übersiebnungseid: wiederkehr germanischer rechtstradition?

Posted on April 1, 2010 von

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die aussicht auf einen bundespräsidenten rainer langhans von der npd gnaden (bluthilde berichtete) erweckt vor allem unter völkischen nationalistinnen die hoffnung auf die wiederbelebung bewährter germanisch-heidnischer rechtstradition.

auf grund mittlerweile sechs übereinstimmender eidesstattlicher erklärungen über die richtigkeit von misshandlungsvorwürfen gegen den ultrareaktionären bischof mixa werden stimmen laut, die eine wiedereinführung des übersiebnungseids fordern, eines formalen beweismittels, das im wesentlichen das einhellige, übereinstimmende und unter eid abgelegte zeugnis sieben verschiedener persönlichkeiten des öffentlichen ansehens für die feststellung der schuld eines angeklagten ausreichen ließ und auf diese weise die abführung eines umfangreichen beweisverfahrens unnötig machte.

bevor die vorläufer der finanzmonopole unseren kontinent zwangschristianisierten, kannte die – der matriarchalischen urgesellschaft nähere – heidnische rechtsordnung über jahrhunderte hinweg dieses rechtsinstitut. im unterschied zum „gottesurteil“ ist dabei keine bezugnahme auf erfundene höhere mächte erforderlich, ein übersiebnungseid könnte beispielsweise auch auf das „kapital“ oder die mao-bibel geschworen werden.

angesichts der zunehmenden durchdringung der gesamten gesellschaft mit fortschrittlichem gedankengut könnte diese tradition langsam wiederbelebt werden, was in der folge zu einer ungemeinen straffung der vorgänge innerhalb der rechtspflege und damit zu einer entlastung ihrer organe führen könnte.

dies würde ihnen auch erlauben, wieder mehr zeit mit sportlicher betätigung oder bewusstseinsbildung zu verbringen, ähnlich wie es ja auch schon die genossin dr. hilde benjamin stets gehandhabt hatte.

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