Warum wir den Amerikanern den 9/11 nicht verzeihen dürfen!

Geschrieben am September 10, 2011 von

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bush ground zero

Der Blick sprach Bände und war kennzeichnend für sein Versagen, als er während des Vorlesens im Kindergarten von den Flugzeugen erfuhr, die im World Trade Center eingeschlagen waren. Bush hätte in jenem Moment einen Heribert Prantl oder zumindest Elmar Theveßen in seinem Beraterstab gebraucht, um die Situation auch nur annähernd adäquat handlen zu können, aber ohne sie fehlten ihm und seiner Administration von Beginn an jene Kompetenz und Weitsicht, die deutsche Journalisten und fortschrittliche Politiker bereits kurz nach den Anschlägen bewiesen hatten.

Die Leichen waren noch nicht mal kalt, da verstanden es bereits Geistesgrößen wie Eugen Drewermann, den Zusammenhang mit Hiroshima herzustellen, die „Nationalzeitung“ rief Dresden in Erinnerung, und auch die Reaktionen von Roger Willemsen, Wolfgang Benz oder Boris Becker zeigten, dass wir aufgeklärt genug sind, um nicht die Globalisierung, den Kapitalismus und den amerikanischen Kulturimperialismus als die wahren Ursachen für Ereignisse wie an 9/11 zu vergessen oder wie die Öffentlichkeit in den USA hinter der kleinbürgerliche Sentimentalität kindlicher Gemüter zu verbergen. Der Führer Der Pfaffe in der Nikolaikirche hatte es korrekt erfasst, als er am 12.9.2001 deutlich machte: „Die Amis haben es sozusagen jetzt mal zurückbekommen.“

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