Genug geschwiegen: Was gesagt werden muss

Posted on Mai 15, 2014 von

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Diversant Wallraff von Bluthilde enttarnt

Das AutorInnenteam von Bluthilde hat ja bekanntlich eine schöpferische Arbeitspause eingelegt. Von Benghazi bis Nigeria unermüdlich im Einsatz, waren die InvestigativjournalistInnen des Bluthilde-Teams lange unabkömmlich. Nun aber ruft der Kampf an der Heimatfront. Es gilt, die Ernährung breiter Schichten der arbeitenden Bevölkerung zu sichern und gegen Diversanten zu verteidigen!

Gesunde Nahrung ist die Grundlage der Reproduktion der Arbeitskraft des Arbeiters. Der klassenbewusste Arbeiter kauft jedoch nicht bei Kapitalisten wie McDonalds. Das war den staatsmonpolkapitalistischen Agenten lange ein Dorn im Auge.

In letzter Zeit hat die kapitalistische Schmuddelpresse, im Solde der erzkapitalistischen Nahrungspanscher, einen Verunsicherungsfeldzug gegen die Nahrungsversorgung der expropriierten Stadtbevölkerung begonnen. Während die Kapitalisten Hummer fressen bis zum Erbrechen, soll die arbeitende Bevölkerung hungern, um sie gefügiger zu machen.

Schon Karl Marx hat auf die mit dem Kapitalismus einhergehende Lebensmittelfälschung hingewiesen. Nur durch stetige Drückung der Lebensmittelpreise kann der Subsistenzlohn weiter gedrückt werden. Da der Arbeiter, der eigentliche Mehrwertproduzent, das für seine Reproduktion Mindestnotwendige erheischt, wenn er arbeitsfähig bleiben soll, so kann der Kapitalist ihm nur dann einen noch höheren Anteil am Mehrwert rauben, wenn er dessen Reproduktionskosten zu senken versteht.

Wallraff, der Saboteur der proletarischen Fleischversorgung

Allen voran geht hier der Konzern McDonalds, der jedoch in Konkurrenz zu den Werktätigen wohlgesonnenen Produzenten steht. (Ja auch die gibt es im Kapitalismus immer wieder, der Fabrikant Engels sei hier als ewig leuchtendes Beispiel genannt.)

Dem McDonalds-Konzern war der -schon in seinem Namen seine egalitäre Gesinnung verratende- Bürger-King-Konzern immer schon ein Dorn im Auge. So hat er schliesslich den Erz-Diversanten Wallraff, der bereits Teile der proletarischen Presse vergeblich zu unterwandern versucht hatte, gegen Burger King von der Kette gelassen. Wie immer mit falschen Papieren (die ja mit den staatsmonopolkapitalistischen Kräften paktierenden Intellektuellen sich zu besorgen nie schwerfällt), ist er in das Burger-King-Filialnetz eingedrungen und hat Mitglieder der dortigen Arbeitsbrigaden aufgehetzt, Lebensmittelvorschriften zu missachten und ihren nichtsahnenden Klassengenossen Gift ins Essen zu mischen.

Nun sind die Investigativteams der schreibenden Arbeiter jedoch immerwährend wachsam und konnten das Komplott schliesslich aufdecken

Der Diversant Wallraff stand von Anbeginn an im Solde amerikanischer monopolkapitalistischer Bestrebungen, die die Fleischversorgung der proletarischen Bevölkeringsschichten monopolisieren wollten.

Diese Strategie wurde ihnen aber von den wachsamen Organen des Proletariats und der kämpfenden Bauern gründlich versalzen!

Natürlich wird die bürgerliche Presse nun einfach nur warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Und dann wird man Saboteure wie Wallraff sicher wieder ausschicken, evtl. zum Fische vergiften im Park oder zu andern Untaten.

Nun aber seid gewarnt, ihr Diversanten: die Schreiber und Leser[innen] von Bluthilde werden sich wachsam vor Filialen des Burger-King-Konzerns stellen. Auch McDonalds werden wir wachsam auf die Finger sehen. Seht sie Euch an, die Arbeiterpatrouillen des hungernden Proletariats, wie sie es verstehen, ihre Nahrungsmittelkooperativen zu schützen!

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