Integrations- und Durchschlagskraft im Arabischen Frühling der Völker versprochen hat, zählt das deutsche Liedgut. Und nach Meinung der Hubert Burda Medien Holding KG und der „Bambi“-Jury repräsentiert diese Kunstform keiner besser, als der Integtrationsbambi 2011, „Bushido“.

Denn was nützt es, wenn Menschen, die nicht einmal die eigene Sprache richtig verstehen, erst noch Denglish lernen sollten um sich regressives Yankee-Gedudel anzuhören, das sie gar nicht kapieren, und von dem sie zudem auch eine Hirnlähmung bekämen, die bei ihrer konsumterroritischen Zurichtung und Ausbeutung zwar durchaus lukrativ sein kann, aber den KrassenKlassenkampf im Ernst nicht weiterbringt?

Oder gar Französisch – das kann ja mal ganz schön sein, aber warum muss man/frau dazu eine Fremdsprache lernen? Ey, voll krass, ey, Allda!

Das Neue Deutsche Liedgut hat in der Heimat der deutschen „Kulturnation“ einen dauerhaften Hort gefunden, und wird dort mit besonders revolutionärer Innigkeit und Gemütlichkeit auch in einer Szene gepflegt, die ihren Beitrag leisten möchte zur Integration. Alle, die sich im weichen und warmen Schoß dieser Volksgemeinschaft Mehrheitsgesellschaft niederlassen möchten, sollen sich willkommen heißen, werte Genoss_innen, auf dass sie sich assimilieren.

Und wer im Zivilleben einen darartig kompliziert anmutenden Namen trägt, dass er/sie sich diesen selber fast nicht merken kann, sollte sich schnellstmöglich ein Pseudonym zulegen, damit die eigene Identität nicht völlig ins Schwimmen gerät.

Das ist beileibe nichts Verwerfliches oder auch nur etwas Fragwürdiges. Was aus Marylin Monroe oder Gracia Patricia geworden wäre, hätten sie nicht auf Anraten ihres Managements/Mäzens schnellstmöglich einen attraktiven Künstler_innennamen adoptiert , kann keiner sagen.

Einer Norma Jeane Mortenson und/oder einer Mrs. Kelly aus Pennsilvanien (USA) wäre die Welt noch mehr schuldig geblieben, als sie ihnen auch ohne die finsteren zionistischen Machenschaften der Kulturindustrie schuldig geblieben ist.

(Ein Mitgleid des Hamburger Zweigs der Gewerkschaft „Erziehung und Wissenschaften“ meinte vor vielen Jahren einmal, Horkheimer und Adorno „hätten es schließlich wissen müssen, die waren ja selbst welche von denen„; ich frage mich seitdem, ob der so zitierten Oberstudiendirektorin damals nicht vielleicht doch einfach nur ein Witz verunglückt ist, und sei es auch nur ein Witz über sich selbst).

Deutsch-Rap steht, noch vor Obertonsingen und dem Hammonia-Lied, ganz oben auf der Liste jener künstlerischen Ausdrucksformen, die unserem Autor_innenkollektiv einen ganz besonders innigen und gemütlichen Beitrag zur kollektiven Regression Bewusstseinsbildung versprechen, wovon Sie sich bitte durch einen Blick auf repräsentative MissbrauchsGebrauchs „Lyrcis“ dieser Gattung selbst überzeugen möchten, werte Genossinnen und -außen allerlei Geschlechtlichkeiten.

Dieser auf das Gattungswesen projizierte Selbsthass  progressive und authentische Text bildet den Dreh- und Angelpunkt eines ideologischen Shitstorms „politischen“ Denkens (?), das so und nicht anders auch in der „jungen Welt“ passiert sein könnte, dessen „politisches“ Talent aber zuerst von der Hubert Burda Media Holding KG und der „Bambi“-Jury „entdeckt“ worden ist; seit beim nächsten Mal bitte wachsamer, Genoss_innen, und stiftet vielleicht auch mal einen Preis!

