Heuchlerische empörung offenbart die repressionswirkung der familie

Geschrieben am Januar 13, 2012 von

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In einem (schm)erzkonservativen blog spielt eine bloggerin mit verdächtig zionistischem namen ihre heuchlerische empörung über das politisch-revolutionäre engagement eines vaters bei einem “occupy washington DC”-lager camp. Sein 13-monatiges kleinkind wurde von polizeischergen des noch nicht sozialistischen staates alleine im zelt gefunden, während er mindestens eine halbe stunde weg war, um demonstrativ die welt zu verbessern. Das wird nun als vorwand genommen, ihn für seine finanzkritische aktion zu bestrafen.

Hier sieht man ganz deutlich, dass die these von wilhelm reich, die wir oft genug mahnend wiederholt haben, wonach die familie repressiv wirkt, stimmt: Durch die vom konservativen establishment erfunden “familiären verpflichtungen” sollen revolutionäre aktivitäten unterbunden werden. Das zünische dabei: Gerade kinder, die vom entstehen des kommunismus am meisten beglückt werden, wenn ihre eltern schon mal mit dem sozialismus anfangen, werden als argument gegen revolutionären fortschritt missbraucht: Man könne nicht aufbegehren, wenn man kinder versorgen müsse. Aber was versorgt die kinder von heute besser als der sozialismus von morgen?

Deswegen kann es nur einen schluss geben: Sofortige abtreibung aller männlichen neugeborenen! Nie wieder dürfen männer der revolution im wege stehen!

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