Berlin-Brandenburger Flughafen-Nachrichten: Geheimschutz verbessert!

Posted on Oktober 21, 2014 von

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Endlich ist es soweit: Der Bundesnachrichtendienst ist nicht nur von München nach Berlin umgezogen, er hat nun auch erstmals seine Arbeit aufgenommen.

Ein erstes greifbares Ergebnis ist auch schon zu erkennen: der verbesserte Geheimschutz rund um den Berlin-Brandenburger Flughafen. Drangen früher in unregelmässigen Abständen immer wieder neue Eröffnungstermine an die Öffentlichkeit, so ist es nun offenbar gelungen, auch noch die letzten Löcher zu stopfen.

Nichts hat dem Ansehen des Flughafen-Renommierprojektes unserer Bundes-Hauptstadt so sehr geschadet wie die verfrühte Nennung von Eröffnungsterminen. Schon die verfrühte Nennung von Schliessungsterminen hatte die Berliner Luftfahrt ja in unnötige Bedrängnis gebracht, zumal der Tunnel von Stuttgart 21 zum Berliner Weltkulturerbe noch gar nicht weit genug vorangetrieben ist. Auch die Anbindung von Franz-Josef-Strauss ist noch in China in der Zwischenfertigung.

Die reichhaltige Erfahrung des Bundesnachrichtendienstes in der Zusammenarbeit mit unseren Qualitätsmedien trägt sicherlich viel zum Erfolg bei. Durch Aneignung tschekistischer Arbeitsmethoden, möglich geworden durch Wandel durch Annäherung seit der Wiedervereinigung, ist die Effizienz im Objekt- und Geheimschutz des Bundesnachrichtendienstes deutlich gestiegen. Flughafendirektor Mehdorn kann so nun seine Stimme schonen und sich endlich seiner eigentlichen Aufgabe ungestört zuwenden: den Berlin-Brandenburger Flughafen zum Symbol nachhaltigen Bauens zu machen.

Sicherung der dortigen Arbeitsplätze muss Vorrang haben! Der Termin für die Bewerbung um den Welt-Kult-Status des BER rückt unerbitterlich näher und Teile des Geländes werden auch für die Olympiade 2085 gebraucht!

Gerade der Stabhochsprung, der bis dahin neue unerkannte Höhen erklommen haben wird, braucht ein nach oben offenes Vorhaben wie den Berlin-Brandenburger Flughafen.

Auch sonst geht es munter weiter: der Vorschlag des scheidenden Aufsichtsrats Wowewrong, doch bei Kapazitätsengpässen Start- und Landebahnen zusammenzulegen, wird derzeit intensiv geprüft. Erste Ergebnisse von Computersimulationen scheinen seine Ahnungen zu bestätigen: die solcherart im Reissverschlussverkehr getakteten Flugzeuge können hinterher bequem über Strasse oder Schiene weiterbefördert werden und verstopfen so nicht mehr den bereits überstrapazierten Luftraum.

Wie uns der Geheimschutzbeauftragte des Berlin-Brandenburger Flughafens zudem vertraulich mitteilte, sei das Gerede um Eröffnungstermine ohnehin unnötig: schon seit vor dem Baubeginn sei das Gelände stets von oben geöffnet gewesen. Wie solle denn ein Flughafen auch unterirdisch betrieben werden können? Das hat auch uns kritischen Journalisten eingeleuchtet.

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