Die äußersten Ausläufer des deutschen Raps‘ Deutsch-Raps berühren die Öffentlichkeit in der Regel nur dann, wenn mutige Texte wie diese von der „Bambi“-Jury allen progressiven VolksGenossen (m/w) gegen die infamen Anfeindungen der notorischen Aufwiegler und Besserwisser verteidigt werden müssen; meist erst Jahre später, was nebenbei kein gutes Licht auf die Neigung einiger Plattenverlage wirft, die Texte, die im Booklet stehen, auch zu lesen – und zwar nicht nur zwecks orthografischer Korrektur.

Bösartige Unterstellungen der Frauen- oder Schwulenfeindlichkeit, aber auch des Antiamerikanismus und Antisemtismus, bleiben die beliebtesten „moralischen“ Todschlagkeulen einer Kontra-Szene, die jede gemütliche Stammtischrunde wohlmeinende proletarische Diskussion in der „Links“-Partei zum Verstummen bringen will.

Wir vom Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin finden es deshalb in höchstem Maße vorbildlich, wenn ein aufrechter Gemeinschaftskundelehrer aus Leipzig die authentische Stimme der von sich selbst Entrechteten und Unterdrückten gegen bösartige Unterstellungen und Anfeindungen in Schutz zu nehmen versucht!

Wir, werte Genoss_innen und Genossen, wissen genau so gut wie Wolfgang Benz, dass auch vom Antisemitismus, diesem angeblichen „Gerücht über die Juden“ (Adorno) nur dann „politisch“ sinnvoll die Rede sein kann, wenn man seine Erscheinungsformen – die sich ausschließlich bei Neonazis und anderen Rechten, aber nicht bei der „Links“-Partei studieren lassen – vom Begriff der Islamophobie ausgehend analysiert und bewertet.

Schließlich basieren beide Formen des Vorurteils auf nicht-empirischen Erfahrungen, nämlich auf projektiven Inhalten, die sich im Sinne einer Konfliktvermeidungsstrategie, quasi als „Blitzableiter“ im Interesse der Herrschenden nützlich machen lassen, und da heißt es: Gerüchte interessieren uns nicht, weder im Klassenkampf, noch im Arabischen Frühling der Völker, noch sonstwo.

Etwas ganz und gar Anderes ist es, wenn Nachrichten und Meldungen auf Geheiß der Israel-Lobby unterdrückt und manipuliert werden – im Kampf gegen die zionistische Aggression ist es „politisch“ nicht bloß legitim, auch den Gerüchten über die Zionisten zu glauben, sondern geboten.

Diese Haltung bildet auf Basis der Beschlüsse den elften Parteitages der Erkenntnisse des Deutschen Zentrums für Antisemitismusforschung auch und sogar bei unserem potenziellen besten Freund MdB Ruprecht Polenz (CDU) den aktuellen Stand der proletarischen Bewusstseinsbildung.

Nicht umsonst tragen MdB Polenz‘ freundliche Beziehungen zum Terrorregime Staat der Iranischen Revolution reife wirtschaftliche Früchte für alle Deutschinnen und Deutschen, und zum Nachteil wird der andauernde Arabische Frühling der Völker den Werktätigen des ganzen deutschen Volkes kaum gereichen.

Was mit dem der Occupy-Bewegung an hundert fehlenden einen % passiert, werden wir sehen, wenn es wieder so weit ist, liebe Kameraden und VolksGenoss_innen (m/w).

Auch in unserem Autor_innenkollektiv sind wir deshalb nach reiflicher Überlegung und manchmal durchaus auch kontroverser, kritischer interner Diskussion, zu dem Ergebnis gekommen, dass der Antisemtismus von den Juden nur erfunden worden ist, um sich interessant zu machen.

Dies ihr angebliches Problem nun aber auch anderen in die Schuhe zu schieben um so die „Gewissensbisse“ der „politisch“ Indifferenten für ihre Zwecke auszunutzen, geht wirklich zu weit. Da ist Martin Walsers mahnender Worte über die „Moralkeule Auschwitz“ zu gedenken; wir erwarten zu unserem Gedenkband „Tausendjährige Verfolgung“ übrigens ein Grußwort von Hermann Dierkes aus der in Duisburg nach wie vor regierenden Ratskoalition SPD/Grüne/Die „Linke“.

Wenn die zionistische Aggressionspolitik nun aber auch in Deutschland ihre Beute schlagen will, und zwar bei denen, die in der sozialen Hackordnung sowieso schon ganz unten stehen (s.o.) und die sich des ihnen entgegengeschleuderten Hasses nur noch mithilfe etlicher Sozialarbeiter Rechtsanwälte erwehren können, dann ist das Maß voll!

Jetzt wird Widerstand zur Pflicht, Genoss_innen; periodisch widerkehrende Strafverfolgung wegen angeblicher Delikte  wissen wir doch vom Klassenstandpunkt und mit Dimitroff als Ausdruck einer staatlichen Repressionspolitik zu werten, die letztlich nur den nächsten Völkermord vorbereiten soll.

Was aber ist der progressive „politische“ Beitrag, um den uns die Verfolgung des Deutsch-Raps berauben soll?

Nun, zunächst einmal ist zu konstatieren, was die Konterrvolutionäre und Feinde des organischen Staates schier zur Verzweiflung zu treiben beginnt: Dass ihre üblichen Diffamierungsstrategien gegen die Blüten des deutschen Raps‚ Deutsch-Raps nicht greifen. Denn unsere Volksgemeinschaft Menschen verstehen sich sehr wohl darauf, die Schwachen gegen die Starken in Schutz zu nehmen.

An Infamie kaum zu überbieten ist es jedoch, wenn Menschen angefeindet werden, nur weil sie es sich nicht untersagen lassen, sich auch mal kritisch gegen O-Ton: „Nutten“, O-Ton: „Fotzen“, Frauen, Schwule (von Lesben ganz zu schweigen), US-Amerikaner, Juden, Zionisten und andere Rechtsradikale zu wenden; eben gegen alle, die den nächsten Faschismus vorbereiten – anscheinend ohne, dass unser Staat genug dafür dagegen das Richtige gegen sie unternimmt.

Jetzt ist das Maß sogar noch einmal mehr voll, Genoss_innen!!

Aber wir brauchen den deutschen Raps Deutsch-Raps nicht nur, um uns das sagen zu lassen, was wir selbst uns gerne sagen würden, wenn wir mehr als heiße Luft im Schlüpfer hätten wir schon wieder könnten, wie wir wollten, und  dürften, wie wir könnten; es ergänzt die Pose des „politisch“ Präpotenten die stilvolle Haltung der germanisch-depressiven „Kulturnation“ nach Burdascher Prägung auf dem Weg zum nächsten Baku oder „Bambi“ – was immer zuerst erreicht sein wird.

Wir verfügen heute zum Glück über ein geeignetes Kulturschaffen, um uns mit progressiven „politischen“ Bewusstseinsinhalten aus „moralisch“ unangreifbarer Quelle zu versorgen, werte Genoss_innen.

Selbst wenn deshalb in bedauerlichen EinzelFällen von Überassimilation „Das Drama des begabten Kindes“ (Alice Miller) aus Gründen der völkischen gemeinschaftlichen Zurichtung am Individuum wiederholt werden muss; progressive Bewusstseinsbildung kennt kein Pardon, das weiß man vermutlich auch dort, wo der „Wüstenfuchs“ Rommel sich die Landkarten drucken ließ, mithilfe derer er ins damals bereits jüdisch zionistisch besetzte Palästina durchbrechen wollte: in jenem Hubert Burda Verlag, der anscheinend ein Arisierungsgewinner war.

Warum also sollte es der „Bambi“-Jury nicht gefallen, wenn oben zitierte, „politisch“ progressive Bewusstseinsinhalte unter die deutsche Volksgemeinschaft Bevölkerung gebracht werden sollten?

Wenn jetzt allenthalben auf Distanz zu deutschen Rappern gegangen werden sollte, würde das wiederum nur beweisen, welche Sorge die Repräsentanten des Schweinesystem Yankee-Kriegstreiber und Agenten des Zionismus in Wahrheit antreibt: die Furcht, dass die Welle der völkischen demokratischen Proteste durch den Arabischen Frühling der Völker auch zu ihnen überschwappen könnte.

Angeführt von deutschen Jungs mit einer mühsam herbeiphantasierten solide entwickelten islamistischen Ersatz„Identität“, die nach dem Vorbild der Mehrheitsgesellschaft auch ein bisschen von der Arisierung Integration zu profitieren verlangen? Was wir, Genoss_innen, ihnen wie gesagt weder verdenken können noch möchten.

Dass von dieser „politisch“ aufrechten musikalischen Gattung nun mehr öffentlich behauptet werden kann, sie wäre am Ende ihrer kulturpolitischen Verwertungsfähigkeit angelangt, zeigt die Perfidie eines Klassenkampfes von oben, der mit den Mitteln einer Medien-Kabale von Na-Sie-wissen-schon-wem gelenkt und gesteuert wird.

Hiergegen wird Widerstand zur Pflicht, Genoss_innen!

Wie es nun aussieht, ist es den Bückdichs und Koofmichs der JudenpresseKulturindustrie dank einer nicht abreißenden Prozesslawine wegen angeblicher „Urheberrechtsverletzungen“ beinahe gelungen, eine der authentischsten Stimmen der musikalischen Branche Gattung für immer zum Schweigen zu bringen: den im Laufe seiner Karriere hochdekorierten und im In- und Ausland hochgelobten Anis Mohamed Youssef „Bambi“ Ferchichi, der nur in seiner Funktion als Symptom des gesellschaftlichen Zustands „Deutsch-Rap“ und nicht etwa als „Bushido“ unsere Beachtung verdient.

Nach dem vorläufig letzten Akt eines absurden Prozesstheaters hat dieser Stimmführer im Aufschrei der von sich selbst gequälten Kreatur Prometheus der proletarischen Bewusstseinsbildung nun klein beigeben müssen – gegen die vereinten Kräfte der Neokons und Zionisten war der gebürtige Tempelhofer einfach machtlos – doch er wird sicher weiter legitimen Widerstand leisten gegen die Aggressionspolitik des Westens!

„Friedens“-Kämpfer „Bambi“ Ferchichi wird nun, nach eigenem Entschluss, sein Glück angeblich in einer anderen Plattenwirtschaft suchen und Immobilien verticken noch mehr als ohnehin schon für die Arisierung Integration des Lauchs der SemmelDeutschen tun – also diesmal von Leuten, die für den andauernden Schnack von Erfüllungsgehilfen über angebliche „Szene-Lagen“ viel Geld bezahlen werden und das nur, um sich endlich „zuhause“ und zugehörig zu fühlen – aber zu was denn bloß?

Was die angebliche Immobilienfirma des Herrn Ferchichi anbelangt, müsste man die Vokabel „Djihad“ nicht länger erst umständlich ins Japanische übersetzen („bushido“), um sie auch für deutsche sensible Gemüter mundgerecht zu verpacken, sondern man würde sich den „Kriegspfad“ auf Gutmehrheitsspachlich auf die Visitenkarte oder das Sports-utilities Auto drucken lassen können – ohne, dass jemand dagegen protestieren darf, ohne mitrecht ein „kleiner Adolf“ kleiner Sarrazin genannt zu werden.

Wir vom Autor_innenkollektiv Hilde Benjamin finden, dass der Wunsch, ein neues Leben zu beginnen, angesichts der Vita des Herrn Ferchichi nur zu verständlich wäre, und dass er für die Widerbelebung verödeter Bankkonten Innenstädte nach dem Integrations-Bambi sich irgendwann bestimmt auch das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verdient.

Unter seinen Fans könnte der Kölner Heimatschutz unsere vorzüglichste Bundesbehörde eventuell reichlich Personen finden, mit denen sich ein neuer Freilandversuch in Sachen Rechtsextremismus eine „Kampagne gegen rechte Gewalt“ starten ließe; es soll übrigens nur ein Gerücht sein, dass die „Bambi-Jury“ ihren nächsten Integrations-Preis an Beate Zschäpe und ihre beiden „Kameraden“ vergeben möchte, zu zwei Dritteln posthum also.

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